Elex Grafik-Tuning mittels Ultra-Config inklusive Grafikkarten-Benchmarks
Elex, das neueste Spiel aus dem Hause Piranha Bytes, bietet eine mehr als solide Technik und führt eine Tradition fort: Die Grafik lässt sich mithilfe der spieleigenen Konfigurationsdatei verbessern. PC Games Hardware hat das Elex Config-Tuning ausprobiert - Vorher-Nachher-Benchmarks und Bildvergleiche inklusive.
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PC-Spieler sind es gewohnt, Grafikdetails, Auflösung und sogar Shading ihrer Lieblingsspiele nach Gusto anzupassen. Im Falle von Elex (PCGH-Techniktest), dem geistigen Gothic-Nachfolger, lassen sich zahlreiche Grafikoptionen mithilfe der spieleigenen Konfgurationsdatei verändern. Da Elex auf potenten Rechnern mehr als ordentlich läuft, bieten sich eine Verbesserung der Sichtweite, Schattenauflösung und mehr an. Genau dieser Mission hat sich PCGHX-Forumsmitglied mAlkAv verschrieben, er präsentiert in seinen Elex Tuning Guide die effektivsten Kniffe, um das Antlitz des Action-Adventures aufzumöbeln. Für Historiker und Nostalgiker: Ähnliches Config-Tuning hat PC Games Hardware vor Jahren mit Gothic 3 und seinem Addon Götterdämmerung angestellt.
Elex Grafik-Tuning: Möglichkeiten und Auswirkungen
Die Optionen zur Grafikverbesserung in Elex betreffen die Sichtweite inklusive des Level-of-Detail-Systems, die Schatten- sowie Nebeldarstellung. Um hier Hand anzulegen, muss die ConfigDefault.xml bearbeitet werden, welche sich direkt im Spielverzeichnis (Steam/GoG) unter ELEX\data\ini\ befindet. Bevor Sie loslegen, sollten Sie unbedingt eine Kopie der Datei erstellen!
Anschließend haben Sie zwei Möglichkeiten: Entweder, Sie hangeln sich selbst durch die teilweise unintuitiven Parameter und ziehen dabei mAlkAvs hilfreiche Ausführungen zu Rate, oder Sie gehen den einfachen Weg in Form einer fertigen, erprobten "Ultra Ini". Eine solche steht im PCGHX-Forum als Download zur Verfügung. Nach kurzer Sichtung der Datei mit ihren deutlichen Änderungen haben wir uns dazu entschlossen, diese unverändert für diesen Artikel zu nehmen. Das hat den Vorteil, dass die Auswirkungen perfekt übertragbar sind. Die Änderungen gegegnüber Elex' Standardeinstellungen bei maximalen Details in der Übersicht:
- Doppelte Sichtweite des Grases
- Doppelte Schattenauflösung
- 50 Prozent höhere Schattensichtweite
- Detailreduzierte Modelle werden erst ab der vierfachen Entfernung eingeblendet (ausgenommen davon sind einige Speedtrees)
- 50 Prozent höhere Sichtweite und Auflösung des volumetrischen Nebels
Elex Grafik-Tuning: Vorher-Nachher-Vergleich
Die Änderungen sind mehr oder weniger subtil. Besonders auffällig ist das reduzierte Pop-up der Umgebung: Objekte werden deutlich länger mit ihrer maximalen Detailstufe dargestellt, erst bei großer Entfernung wechselt das LoD-System auf eine gröbere Darstellung oder blendet das Gras aus. Weniger auffällig sind die Änderungen bei den Schatten - auch diese werden feiner dargestellt -, vor allem, weil sie erst bei hohen Displayauflösungen zur Geltung kommen.
Ein paar Vergleiche aus dem Elex-Alltag (klicken Sie unbedingt auf "Full-HD Vergleich"):
Ebenfalls relativ subtil sind Verbesserungen an der Landschaftsdarstellung, welche generell einige zusätzliche Polygone spendiert bekommt. Der Nebel wirkt zudem etwas feiner und weiter und erzeugt somit einen homogeneren Eindruck.
Elex Grafik-Tuning: Grafikkarten-Benchmarks
Die Änderungen der Ultra-Config lassen die Anforderungen an die Hardware recht kräftig steigen - stärker, als es der Optikgewinn vermuten lässt. Vor allem Grafikkarten ächzen unter den zusätzlichen Berechnungen, insbesondere jene mit grenzwertiger Speicherkapazität: Während für "normale" Maximaldetails 4 GiByte Grafikspeicher genügen, wird's mit der Ultra-Config jenseits von WQHD eng. Unsere Benchmarks belegen, dass in Full High Definition und WQHD die Welt für 4-GiByte-Modelle noch weitgehend in Ordnung ist, wobei die Auswirkungen mit steigender Auflösung durchaus interessant sind.
Die GTX 970 fällt beim Wechsel von FHD auf WQHD tief, während die anderen 4-GiByte-Grafikkarten wie die GTX 980 und Fury X die Last besser wegstecken.
Die Geforce GTX 970 fällt bereits beim Wechsel von FHD auf WQHD tief (-42 %), während die anderen 4-GiByte-Grafikkarten wie die GTX 980 und Radeon R9 Fury X - Modelle ohne Speichersegmentierung - die Last besser wegstecken. In UWQHD rafft es auch die Fury X darnieder, während die GTX 980 kurioserweise standhaft, wenn auch ruckelig arbeitet. Wir haben diese Werte mit mehreren Spielstarts verifiziert. In Ultra HD geht es schließlich allen 4-GiByte-Grafikkarten und vergleichbaren Mittelklasse-Chips an den Kragen, wobei dieser Umstand keine Relevanz hat - für diese Pixelmenge nebst Ultra-Config wird ein stark übertaktetes GP102-Modell wie die GTX 1080 Ti oder Titan X(p) benötigt, um aus dem 30-Fps-Sumpf herauszuklettern. Grundsätzlich genügen 6 GiByte für Ultra HD, die tatsächlich benötigte Menge bewegt sich zwischen 4 und 5 GiByte.
