Fallout 76: Erste technische Eindrücke aus der PC-Beta
Nachdem Bethesdas Mehrspieler-Sandkasten Fallout 76 auf der Xbox bereits probegespielt werden konnte, konnten PCler gestern Nacht erstmals das postapokalyptische West Virginia erkunden. Technisch setzt Bethesda weiterhin auf die altgediegene Creation-Engine, welche auch in Fallout 4 Verwendung fand. Doch offensichtlich wurde Hand angelegt, es gibt neue grafische Effekte zu bestaunen und auch bezüglich der Performance können wir Positives berichten.
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Bethesda, insbesondere bekannt für die ausladenden Einzelspieler-Abenteuer-Reihen Elder Scrolls und eben Fallout, wagt mit dem Serienableger Fallout 76 ein interessantes Experiment. Statt die Geschichte einer einzelnen, von einem einzelnen Spieler gelenkten Person zu erzählen, schmieden Sie im postapokalyptischen, ans reale West Virgina angelehnte, Appalachia als eine Gemeinschaft von Spielern ihre Geschicke - miteinander oder gegeneinander. Fallout 76 ist eine Multiplayer-Sandbox mit Survival- und Crafting-Elementen, nicht allzu unähnlich vieler anderer Survival-Sandboxen, doch mit dem serientypischen, verstrahlten und mutierten Charme des schwarzhumorigen Endzeit-Szenarios. Nach dem eher weniger bekannten Elder Scrolls Battlespire aus dem Jahre 1997 ist Fallout 76 damit ein neuerlicher Versuch des Entwicklers, die Welten ihrer außerordentlich beliebten Rollenspiele in einen Mehrspieler-Titel zu übersetzen - vielleicht gelingt das Experiment ja dieses Mal.Wir haben das schmale (und späte) Zeitfenster in der vergangenen Nacht genutzt, um uns den technischen Unterbau des Spiels etwas genauer anzusehen und erste Eindrücke zu beschreiben. An dieser Stelle wollen wir ausdrücklich darauf hinweisen, dass es sich bei dem Spiel noch um eine frühe Version handelt, daher - wie auch von Bethesda ausdrücklich angemerkt - mit Fehlern, Problemen und Bugs zu rechnen ist. Auch müssen wir darauf hinweisen, dass wir aufgrund des kurzen Zeitraums nur sehr begrenzt Eindrücke sammeln konnten und dies außerdem in der Freizeit und mit dem Privatrechner des Redakteurs geschah - ein zweiter Eindruck unter Zuhilfenahme eines weiteren geschulten Augenpaars sowie das Sammeln von Performance-Eindrücken eines zusätzlichen Redakteurs-PCs wurden leider wie auch der Versuch, mit diesem PC Video-Material aufzuzeichnen, aufgrund einer sich automatisch einleitenden Löschung der vorgeladenen Installer-Dateien durch den Bethesda -Launcher sabotiert. Ein (mittlerweile) bekannter Bug, der mit einem nötigen, je nach Internet-Geschwindigkeit leicht lästigen bis hochgradig enervierenden, neuerlichen Download der knapp 50 Gigabyte einhergeht. In unserem Fall waren insgesamt drei Testsysteme betroffen.
Die Eindrücke, die wir nun schildern, sind also etwas eingeschränkt. Auch können wir nicht garantieren, dass Fallout 76 auf anderen Systemen ähnlich problemarm läuft, wie es auf dem genutzten Redakteurs-Rechner tat. Doch abgesehen von den Launcher-Ärgernissen, die dank schneller Verbindung glücklicherweise nicht allzu gravierend ausfielen, doch uns unseres redaktionellen Mitstreiters beraubten, stießen wir während unseres ersten Beta-Ausflugs nur vereinzelt auf technische Macken. Ansonsten lief Fallout 76 auf dem genutzten System erfreulich rund - es handelt sich dabei um einen Intel Core i7-5820K (6C/12T) mit 4,2 GHz OC-Takt und flotten 4 × 8 GiByte DDR4-3000 RAM. Als GPU dient eine übertaktete GTX 1070 (~2.000 MHz) mit 8 GiByte Videospeicher, das Bild wird in WQHD und 144 Hz ausgegeben. Das Spiel wurde auf SSD installiert.
