Große Festplatten: 22 Terabyte neu bei Western Digitals Gold, Red und Purple Pro

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Große Festplatten: 22 Terabyte neu bei Western Digitals Gold, Red Pro und Purple Pro (1)
Quelle: Western Digital

Speicherhersteller Western Digital erweitert seine Festplattenreihen für den Business-Bereich einmal mehr um größere Modelle, die auch von Endkunden erworben werden können.

Nachdem Western Digital im Mai dieses Jahres bereits für seine Ultrastar-Reihe für Rechenzentren als erster Hersteller Modelle mit 22 und 26 Terabyte angekündigt hatte, folgen jetzt die Baureihen WD Gold, WD Red Pro und WD Purple Pro mit 22 statt bisher maximal 20 Terabyte, was unter anderem durch 10 statt bisher 9 Platter erreicht wird. Die neuen Modelle sind zwar ebenfalls für professionelle Einsatzzwecke gedacht, werden aber auch im Einzelhandel verfügbar sein.

Die 3,5-Zoll-Laufwerke mit einer Geschwindigkeit von 7.200 U/min und 512 MB Cache setzen dabei neben Heliumfüllung auf ePMR-Technologie (Energy Assisted Perpendicular Magnetic Recording) und einen dreistufigen Aktuator (TSA), um die hohe Spurdichte zu bewältigen. Darüber hinaus sind die Festplatten mit der OptiNAND-Technologie ausgestattet, die die Leistung in der Praxis verbessern soll, indem sie die RRO-Metadaten (Repeatable Runout) von den magnetischen Scheiben auf NAND-Flash-Speicher verlagert und die Zuverlässigkeit erhöht.

In Sachen Performance verspricht die WD Gold als Topmodell eine maximale anhaltende Übertragungsrate von 291 MB/s, wobei im Leerlauf 5,7 Watt und im Betriebsmodus 9,3 Watt Leistungsaufnahme anfallen. Die WD Red Pro und WD Purple Pro verfügen jeweils über eine maximal anhaltende Übertragungsrate von 265 MB/s und 6,8 sowie 3,4 Watt respektive 6,9 und 5,6 Watt im Betrieb beziehungsweise Leerlauf. Weitere Eckdaten finden sich in den Datenblättern in der Bildergalerie.

Bildergalerie

Dabei zielen die Baureihen auf unterschiedliche Anwendungsbereiche ab, mit Unterschieden auf Hardware-Ebene und unterschiedlichen Firmware-Optimierungen: WD Gold für Server und Workstations, WD Red Pro für NAS-Systeme im Unternehmensbereich und WD Purple Pro für Videoüberwachung. Die neuen 22-TB-Modelle sollen ab sofort zu einer unverbindlichen Preisempfehlung ab 599 US-Dollar erhältlich sein, wobei es auch bereits erste Listungen im PCGH-Preisvergleich gibt.

Quelle: Western Digital via Tomshardware.com

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    • Kommentare (30)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        HDD/ SSD dieser Grössen sollten Hardwareverschlüsselung (TCG Opal, SED ) mitbringen.
        Ansonsten dauert die Erstverschlüsselung in Software Tage (oder Wochen bei Hintergrundverschlüsselung).
        Und ob das dann jemand macht?
        Speziell das Datenlöschen geht dann (Schlüssel verwerfen) ziemlich einfach.
      • Von rschwertz Freizeitschrauber(in)
        HDD/ SSD dieser Grössen sollten Hardwareverschlüsselung (TCG Opal, SED ) mitbringen.
        Ansonsten dauert die Erstverschlüsselung in Software Tage (oder Wochen bei Hintergrundverschlüsselung).
        Und ob das dann jemand macht?
        Speziell das Datenlöschen geht dann (Schlüssel verwerfen) ziemlich einfach.
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ich hab eher selten die Zeit neuen Kram richtig einzusortieren... das raussuchen geht wenn nötig sehr schnell weil es ja ein vernünftiges System dahinter gibt.
      • Von Gast1664917803
        Zitat von Incredible Alk
        Warum man das macht? Keine Ahnung. Ich hab wenn einer hier 40 wird garantiert peinliche Bilder von ihm aus den 1990-2000er Jahren fürn Geburtstagskuchen.
        Ja so ein Kollegen habe ich auch - nur sein Problem ist, daß er nie Zeit hat irgendwas rauszusuchen, selbst für die eigene Familie.
        Im wahrsten Sinne des Wortes reine Datengräber ohne Sinn und Zweck (was nicht heißt, daß du es ihm deswegen gleich tust, hast es ja schon erklärt).
      • Von Incredible Alk Flüssigstickstoff-Guru (m/w)
        Ja, die Putzfrau ist auch bei uns das größte Sicherheitsrisiko (sie kommt nicht eigenständig rein bzw. es sind immer Leute von uns da wenn geputzt wird aber beobachten tut sie natürlich keiner^^). Für den Fall der Fälle ist aber der 2. teil des Blogs zuständig: Sie kann die Platte gerne aus dem Schrank klauen wenn sie ihn aufkriegt, die Daten darauf sind natürlich vollverschlüsselt. Aber das führt hier doch ins OT^^
      • Von Terracresta BIOS-Overclocker(in)
        Zitat von Incredible Alk
        Eine meiner Sicherungskopien ist in meinem Büro im Schrank eingesperrt.
        Das dürfte, da man um da hinzukommen erstens aufs Werksgelände und zweitens an zwei Türen (Codekarte/Fingerabdruck) vorbei muss, der sicherste Ort überhaupt sein wo ich kostenlos was lagern könnte
        Wir haben zwar Sicherheitsdienst, aber Reinigungspersonal kommt ohnehin fast überall rein. Die Schränke kann ich abschließen, aber lassen sich auch recht leicht aufbrechen. Musste ich selber bei unserem Archiv machen, da der Schlüssel zum Schrank weg war. Dass der Archivs-Raum gleichzeitig Ruheraum ist und auch für Massagen genutzt wird, darf man auch niemanden erzählen. Aber sind ja nur Studentenakten, sprich personenbezogene Daten.
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