Im Mittel kostet die Ultra-Config in Full-HD-Auflösung zwischen 24 Prozent (GTX 970), 21-22 Prozent (RX Vega 64 LCE, GTX 1080, R9 390) und 15 Prozent (GTX 1080 Ti). Bei höheren Pixelmengen kommen noch ein paar Prozente obendrauf. In anschließenden Messungen im absoluten CPU-Limit kristallisierte sich heraus, dass die Ultra-Config hier kaum Leistung kostet. Das verwendete System mit Ryzen 7 1700 (3,0 GHz, 8C/16T) bricht von rund 117 Fps auf 114 Fps ein - das Sichtweiten-Tuning gibt's ergo beinahe umsonst. Wie sich schwächere Prozessoren verhalten, haben wir nicht ausprobiert. Da Elex jedoch auch mit zwei Kernen spielbar ist, gehen wir davon aus, dass die Ultra-Config nichts am generellen Bild ändert.
In der Bildergalerie finden Sie zahlreiche Screenshots aus den ersten zehn Spielstunden in Elex. Die Originalauflösung beträgt 4.096 × 2.160 Pixel (17:9-Seitenverhältnis), doch für die Galerie haben wir die Shots auf handliche 2.730 × 1.440 Bildpunkte heruntergerechnet. Es handelt sich durchweg um normales Gameplay, keine gestellten Szenen.

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Aus meiner Erfahrung als IT'ler heraus war es in der Vergangenheit sehr viel häufiger sinnvoll ein fertiges Produkt zu kaufen und anzupassen, als selbst zu programmieren etc.
Ich hoffe wir reden nicht aneinander vorbei
PB bzw. Björn Pankratz entwickelt nicht seit gestern Spiele. Von daher behaupte ich jetzt mal, die kenn ihre eigene Situation besser als jeder Außenstehende.
Das UI ist aktuell ganz klar ein UI welches sich zu 100% an PC Spieler richtet, nicht an Konsolenspieler.
Bin gespannt ob ein UI Patch für die Konsolen kommt damit sie was lesen können ohne nah an den Fernseher gehen zu müssen, ich habe bis jetzt nichts davon gehört.
Die Xbox One hat dazu noch unangenehmes Tearing.
Sorry aber man sollte da nichts Schönreden, man muss die Probleme auch ganz klar ansprechen, und das tun ja diverse Tester auch.
Das ist nicht nur ein "nur", das sind Probleme die den Spielspaß doch sehr stark trüben können, deshalb liegt die Wertung der Konsolenversionen auch so stark unter der PC Version.
Welche "fachliche" Frage hast Du mir gestellt?
Risen 1 und Risen 2 wurden extern geportet und Du wusstest nicht dass es so etwas überhaupt gibt.
Ich habe Dich erst wiederholt korrigieren müssen.
Und ja, wenn Person XY etwas Unwahres behauptet und ich diese Behauptung mit einer Quelle widerlege, ja dann ist das die "einzige" Wahrheit.
Ich kenne keine "alternativen" Wahrheiten.
Hast Du Deine Meinung jetzt doch geändert oder wie?
Was darf ich unter diesem Absatz verstehen?
Wieso führst Du mir jetzt eine Liste an Ländern und Publishern auf?
Wenn man nicht einmal Standardsachen wie das UI für Konsolenspieler so formt dass die Schrift lesbar ist dann spricht man von einem billigem Port, von den technischen Probleme ganz abgesehen.
Welcher Logik entspricht das denn?
Und ob technisch schlecht umgesetzte Portierungen ein Erfolg/Misserfolg werden spielt hier keine Rolle.
Und das ist eben nicht richtig, und das weißt Du selber.
Meine Frage hast Du noch immer nicht beantwortet, vermutlich weil die Antwort entweder gegen jeder Logik ist oder weil sie Deiner gesamten "Argumentation" widersprechen würde.
Zeig mir doch mal was anstatt irgendwie herumzureden.
Das einzige was ich "in Frage" gestellt habe ist die subjektive Meinung eines einzelnen Journalisten.
Der den Beitrag einen Monat vor Release gepostet hat!
Und außerdem wurden weitere Sachen geschrieben die hier nachweislich vollkommen falsch sind, wie z.Bsp:
Aber selbst hier steht:
Du gibst eine Quelle an die Deiner eigenen Aussage widerspricht.
Der einzige der hier seitenweise unkonstruktive, und oft falsche Inhalte weitergibt und dabei stellenweise vollkommen uninformiert ist (externe Konsolenportierung - sowas gibt's?) bist Du.
Meine Frage nun an Dich:
Glaubst Du weiterhin dass Elex eine "maximale Konsolenfokussierung" hatte obwohl die das Spiel sehr große technische Probleme auf den Konsolen hat und diverse Probleme mit der Schrift, dem UI uvm hat?
Ich habe Dir hier diverse unabhängige Quellen genannt die Elex auf der Konsole getestet haben, alle haben ganz klar festgestellt dass die Konsolenversion von Elex nichts weiter ist als ein "billiger Port".
Also, was sagst Du dazu?
Sei mal ehrlich, Du weißt doch schon längst dass Du Unrecht hattest und es fällt Dir nur schwer klein zu geben, das kann doch nicht so schwer sein.
Es ist ja keine Schande wenn man mal falsch liegt und korrigiert wird, aber es ist nicht seriös wenn man daraufhin weitere falsche Tatsachen weitergibt.