Kleinere Macken beim Beta-Start, verbesserte Technik
Die Bildausgabe funktionierte direkt nach dem Spielstart nicht wie erwünscht und wurde auf 60 Fps begrenzt, offenbar lief das Spiel zudem im Borderless-Window samt Bildsynchronisation, statt der gewählten Vollbild-Ausgabe. Dies ließ sich indes mit einem Tab-Wechsel auf den Desktop und anschließendem Rückwechseln in das Spiel beheben - Fallout 76 lief nun zwar noch immer mit offenbar synchronisierten Bildraten sowie Triple-Buffering, doch lagen nun korrekte 144 Hz an. Der in Fallout 4 noch immer auftretende Bug, bei dem die Creation-Engine die Bildraten auf einem WQHD-Display mit 144 Hz bei 72 Fps (die Hälfte von 144 Hz) sperrt, was wiederum zu Physik-Aussetzern und Animationsfehlern führt, ist in Fallout 76 wohl endlich verschwunden. Auch bemerkten wir in Fallout 76 keine Probleme mit der höheren Bildrate, im Einzelspieler-Ableger Fallout 4 aber auch in Skyrim, sorgt eine über 60 Fps hinausreichende Bildrate für ein schneller ablaufendes Spiel mit entsprechenden Problemen. Diese Verknüpfung von Bildraten und Spielgeschwindigkeit ist offenbar ebenfalls behoben worden.
Quelle: PC Games Hardware
Fallout 76 PC-Beta (35) – Fallout 76 bietet eine feinere Vegetationsdarstellung, eine ausgebaute Beleuchtung samt globalem Ansatz und verbesserte Effekte wie Screenspace-Refections und den volumetrischen Nebel.
Doch nicht nur in den technischen Eingeweiden und den Netzwerkfähigkeiten der Engine wurde gefeilt. Auch von grafischer Seite hat sich einiges getan. Das Gesamtbild, welches Fallout 76 bietet, wirkt farbenfroher als noch Fallout 4, der Detailgrad ist außerdem kräftig angestiegen. Der Einsatz einer großzügig bemessener Dosis Post-Processing-Effekten verleiht dem Bild einen generell weichen, etwas unscharfen Eindruck, was hauptsächlich an der Tilt-Shift-Tiefenschärfe liegt, die Bethesda ergänzt hat. Dieser Effekt setzt den Fokus des Depth-of-Fields automatisch mit der vom Spieler gesteuerten Kamera (bzw. dem Fadenkreuz in Ego-Perspektive). Jener Punkt, den der Spieler so anvisiert, wird also scharf, der Rest des Bildes weichgezeichnet - die Filterung samt Bokeh-Effekten ist nett, für viele Nutzer dürfte es allerdings auch ein wenig zu viel des Guten sein. Leider gibt es offenbar keine Möglichkeit, den Effekt gezielt im Grafikmenü zu deaktivieren - an dieser Stelle sollte Bethesda eventuell noch einmal ansetzen. Und wenn wir schon dabei sind, eine Möglichkeit zum Deaktivieren von V-Sync, einen FOV-Slider, ein einstellbares mehrstufiges Framelock und eine Auflösungsskalierung wären ebenfalls nette Ergänzungen für das Grafikmenü. Bislang lässt sich die Tiefenschärfe offenbar nur im Fotomodus konfigurieren und auf Wunsch auch deaktivieren.
