14 und 16 Terabyte: Seagate will Festplatten innerhalb von 18 Monaten veröffentlichen
Seagate hat angekündigt, innerhalb von 18 Monaten 14 und 16 Terabyte große Festplatten zu veröffentlichen. Tests mit einem 12 Terabyte großen Modell, das mit Helium gefüllt ist, kommen laut CEO gut voran.
Steve Luczo, seines Zeichens CEO bei Seagate, hat im Rahmen der Verstellung der letzten Quartalszahlen enthüllt, dass die HDD-Bauer innerhalb der nächsten 18 Monate 14 und 16 Terabyte große Festplatten veröffentlichen wollen. Aktuell bietet Seagate Modelle mit maximal 10 Terabyte Kapazität an, die mit Preisen ab rund 400 Euro sogar für so manchen Endverbraucher erschwinglich geworden sind. Primär dürften diese jedoch nach wie vor professionelle Anwender ansprechen.
Seagates Entwicklungsabteilung scheint damit gleichauf mit der von Western Digital zu sein. Deren HGST-Tochter will noch im laufe des Jahres eine 14 Terabyte große Festplatte veröffentlichen, ein 12-TB-Modell ist sogar für das erste Halbjahr 2017 geplant. Seagate hatte seinerseits bereits im Herbst eine 12-Terabyte-Festplatte zwecks Evaluierung an verschiedene Partner ausgeliefert. Die Tests des mit Helium gefüllten Laufwerks verlaufen laut Luczo gut.
Daneben will Seagate erreichen, dass Laufwerke im Schnitt mehr Kapazität als bisher aufweisen. So sollen Festplatten künftig mindestens einen Terabyte groß sein, was mit Blick auf immer erschwinglicher werdende SSDs kaum überrascht. Trotz der großen Konkurrenz durch die Flashlaufwerke sei die Nachfrage nach klassischen Festplatten weiterhin groß. Selbst neue Märkte würden noch erschlossen, etwa die Surveillance.
Dennoch ging Seagate inzwischen selbst unter die SSD-Anbieter. Schon im November hatten die Laufwerksbauer angekündigt, an einer 60 Terabyte großen SSD zu arbeiten. Sie soll noch 2017 auf den Markt kommen. Der Kostenpunkt steht noch in den Sternen - vermutlich kann man mit mehreren 10.000 US-Dollar rechnen.
Quelle: PC World

OK, Festplatten sind also nur zum Daten speichern. Dann wären wir direkt beim nächsten SSD Feature was man sogar ohne mechanische Änderungen bringen könnte:
Transparente Komprimierung. Der LSI Sandforce hat damit zu release ordentlich Staub aufgewirbelt und eben sowohl Platz als auch Performance gewonnen.
Die schnellen HDDs mit 10k+ rpm sind tot, sowohl bei den normalen Endkunden, als auch im Serverbereich. Es bleibt abzuwarten ob sie die 7200rpm Laufwerke auf dauer halten können, oder ob sie zusammen gestrichen werden. WD hat eine 7200rpm 2,5" 9,5mm HDD rausgebracht, die noch eine SSD dabei hatte. Eine echt sinnvolle Kombination, leider hat sie sich offenbar nicht sonderlich gut verkauft, echt schade. Wo wir bei SSDs sind: man kann die wie gesagt als Cache für normale HDDs hernehmen, macht auch fast keiner, obwohl es da noch irgendwelche Uralt SSDs tun würden.
Ich fürchte du begehst den Irrtum zu glauben der Rest des Planeten tickt genauso wie du. Ich persönlich bevorzuge Röhrenmonitore, die Blickwinkelunabhängigkeit ist einfach genial und auch sonst stecken die Dinger TN, IPS und VA, was Bildqualität angeht, in die Tasche. Tatsache ist dass dem Rest des Planeten andere Dinge wichtig waren, deshalb gibt es keine Röhrenmonitore mehr, mit den ulraschnellen HDDs ist es dass selbe.
2: ja, sie waren das absolute Non plus ultra, denn damals waren die Flash Laufwerke noch sehr teuer und noch nicht schneller, das änderte sich erst als man bessere Controller entwickelt hat.
Definitiv eine tolle Sache, bis SSDs aufkamen.
Du kannst ein Pferd auch mit den modernsten gentechnischen Methoden niemals soweit bringen, dass es mit einem LKW oder Sportwagen mithält, das ist einfach eine Tatsache.
Genauso ist eine Tatsache dass eine HDD auch mit höherer Drehzahl, zwei Aktuatoren und sonstigen Klimbim immer noch eine gigantische Zugriffszeit haben, sie werden niemals gegen eine SSD auch nur näherungsweise anstinken können.
Man muß sich seiner Schwächen bewußt sein und diese dann gezielt umschiffen. Vermutlich werden 98% immer noch die billigeren HDDs kaufen und nicht die teuren Dinger, so haben die Kunden das auch bei den 10.000rpm HDDs gemacht. Für die meisten SSD Käufer gibt es ebenfalls keinen Grund umzusteigen, lahm bleibt nun man lahm. Wer auf sequentielle Transferraten steht, der kann heute schon RAID 5 einsetzen und fährt damit deutlich besser.
Es gibt einen guten Leitsatz:
"Liefere nur was dein Kunde will UND WOFÜR ER DICH AUCH BEZAHLT"
Der zweite Teil ist wichtig und deshalb hervorgehoben. Die "schnellen" 7200rpm HDDs haben auch extrem an Boden verloren, die Green, Red und wie sie alle heißen, HDDs mir 5400 und 5900rpm haben bei den Privatkunden deutlich die Oberhand. Scheinbar interessieren sich nur wenige für schnelle HDDs, also sollte man sie auch nicht produzieren. Der Tag an dem die HDDs durch Flash abgelöst werden ist noch in weiter ferne, eventuell kommt er, dank HAMR, auch nie. Solange HDDs ein deutlich besseres GB/€ Verhältnis bieten, wird ihre Zukunft sicher sein.
Wenn man F&E auf die paar Hirnis aufschlägt, dann werden die Dinger wohl deutlich teurer sein als SSDs. Von daher wäre es dumm diesen Leuten ein Leistungsupdate zu spendieren, einfach weil die undankbare Brut nicht bereit ist das nötige Geld zu bezahlen.
Die "Original-Quelle" ist übrigens eine Webseite, die (zumindest unter der alten URL) nicht mehr erreichbar ist.
Edit:
Hier ein Bild der Connor-Festplatte mit 2 Aktuatoren: File:Conner Peripherals "Chinook" dual-actuator drive.jpg - Wikimedia Commons
Patent von 1992: Patent US5343347 - Magnetic disk storage module with multiple sets of actuator arms for ... - Google Patents