Neue Technologie: Seagate widerspricht dem Ende von Festplatten
Seagate sieht das Ende der klassischen HDD-Festplatte wohl noch nicht gekommen: In einem Forschungspapier stellt ein Team des Herstellers eine Technologie vor, welche Kapazitäten von 120 TB und mehr ermöglichen soll.
Die HDD ist tot, lang lebe die SSD - oder? Pure Storage-Entwicklungschef Shawn Rosemarin etwa behauptete im Mai vergangenen Jahres, dass die klassische Festplatte spätestens 2028 nicht mehr relevant ist, doch insbesondere die Hersteller dieser HDDs wehren sich vehement gegen das prophezeite Ende. Während das Unternehmen Toshiba noch Anfang des Jahres verlauten ließ, dass HDDs "eine glorreiche Zukunft" haben, arbeitet Hersteller Seagate hingegen an neuen Technologien für die magnetischen Festplattenlaufwerke.
In einem Forschungspapier stellt ein Seagate-Team in Zusammenarbeit mit der japanischen NIMS (National Institute for Material Science) und der Tōhoku-Universität ein neues Material vor, welches Multi-Level-HAMR ermöglichen soll. HAMR selbst ("heat-assisted magnetic recording") kommt bereits in ersten HDDs zum Einsatz: Seagate selbst hat im Januar 2024 die Produktfamilie "Exos" vorgestellt, welche magnetische Festplatten mit 30 TB Kapazität und mehr bringen soll.
Das gesuchte Material, um Multi-Layer-HAMR zu ermöglichen, besteht aus "zwei FePt-C-Nanogranularfilmen, die durch eine Ru-C-Abstandsschicht mit kubischer Kristallstruktur voneinander getrennt sind". Vereinfacht formuliert erlaubt es diese Struktur in Verbindung mit einer angepassten Laserleistung während des Schreibvorgangs, die FePt-Schichten (eine Legierung aus Eisen und Platin) unabhängig voneinander anzusprechen.
Daraus resultiert wiederum die zum jetzigen Zeitpunkt doppelte Kapazität, die möglich sein soll. Im Vergleich zum oben genannten Exos-Portfolio wären das also 120-TB-Festplatten, die in wenigen Jahren auf den Markt kommen könnten. Zu einem späteren Zeitpunkt sollen Multi-Level-HAMR auch mit drei und vier Schichten funktionieren; bisher bleibt diese Anzahl aber reine Theorie.
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Quellen: ScienceDirect, Tom's Hardware


Die Erfahrungen zeigen das Gegenteil.
Glückwunsch!
Einem Kumpel ist man eine 3,5" HDD aus dem unverriegeltem Wechselrahmen gefallen, die Höhe lag bei unter 1m auf einen doch recht dickem Teppich. Das Ding war hin. HDDs sind da echte Mimosen.
...sry, der musste einfach sein
Also ich erkläre das jetzt mal, dass endlich mal Licht im Dunkeln ist, auch für diejenigen, die gerade den Lichtschalter nicht finden:
Wer Bock auf eine SSD hat oder meinetwegen einer NVME M.2, U.2, weiß_die_Hölle.2 oder einfach nur ein Massenspeicher kauft, um diesen auf 1 m Höhe spazieren zu tragen --> der möge es sich kaufen und bitte alles Weitere ignorieren, wo HDD oder Größen jenseits von 4 TB dran stehen. - Bitte gehen Sie weiter, hier gibt es nichts zu sehen.
Rechenbeispiel:
Würde ich bei meiner NAS auf SSDs setzen, müsste ich 14 SSDs für je 300 € kaufen, wo gerade 5 HDDs für je 330 € ihren Dienst tun. Also sind meine Kosten somit gerade mal bei etwas über einem Drittel (PI x Daumen). - Frage beantwortet, warum ich keine SSDs in der NAS habe?
Thema Overprovisioning käme eigentlich noch hinzu, spare mich mir aber jetzt, weil mir der Grund 2.500 € gespart zu haben schon völlig ausreicht.
Möchte nämlich keine Disco eröffnen, wie Chillig meine HDDs seit 'nem Jahr in ihrer Helium-Atmosphäre in milchstrassenrotationsähnlicher Bewegung um ihre eigene Achse duseln, und Daten-Universum spielen. - Und das für mindestens die nächsten 10+ Jahre laut der Vorhersehung der KI-Überwachung - da sind dann die meisten NAND-Flash-Zellen der ganzen SSDs bereits 1 mal knusprig gewesen.
Aber ich verstehe jetzt auch wirklich nicht, wieso man eine Festplatte kauft, um sie auf 1 m Höhe spazieren zu tragen. - Vielleicht kann mir das, wer erklären. o_O
Das Teil wird geliefert, in die NAS gedrückt, verriegelt und nie wieder angefasst - Ende der Geschichte,
Eigentlich ganz einfaches Prinzip: Frosch wird geliefert, Frosch küsst Prinzessin, Prinzessin wird auch zum Frosch und beide springen glücklich in den Teich, oder so. Moral der Geschichte: Keine, ach, vielleicht doch: "So einfach können, Dinge sein, wenn man nur will."
Genauso dumm wie dein Vergleich.
Egal ob HDD oder SSD. Oder was vollkommen anderes.