Quelle: PC Games Hardware
Fallout 76 PC-Beta (41) - Die Grafik ist durchaus schick, der Detailgrad wurde gegenüber Fallout 4 gesteigert, die Beleuchtung wurde offensichtlich verbessert und ausgebaut, die Post-Processing-Effekte erweitert – die Tilt-Shift-Tiefenschärfe dürfte für einige Spieler aber zuviel des Guten sein.
Weiterhin setzt Bethesda wie schon in Fallout 4 auf den großzügigen Einsatz von volumetrischem Nebel, der für Fallout 76 aber offenbar etwas verfeinert wurde. Der Nebel wirkt nicht nur hochauflösender und feiner, sondern wird augenscheinlich außerdem feiner ausgeleuchtet. Bethesda nutzt auch dazu offenbar einen neuen, sehr auffälligen Bloom-Effekt, der umliegende Farben berücksichtigt, nicht unähnlich dem Ambient-Light-Shader in vielen von Moddern für Fallout oder Skyrim entwickelten Reshade-Profile - generell scheint sich Bethesda bei Look und dem Post-Processing von Fallout 76 ein wenig an beliebten ENB - und Reshade-Konfigurationen orientiert zu haben. Zu den neuen und überarbeiteten Effekten gehört unseres Ermessens außerdem die temporale Kantenglättung, welche zwar weiterhin für eine gewisse Unschärfe sorgt, allerdings gut greift, kaum zum Verwischen neigt und außerdem auch feine Inhalte wie die nun detailliertere Vegetation nicht allzu sehr in Mitleidenschaft zieht.
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Feinere Beleuchtung, höherer Detailgrad, schärfere Texturen
Der Detailgrad der Welt wurde - wie bereits kurz angeschnitten - gegenüber Fallout 4 oder Skyrim SE durchaus deutlich emporgeschraubt. Insbesondere die Landschafts- und Vegetationsdarstellung ist merklich dichter und feiner geworden, dazu fällt die Geometrie von Levelobjekten wie Felsen, Gebäuden, Büschen und Sträuchern teils wesentlich detaillierter aus. Die dicht bewachsenen Gebiete von Appalachia bieten darüber hinaus eine hohe Weitsicht. Die sichtbar einblendenden Schatten bei mittlerer Distanz sind allerdings auffällig und unansehnlich. Dabei wurde für Fallout 76 wohl auch die Schattendarstellung überarbeitet, als viel deutlicher sticht aber die eigentliche Beleuchtung als Fortschritt gegenüber Fallout 4 ins Auge. Das Lighting in Fallout 76 wirkt wesentlich fortschrittlicher und verfügt nun über einen globalen Ansatz samt simulierter, indirekter Licht- und Farbübertragung (Global Illumination). Ein Betrachten der Spieldateien lässt auf einen dynamischen, jedoch teilweise vorberechneten Ansatz via Enlighten-Middleware schließen - offenbar werden verschiedene, vorberechnerte Beleuchtungsszenarien bei Bedarf sanft übergeblendet, technisch nicht ganz unähnlich jener Globalen Beleuchtung von Assassin's Creed Odyssey. Diese Form einer Global Illumination wirkt zwar ein wenig grob und erfasst insbesondere Figuren nicht und Objekte immer glaubhaft, ist aber generell eine deutliche Steigerung gegenüber früheren Spielen mit der Creation-Engine. Der neue Beleuchtungsansatz lässt augenscheinlich auch wesentlich mehr dynamische Lichtquellen zu, jene sind nun häufig bei Gegnern und Mitspielern zu beobachten und zieren außerdem nach Einbruch der Nacht vermehrt die post-apokalyptische Landschaft.
Quelle: PC Games Hardware
Fallout 76 PC-Beta (42) – Die Weltdarstellung ist Bethesda wiederholt besonders gut gelungen. Auch wenn Fallout 76 nicht die optische Güte eines hochkarätigen Frostbite-Titels oder eines Assassin's Creed Odyssey erreicht, die Atmosphäre stimmt.
