Elden Ring im Test: CPU-Benchmarks und Fazit
Auf Seite 3 beschäftigen wir uns mit der CPU-Performance von Elden Ring und ziehen ein Fazit.
In diesem Artikel
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Elden Ring im Technik-Test: Grafik, Detailgrad und Technik-Macken
- 1.1 Elden Ring - Eckdaten, Grafikmenü und Voreinstellungen
- 1.2 Elden Ring - Verfeinerte Grafik, erhöhter Detailgrad
- 1.3 Elden Ring - Ein offenes Souls-Spiel zum Erkunden
- 1.4 Elden Ring - Screen-Space-Effekte und Ambient Occlusion
- 1.5 Elden Ring - Landschafts- und Vegetationsfortschritt
- 1.6 Elden Ring - Gelungene Optik mit Atmosphäre
- Seite 2 Elden Ring im Technik-Test: Performance und GPU-Benchmarks
- Seite 3 Elden Ring im Test: CPU-Benchmarks und Fazit
- Seite 4 Bildergalerie
Elden Ring - Benchmarks (CPU)
Für die Benchmarks betreiben wir jeden Prozessor innerhalb der Parameter, wie es der Hersteller vorgibt. Für die Vergleichbarkeit kommt für jede DDR4- und DDR5-Plattform jeweils der gleiche Speicher zum Einsatz. Alle Mainboards, die zum Testen der Prozessoren zum Einsatz kommen, wurden vorher durch die Redaktion geprüft und basieren auf einem ausführlichen Auswahlverfahren. Die CPU-Wasserkühlung verhindert ein temperaturbedingtes Heruntertakten des Prozessors. Als Grafikkarte kommt eine Asus TUF Radeon RX 6900 XT mit erhöhten Taktraten zum Einsatz. Durch das Vorheizen der Grafikkarte und der Prozessoren umgehen wir temporäre Boost-Modi, welche nicht die zu erwartende Leistung in Spielen abbilden.
Die Benchmarks finden in der Nähe der Kirche hinter dem Baumwächter statt, südwestlich der Ruinen, wo Sie den Ring zur Beschwörung von Sturmwind erhalten. Wir haben mit Absicht keine Szene gewählt, die Sie erst viel später antreffen, um Ihnen die Möglichkeit zu geben, unsere Benchmarks nach einer kurzen Spielzeit von etwa 10 Minuten nachzustellen. In der Kirch direkt neben dem Startpunkt befindet sich ein Ort der Gnade, dort warten wir vor jedem Benchmark auf den Morgen.
Damit der Benchmark möglichst reproduzierbar bleibt, testen wir im Offline-Modus und ohne Fps-Unlocker. Sie werden gleich an den Werten sehen, dass der 60-Fps-Lock von Elden Ring zwar die durchschnittlichen Bilderraten limitiert. Die P1-Frametimes jedoch sind es, welche die gefühlte Spielbarkeit ausmachen. Und um diese ebenfalls auf glatte 60 Fps (ms in Fps) zu bringen, benötigen Sie eine recht flotte CPU. Ihnen steht es natürlich frei, den Fps-Lock zu nutzen. Beachten Sie allerdings, dass Sie dann nicht im Online-Modus spielen können.
Hinweis: "Dank" Denuvo ist die Anzahl der CPUs, die wir innerhalb von 24 Stunden testen dürfen, stark begrenzt. Wir reichen zu späterer Stunde weitere Werte ein.
Als Bonus haben wir den AMD Ryzen 9 5900X einmal ohne Fps-Lock getestet, damit Sie den Unterschied sehen können. Standardmäßig ist dieser ausgeblendet. Generell lässt sich festhalten, dass die vom Entwickler angegeben minimalen Anforderungen (Intel Core i5-8400/AMD Ryzen 3 3300X) ernst gemeint sind. Auf einem Intel Core i7-4790K ist Elden Ring zwar auch spielbar, allerdings nicht flüssig genug, damit Spielspaß aufkommt. Der Sprung von vier auf acht Kerne ist zudem gewaltig, ein AMD Ryzen 7 2700 liefert gegenüber einem Ryzen 5 1400 satte 110 Prozent höhere P1-Fps - jene Frametimes, die für die gefühlte Spielbarkeit verantwortlich sind. Schauen wir uns diese doch einmal genauer an:
AMDs altehrwürdiger Zen-Vierkerner hat in Elden Ring zu leiden und ist nicht in der Lage, ein flüssiges Bild zu berechnen. Intels i7-4790K dagegen gelingt das viel besser. Die Engine ist offenbar Intel-affin, doch um das endgültig zu klären, müssen wir auf weitere Benchmarks warten (Hinweis: Denuvo). Die Frametimes des AMD Ryzen 5 3600 sind dann schließlich unauffällig. Diese CPU entspricht der empfohlenen Konfiguration von Elden Ring. Dem stimmen wir zu. Die CPU-Anforderungen lassen sich insgesamt als relativ hoch einstufen.
Quelle: PC Games Hardware
Durch den Tag-Nacht-Rhythmus begegnen uns unterschiedliche Gegner in logischerweise völlig anderer Umgebung. Die Beleuchtung und minimalst auch die System-Belastung ändert sich ebenso.
Elden Ring - Fazit
Wir halten fest, dass es From Software mit Elden Ring gelungen ist, das bisher schönste Soulsborne zu entwickeln. Die Grafik hat viele Verbesserungen erhalten, Detailgrad und Sichtweise sind merklich höher, neue und schicke Effekte haben Einzug erhalten und der dynamische Tag-Nacht-Zyklus sowie unterschiedliche Witterungen bringen ein deutliches Plus bei der Dynamik. Noch ansehnlicher als der technische Aspekt der Grafik ist allerdings der künstlerische - wie von From Software gewohnt ist die oft bemerkenswerte Arbeit der merklich inspirierten Artists und Designer das wahre Glanzstück der Optik. Waren Artstyle und die Methode, die Geschichte zu erzählen bei den Japanern schon immer außergewöhnlich, krankt Elden Ring am alteingesessenen Technik-Repertoire.
Vor zehn Jahren mag ein 60-Fps-Lock noch kaum jemanden gestört haben, doch nicht nur die Technik, sondern auch die Spieler haben sich weiterentwickelt. Heute gehört eine ordentliche Maus- und Tastatursteuerung, Widescreen-Support und mehr als 60 Fps zum guten Ton. Wir glauben zwar selbst nicht daran, aber vielleicht lässt sich From Software von den hohen Verkaufszahlen und dem zahlreichen Feedback zu einem Patch oder einer Erweiterung überreden.

Dies natrlich mit maxed out Details, mit medium bis high Details, würde ...
man könnte mal nen Nachtest zur 6500xt machen.
z.Bsp.
Mit RSR 900p-->1080p, da könnte ich mir vorstellen, das man gar net so sehr in den Settings runter muss.
(viele Games laufen dann sicher auch mit 75fps, was ja passend zum "höherwertigen" FHD-Moni mit FS 40-75 wäre)
Interessant wäre außerdem das Steamdecksetting, was ausversehen in nem Game aufgetaucht ist.
Danke für den tollen Test! Als jemand der es (noch) nicht besitzt, konnte ich eine sehr gute Vorstellung bekommen, was mich optisch/technisch erwarten wird, was mich leider aber auch dazu ermutigt, weitere Patches abzuwarten, obwohl ich auf das Spiel schon richtig heiß bin ?
Btw, "Learning by dying"...geiles Wortspiel
Gruß,
Phil