Das sind die Garantiestatistiken, die zeigen, welche Komponente wie oft ausfällt. HDDs und SSDs sind da nur ein Nebenbereich. Es gibt auch noch Statistiken von Serverbetreibern, die die Ausfallwahrscheinlichkeit behandeln.
Es ist ganz deutlich: SSDs sind, bis auf den Preis, ganz klar in allen Bereichen überlegen.
Was natürlich nicht bedeutet, dass man bei zukünftigen Technologien nicht etwas Skepsis walten lassen sollte. QLC hat sich jetzt seit 6 Jahren bewährt und man wird lange vorgewarnt, wenn etwas nicht stimmen sollte. Bei PLC und HLC, sowie kleinerer Fertigung, werde ich auch etwas Zeit ins Land gehen lassen, bevor ich sicher bin.
Also ich persönlich habe keine HDDs/SSDs zu Hause herumliegen, die ich nur alle paar Monate oder gar Jahre mal anschließe, wozu? (Kleiner Witz, da würde ich mir eher wieder Fotoalben zulegen
Bezüglich der Langelebigkeit vergisst Du bei HDDs die Mechanik. Ich habe SSDs, die noch jetzt am Leben sind, während HDDs in ähnlichem Zeitraum den Geist aufgegeben haben, weil die Schreib/Leseköpfe scheinbar nicht mehr wissen wohin und entsprechend nur noch abgehackte Geräusche von sich gegeben haben, aber keine Daten mehr lesen konnten.
Aber jemand er viel macht und Platz benötigt arbeitet immer noch mit HDDs als Archiv.
Bezüglich zum schluss deines Textes, wer wichtige Sachen/Sammlungen nur auf einer Platte hat. Ist ja selber schuld. Wenn es nur auf einer Platte liegt, sollte die auch gut behandelt und gelagert werden.
Wobei ich sowas noch nie erlebt habe, ich habe auch Defekte Platten, das hab ich selber zu verschulden.
Wie ich bei mir umgestellt hatte bin ich am Kabel hängen geblieben und habe die HDD runtergeworfen.
Das ist paar mal passiert, die eigentlich sogar noch aber dann waren aufeinmal alle Daten weg.
Seit dem hab ich diese ausgesondert.
Das war meine eigene Schuld.
Eine Erfahrung von mir zeigt auch das "HDDs" gekühlt werden sollten, das verlängert auch den Lebenszyklus.
Zumindest bei den fest eingebauten im PC.
Alles was Wärme erzeugt und warm ist altert, je wärmer es wird desto kürzer die Lebensspanne, wenn es gekühlt wird kann entsprechend im gewissen Rahmen vorgebeugt werden.
Dann noch der letzte Aspekt das der richtige Hersteller und Modell gewählt wird.
Es gibt immer mal Modelle die Probleme bereiten. Ich Recherchiere immer bevor ich neue HDDs kaufe welche Modelle weniger und welche mehr Ausfälle haben.
Den es gibt Rechenzentren die stinknormale HDDs nehmen und keine Speziellen weil die genauso ihre Arbeit leisten.
Genauso dumm wie dein Vergleich.
Keiner lässt etwas fallen und wenn es doch passiert dann war es ein Missgeschick/Unfall und muss mit den Folgen leben. Also mir ist das schon paar mal passiert und die ersten 2-3 mal ist das noch gut gegangen.
Und sollte eine Platte nicht drehen/an sein, ist zumindest aus 1m Höhe auf ein Teppich kein Problem.
Auf Beton würde eher halben Meter sagen da es härter ist und nicht wie beim teppich abdämpft den Aufprall.
Defakto ist einfach das HDDs als Archiv besser sind in mehreren Bereichen.
Vor allem in Sache Preis sind HDDs ungeschlagen.
Ich sage auch gerne SSDs sind die besseren USB-Sticks.
Aber komplett geschützt vor Ausfällen ist "KEINE" Technik^^
Egal ob HDD oder SSD. Oder was vollkommen anderes.
Da glaube ich fast das solche Statistiken von SSD Fanboys stammen die komplett Blind von anderen Fakten sind.
Aber mir ist es tatsächlich schon aus verschiedenen Gründen passiert, dass Dinge nicht mehr angezeigt wurden, konnte ich dann mit diversen Tools wenigstens wiederherstellen.
Auch wenn sie eingehen sollte ist es wenigstens noch möglich da Daten runterzuholen. Um meine Filmsammlung gehts dabei weniger, aber doch die privaten Fotos und Videos von der Familie.
Auch Festplatten per Se durfte ich schon mal reparieren (Kontroller getauscht oder den Motor), in dem Fall für die Kriminalpolizei. Das wär dann mit SSD natürlich nicht gegangen.
Ich würde nicht darauf wetten, dass sich nach 30 Jahren das Öl noch einmal so gleichmäßig verteilt, dass ein weiteres Jahr Nutzung bei normal-niedrigem Verschleiß möglich wäre. Aber wenn ein Datenspeicher 30 Jahre ohne einen einzigen Zugriff in der Ecke rumlag, dann wird wohl auch keine große Aktivität mehr damit geplant sein. Wer seine Laufwerke solange rumliegen lässt, wird die Daten vermutlich eher durch Verlust passender Schnittstellen am PC verlieren denn durch Lagerschäden.