Dem gegenüber Fallout 4 gestiegenen Detailgrad und der feineren Beleuchtung verhilft Bethesda zudem mit deutlich aufgewerteten Texturen zu mehr Ausdruckskraft. Die feinere Vegetationsdarstellung haben wir bereits betont, die neuen Pixeltapeten zieren aber auch die detailliertere Levelgeometrie, ergänzen bei der Landschaftsdarstellung zusätzliche Feinheiten und bieten dank Parallax-Mapping einen verbesserten plastischen Eindruck. Bei der Darstellung der Texturen stießen wir beim Verlassen des Bunkers indes auf den - neben der zu Beginn leicht seltsam anmutenden, offenbar inkorrekt synchronisierten Bildausgabe - zweiten technischen Bug, der eine Bemerkung rechtfertigt. Beim erstmaligen Betreten der Spielwelt luden die Texturen nicht korrekt, viele Objekte wurden nicht geladen und sogar Teile der Levelgeometrie nicht angezeigt, stattdessen zierten Felsen schwarze Pixeltapeten. In der Leveldarstellung zeigten sich Löcher an jenen Stellen, an denen Assets nicht geladen wurden. Ein Neustart behob das Problem - eventuell ein Bug, vielleicht lief auch der 8 GiByte Speicher der GTX 1070 in WQHD beim Laden während des Levelwechsels über, die Belegung überstieg auch während des Spielens häufig die 7-GiByte-Marke. Eventuell könnten sich also auch in Zukunft Probleme mit knappem Grafikspeicher einstellen. Doch abgesehen von diesem kleinen Aussetzer zeigten sich keine weiteren speicherrelevanten Auffälligkeiten, tatsächlich lief auch die gesamte Fallout-76-Beta von diesem Zeitpunkt an ohne weitere bemerkenswerte technische Fehler.
Quelle: PC Games Hardware
Fallout 76 PC-Beta (11) - Beim ersten Verlassen des Start-Bunkers stießen wir auf diverse Grafikfehler. Das fehlerhafte Laden von Assets ließ sich mit einem Neustart des Spiels beheben und trat während des kurzen Beta-Tests kein zweites Mal auf.
Erfreulich gute Performance
Zu unserer Freude lief die PC-Beta mit vollen Details und WQHD-Auflösung mit der GTX 1070 sehr zufriedenstellend, zu weiten Teilen lagen die Bildraten oberhalb von 90, in den etwas detaildichteren Gebieten um 80 Fps. Und die Fps bleiben dabei auch noch recht stabil, was insbesondere im Vergleich mit Fallout 4 sehr erfreulich ist. Denn dort können die Bildraten trotz 60-Fps-Lock in anspruchsvollen, eng bebauten Gebieten massiv einbrechen - nicht selten um mehr als 30, in einigen Fällen auch um mehr als 50 Prozent. Dieses Problem hat Bethesda in Fallout 76 offenbar in den Griff bekommen, selbst in den eher eng bebauten Gebieten in Appalachia fallen die Bildraten nach unseren Erfahrungen nur unwesentlich ab. Dies gilt selbst dann, wenn sich viele Spieler an einem Fleck tummeln, was in unserem Fall aufgrund der jüngst gestarteten Beta und der damit einhergehenden Spielstand-Parität der anderen Mitspieler häufig vorkam. Die niedrigste von uns beobachtete Bildrate lag in solch einem komplexen Gebiet, in dem sich mindestens 10 andere Spieler tummelten - bei 69 Fps. Eine solche Performance wäre für einen Multiplayer-Sandbox-Titel mit einer durchaus sehr ansehnlichen, schmucken Grafik mehr als ordentlich. Genaueres werden wir aber erst wissen, wenn wir der Technik und Performance von Fallout 76 genauer und ausführlicher auf den Zahn fühlen können - was wir beizeiten selbstverständlich zu tun gedenken.
