Der nächste Preissturz: SSD-Preise seit März um rund 25 Prozent gefallen
Der Preistrend bei den Solid State Drives zeigt weiter steil nach unten. Einer Analyse zufolge sind die Preise für SSD-Speicher seit März 2023 um durchschnittlich 25 Prozent gefallen - was ist dran?
Die Preise für SSD-Speicher befinden sich weiter im freien Fall. Im März berichteten wir über einen ersten Preisrutsch bei den Solid State Drives, bei dem die Kosten für eine SSD-Neuanschaffung innerhalb des ersten Quartals 2023 um 23 Prozent gefallen sind. Schon damals wurde prognostiziert, dass weitere Nachlässe im Rahmen des Möglichen sind - genau dieser Fall ist nun eingetreten, wie das Portal Tom's Hardware berichtet. Zur Analyse wurden mehr als 60 verschiedene Modelle in Betracht gezogen. Fazit: In den gängigen Kapazitäten mit einem, zwei oder vier TiB sind die Preise im Schnitt um etwa 25 Prozent gefallen, sodass der Preis pro GiB bei nur noch sechs Cent liegt.
Zwar gilt diese Analyse eigentlich für den US-amerikanischen SSD-Markt, doch ein kurzer Blick in unseren PCGH-Preisvergleich bestätigt diesen Trend; insbesondere die populärsten Modelle befinden sich im preislich freien Fall. Die 2-TiB-Fassung der Samsung 980 Pro etwa ist von ihrem März-Tiefstwert in Höhe von knapp 160 Euro auf mittlerweile 125 Euro abgestürzt, was einen prozentualen Verfall von gut 22 Prozent bedeutet. Nimmt man den historischen Tiefstpreis, der vor wenigen Tagen bei 120 Euro lag, erhalten wir exakt die von Tom's Hardware angegebenen 25 Prozent.
Ähnlich sieht die Lage bei SSDs aus, deren Einstiegs-UVP günstiger als die des Samsung-Modells war. Die Western Digital Black SN770 etwa - immerhin auf Platz 3 gelistet, wenn man unseren Preisvergleich nach Beliebtheit sortiert - ist mittlerweile für rund 100 Euro zu haben; mit etwas Glück finden sich hier an manchen Tagen auch Angebote für 90 Euro. Der März-Vergleichswert bestätigt erneut die These des 25-prozentigen Preissturzes: Zum damaligen Zeitpunkt lag der monatliche Tiefstwert bei 125 Euro, sodass hier ebenfalls ein Nachlass in Höhe von 20 Prozent aufwärts zu beobachten ist.
Dieser Trend lässt sich generell bei nahezu allen SSD-Modellen beobachten. Der Grund hierfür liegt laut den Marktforschern von Trendforce in der grundsätzlich stagnierenden Nachfrage an NAND-Flash-Speicher im ersten Quartal 2023, obwohl hier bereits die sinkende Preisentwicklung eingesetzt hat. Potenziell sind mit den aktuellen Tiefstpreisen aber noch nicht das Ende der Fahnenstange erreicht, schließlich steht mit dem Amazon Prime Day am 11. und 12. Juli eine der wichtigsten Rabattaktionen des Jahres an.

Da gab es die Klonsoftware gleich dazu
Der "Umzug" ging auch erstaunlich problemlos.
Die neue per USB angeschlossen, geklont, getauscht , fertig, top.
Nun ist wieder Platz für neue viel zu große Spiele
Eigentlich brauche ich nichts, aber bei den Preisen könnte ich trotzdem schwach werden.
So ein 4TB gerät wäre schon geil.
Nur so langsam aber sicher rückt das Ende der HDDs näher, wenn die Hersteller da nicht aus dem Tran kommen und die seit 10 Jahren überfälligen Riesenlaufwerke einführen.