Seagate kündigt 60-Terabyte-SSD für 2017 an
Seagate hat für 2017 eine 60 Terabyte fassende SSD angekündigt. Die richtet sich vor allem an Data Center und könnte dort trotz des wahrscheinlich nicht geringen Anschaffungspreises auf Interesse stoßen. Packdichte und Energieeffizienz suchen nämlich ihresgleichen. Außerdem wurde eine PCI-Express-SSD mit 10.000 MB/s Leserate vorgestellt.
Wer große Mengen Daten speichern will, greift auch im Jahr 2016 noch zu einer altmodischen Festplatte. Die bieten Speicherkapazitäten, die mit SSDs bisher nicht erreichbar sind und bleiben dabei bezahlbar. Quasi nicht bezahlbar, aber ausreichend mit Kapazität ausgestattet, ist allerdings Seagates neuester Wurf, eine 60 Terabyte fassendes Solid State Drive mit 3D NAND von Micron.
Verpackt ist alles in einem 3,5 Zoll großen Gehäuse, das einen SAS-Anschluss nach außen führt. Die Packdichte der Daten ist rekordverdächtig und höher als bei zwei 16 Gigabyte fassenden 2,5-Zoll-Laufwerken. Viel mehr noch ist auch der Verbrauch rekordverdächtig, denn die SSD stellt 4 Terabyte pro Watt bereit. Bei 15 Watt Gesamtverbrauch für 60 Terabyte reiben sich Datacenter-Operatoren die Hände, denn energieeffizient ist das nach heutigen Maßstäben allemal. Mit gerade einmal 16 Modellen ließe sich eine Kapazität von einem Petabyte realisieren und das mit sehr guten Zugriffszeiten sowie Transferraten. Anandtech nennt 1.500 MB/s lesend und 1.000 MB7s schreibend (sequentiell) sowie 150.000 IOPS Random Read.
Seagate will die 60-TB-SSD im Laufe des Jahres 2017 auf den Markt bringen und nennt derzeit noch keinen Preis. Der wird wohl auch dem spendabelsten Technologie-Enthusiasten die Tränen in die Augen treiben. Geht man von den 16 Terabyte fassenden SSDs aus, die Seagate seit März für rund 10.000 US-Dollar verkauft, kann man sich den Rest wohl denken. Es dürften gewiss über 50.000 USD werden.
Auf dem gleichen Event wurde übrigens auch die Seagate Nytro XP7200 vorgestellt. Die bietet nur 8 Terabyte Kapazität, dafür aber 10.000 MB/s lesend und 3.600 MB/s schreibend sowie 940.000 IOPS lesend und 160.000 IOPS schreibend. Der Anschluss erfolgt per PCI Express 3.0 x16. Die Leistungsaufnahme ist mit 26 Watt angegeben, ein Preis fehlt auch hier.
Quelle: via Anandtech

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Hallo @beercarrier ,
das soll kein Angriff sein, ich habe deinen Beitrag gelesen, aber ein wenig Groß- und Kleinschreibung und Satzenden würde es sehr viel angenehmer machen
Ich habe in meinem Rechner immer noch eine 128GB SSD von Toshiba verbaut und dafür damals 88€ bezahlt. Jetzt kriegt man ca. Das 3-4fache für das Geld. Ich hätte aber auch lieber eine größere HDD oder SSD für einen angenehmen Preis. 1TB ist einfach zu wenig für den Alltag als Datenlager inklusive Spiele.
Der SSD-Markt hat sich leider nicht so rasant entwickelt wie viele angenommen haben. Ich erinnere mich da an einen von PCGH zitierten "Experten", der noch letztes Jahr so was von ins Klo gegriffen hat
aber ich denke im jahr 220 wird eine 1tb ssd nur noch so um die 70€ kosten, die sandisk ssd mit 750gb gabs ja letztens schon für 90€ und bis 2020 sind noch 4 jahre zeit..
Das ist eine Frage der Freiheit.
Ich empfinde die Entwicklung des Speicher-Markt ebenfalls als sehr enttäuschend.
4 TB für 100€ - das wird mein nächster Speicher, egal ob nun SSD, HDD oder sonst was.
Wisst ihr, wie lange ich schon darauf warte?
Eine Ewigkeit und 3 Tage - bislang vergeblich!
Das ist ein schlechter Witz.
Netter Gedanke, dass da Kalkül hinter steckt, um Leute in die Cloud zu treiben und zu überwachen.
Könnte ich mir auch vorstellen, aber nicht mit mir. Dezentralisierung und User-Souveränität ist Trumpf, immer ! Selbst, wenn das mit Unannehmlichkeiten einher geht.
Das ist eine Frage der Freiheit.