Update: Offenbar läuft Fallout 76 ohne das wohl als Standard gedachten 60-Fps-Locks nicht wie angedacht, sondern analog zu früheren Creation-Engine-Titeln schneller als von den Entwicklern vorgesehen, sobald die 60-Fps-Marke überschritten wird. Die Spielphysik ist also noch immer an die Framerate gekoppelt, wie auch schon in Fallout 4 oder Skyrim. Dies ist natürlich insbesondere in einem Mehrspieler-Titel, bei dem man auch gegeneinander antreten kann, ziemlich unerwünscht. Die von uns geschilderte, hohe Performance ist demnach also etwas kompromittiert, wir haben Fallout 76 ein wenig schneller und flüssiger erlebt, als dies eigentlich vorgesehen war. Diesen Fehler sollte Bethesda bezeiten beheben, eine tiefgreifende Veränderung in die Spieltechnik, um Physik von Framerate zu trennen, halten wir in der kurzen Zeit bis zum Launch allerdings für unrealistisch. Und auch der Entwickler gab an, dass das Problem nicht so schnell zu beheben sei. Stattdessen rechnen wir mit einem fixen Framelock auf 60 Fps, ganz wie Bethesda bereits in Skyrim SE integriert hat.
Bildergalerie
Fazit des kurzen Beta-Eindrucks
Wie bereits mehrfach erwähnt, war unser Eindruck der Fallout-76-Beta ein kurzer, obendrein haben wir nur mit einem einzelnen System und einer einzelnen Grafikkarte für einige Stunden Erfahrungen sammeln können - zu wenig Zeit und ein zusätzlich zu beschränkter Blick, um uns eine wirklich aussagekräftige Meinung zur Technik des neuen Bethesda-Abenteuers bilden zu können. Und einige Ecken und Kanten sowie Bugs und Probleme sind definitiv noch auszubügeln, einige von PC-Spielern häufig gewünschte Optionen für V-Sync, FOV, abstellbare Effekte wie die Tiefenschärfe, eine bessere Kontrolle über die Bildausgabe samt konfigurierbarem Framelock wären obendrein nett - und es ließen sich sicherlich noch weitere finden. Doch unserem ersten, kurzen Eindruck zufolge ist Fallout 76 technisch ein recht deutlicher Fortschritt gegenüber Fallout 4, der sich nicht nur in der schickeren Grafik, sondern auch in der verbesserten Performance zeigt. Wenn die Entwickler noch einige Lästigkeiten ausgeräumt bekommen und etwa dem Launcher abgewöhnen, heruntergeladene Spieldateien zu löschen und auch beim regulären Start die Stabilität der Server gewährleistet werden kann, könnte mit Fallout 76 ein guter, verhältnismäßig sauberer Launch gelingen. Wir heizen bereits unser Testequipment vor und freuen uns bereits auf weitere Abstecher ins virtuelle West Virginia - dann stehen wir Fallout 76 außerdem mit voller Benchmark-Ausrüstung und ohne Verständnis für Beta-Umstände und eventuellen -Scherereien gegenüber. Bis dahin sind wir freudig gespannt und warten vorsichtig optimistisch auf den Launch am 14. November.


Sieht aus als hätte man ein ENB Preset drüber gezogen.
Beleuchtung wirkt besser zumindest auf den Shots, da war Fallout 4 nicht so gut. Aber gibt ja zum Glück unzählige ENB Presets.
Ähnelt optisch finde ich der ENB "Enhancer" für Fallout 4.
Da schaut mein Fallout 4 aktuell deutlich besser aus... siehe shots (317 Mods) ENB PRC. Würde auf den Konsolen nicht laufen man will ja nicht das diese explodieren.
Die Grafik Qualität und mehr erwarte ich mit TES6. Obwohl ich keine großen Erwartungen habe an diese alte Grafik-Engine. Bethesda kriegt ja nicht einmal so Kleinigkeiten hin wie das Taschenlampen licht vom Pip-Boy dieses dynamisch zu machen, sprich Schattenwurf. Da mussten auch Modder ran bei Fallout 4.
Also bezüglich performance war ich positiv überrascht.
Aber optisch finde ich es teils deutlich schlechter, als Fallout 4. Es wurde zwar am Detailgrad gearbeitet, aber die Darstellung sieht in Punkto beleuchtung teilweise so unstimmig aus, dass ich meine, nen Playstation 2 titel zu spielen. Selbst Skyrim sieht da in den betroffenen Aspekten besser aus. Und das DoF nervt extrem.
Abgesehen davon sind viel zu viele Bugs im Spiel und die Atmosphäre leidet deutlich unter den nicht vorhandenen NPCs. Ich habs auch im Team gespielt, das machts nicht besser...
Die Map selbst ist was level design angeht ganz passabel. Gibt viele schöne Point of interests, aber das ist nichts, was Fallout 4 nicht auch schon geboten hätte.
Nee, das wird erstmal nicht gekauft. Selbst wenn man sich auf das neue Fallout einlässt, es gibt viel zu viele technische und konzeptionelle Fehler. Da haben die Entwickler noch viel Arbeit vor sich.
1) kann das genauso am Treiber liegen, der wird von AMD nicht mehr gepflegt AFAIR
2) ist die Karte bald 9 Jahre alt und hat dir treue dienste geleistet.
3) ich leide mit dir mit, meine 5850 um 180€ am Releasetag im Jahr 2009 arbeitet noch im PC meiner Tochter - und bislang gibts immer noch kaum Spiele, die nicht drauf laufen.
Könnte ja sein, daß Bethesda verschiedene Versionen von dem Spiel verteilt um Bugs in verschiedenen Bereichen zu untersuchen. Ist aber nur eine Vermutung.
Fallout 4 läuft ja mittlerweile wie Butter. Anfangs unspielbar auf meinem System in 2560x1440, überall hatte ich so um die 14 bis 18 FPS. Am 30. August kam dann ein kleines Update und siehe da plötzlich ging es auf 1440p mit 30 bis 46 FPS. Hoffentlich muß ich beim Fallout 76 nicht auch 3 Jahre aufs Bugfixing warten.
Fallout 4 wurde ja bereits 2015 ein bisschen gerügt in Punkto Grafik und Texturen. Das war vor drei Jahren und in der Tat hatte FO4 auch andere Vorzüge, mal abgesehen vom nicht so ganz tiefgründigem Rollenspiel und der Story.
Die gleiche (ist die wirklich gleich, teilweise kommt es mir schlechter vor) Grafik drei Jahre später zu präsentieren und dann auch noch die NPCs und die Interaktion komplett zu streichen ist.... mutig.
Das dann in diesem Zustand (Bugs aller Art) auf den Markt zu bringen... ist Bethesda
@Phillip: Nein, der 72 FPS Lock Bug ist definitiv NICHT behoben und immer noch da. Ich spielte die BETA letzte Nacht mit WQHD Monitor Asus ROG PG278Q 27 Zoll und RTX2080 TI und musste den Bug wieder über die Nvidia Systemsteuerung beheben und explizit den Vsync für das Spiel aktivieren. Selbst dieser Bug wurde nicht behoben. Das Spiel bietet für heutige Verhältnisse eine schwache Grafik. Selbst auf 4k@DSR auf WQHD sehen die Texturen aus wie vor 10 Jahren. Sowas schwaches darf eigentlich in heutigen Spielen nicht mehr auftreten. Viele Texturen sind verschwommen. Und: Diese Tiefenunschärfe in den Grafikmenüs im Spiel NICHT ausstellen zu können ist für heutige Verhältnisse ein WITZ! Diese Tiefenschärfe nervt einfach nur. Und das keine NPC im Spiel sind, mag zwar realistisch sein aufgrund des Settings aber die Welt ist sehr öde. Und mir die komplette Story über irgendwelche Tapes anzuhören macht auch nicht wirklich Spaß.