Elden Ring Nightreign für den PC: Was man vor dem Kauf zur Technik wissen sollte

Das auf PVE ausgelegte Multiplayer-Standalone Elden Ring: Nightreign erscheint am 30. Mai um Mitternacht für Konsolen und den PC. Wir konnten uns das Spiel vorab ansehen und gehen ohne inhaltliche Spoiler auf wichtige Tech-Infos ein.

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Elden Ring Nightreign für den PC: Was man vor dem Kauf zur Technik wissen sollte

Elden Ring Nightreign setzt nicht wie typische Soulslike-Titel auf eine eigens erstellte Figur mit Solo-Erkundung und progressivem Erlegen von einzigartigen Bossen in verschiedenen Gegenden. Stattdessen können Spieler im Standalone für ca. 40 Euro aus einem vorgegebenen Pool von anfangs sechs (später insgesamt acht) Charakteren wählen und insgesamt zu dritt in der neuen Region Limveld kleinere und größere Gegner im Roguelite-Konzept über mehrere "Expeditionen" besiegen. Gelevelt wird pro zeitlich limitierten Durchgang.

Vergleichbar mit Battle-Royal-Gameplay wird der Spielbereich der Karte über eine sich verkleinernde Barriere mit der Zeit enger gezogen. Spieler außerhalb der Zone erleiden Schaden. Quelle: PCGH Vergleichbar mit Battle-Royal-Gameplay wird der Spielbereich der Karte über eine sich verkleinernde Barriere mit der Zeit enger gezogen. Spieler außerhalb der Zone erleiden Schaden. Dauerhaften Fortschritt gibt es nur in kleinerem Maßstab. Zwar kann Nightreign auch komplett alleine und ohne Netzwerkverbindung gespielt werden, das Balancing zielt aber explizit auf insgesamt drei Spieler ab. Gefallene Kameraden lassen sich durch gezielte Angriffe verbündeter Einheiten wieder ins Gefecht zurückholen.

Zu Beginn spielbare Charaktere (insgesamt acht)
Wylder Elden Ring Nightreign 12 Web
Wylder Elden Ring Nightreign 12 Web Waechter Elden Ring Nightreign 13 Web Eisenauge Elden Ring Nightreign 14 Web Räuber Elden Ring Nightreign 15 Web Einsiedlerin Elden Ring Nightreign 16 Web Exekutor Elden Ring Nightreign 17 Web

60-Fps-Lock und Hardware-Anforderungen

Trotz anderen Gameplay-Fokus gibt es bei Elden Ring Nightreign typisch japanische Engine-Eigenheiten. Die wohl auffälligste Einschränkung für PC-Spieler dürfte das Frameraten-Limit von bis zu 60 Fps sein. Ähnlich wie beim völlig separaten Hauptspiel und anderen From-Software-Titeln ließe sich das Frameraten-Limit theoretisch aufheben. Entsprechende Projekte gibt es in der Modding-Community zuhauf. Problematisch sind bei eigenen Lösungen jedoch der Multiplayer-Aspekt mit möglichen Server-Banns und abweichende Details wie Framedaten, die potenziell für unfaire Vorteile sorgen (könnten). Ohne aktiven Easy-Anti-Cheat-Schutz ist keine Netzwerk-Session auf offiziellen Servern möglich. Durch den verstärkten Fokus auf Koop-Multiplayer raten wir von jeglichen Client-Modifikationen grundlegend ab, solange es keine Ausweichoptionen wie Drittanbieter-Server und Co. gibt.

Anforderungen Minimale Hardware Empfohlene Hardware
Betriebssystem (64 Bit) Windows 10 | Linux (Proton) Windows 11 | Linux (Proton)
Prozessor Intel Core i5-10600 | AMD Ryzen 5 5500 Intel Core i5-11500 | AMD Ryzen 5 5600
Arbeitsspeicher 12 GiB RAM 16 GiB RAM
Grafikkarte Geforce GTX 1060 3 GiB | AMD Radeon RX 580 4 GiB Geforce GTX 1070 8 GiB | AMD Radeon RX Vega-56 8 GiB
Speicherplatz 30 GiB freier Massenspeicher 30 GiB freier Massenspeicher

Einer der Vorteile mehr oder minder antiquiertem Technik-Fundament sind die vergleichsweise zahmen Systemvoraussetzungen. Das Koop-Standalone ist selbst mit heutzutage schwächerer Hardware wie einer GTX 1060/1070 zumindest spielbar. Bei den Prozessoren werden Sechskern-CPUs wie der Spartipp Ryzen 5 5600 empfohlen. Letzterer kann sich schon im 2022er-Hauptspiel mit weit über 60 Fps beweisen und bewegt sich ohnehin weit ab des 60er-Framelimits. Die Performance in Nightreign ist vergleichbar mit der des Hauptspiels.

Traversal-Stuttering oder verschmerzbare Nachladeruckler treten nach wie vor unter Windows auf und sind selbst mit stärkster Hardware unvermeidbar. Immerhin: Unschönes Aufploppen von etwa Vegetation oder anderen Objekten können wir mit hohem bis maximalem Grafik-Preset deutlich seltener ausmachen. Quelle: PCGH Traversal-Stuttering oder verschmerzbare Nachladeruckler treten nach wie vor unter Windows auf und sind selbst mit stärkster Hardware unvermeidbar. Immerhin: Unschönes Aufploppen von etwa Vegetation oder anderen Objekten können wir mit hohem bis maximalem Grafik-Preset deutlich seltener ausmachen.

Linux-Support und Steam Deck

Linux-Nutzer können aufatmen: Auch ohne Windows läuft Elden Ring Nightreign (wie schon beim größeren Titel) ohne nennenswerte Probleme. Auf dem Steam Deck sind rund 30 bis 40 Fps mit niedrigeren Settings zu erwarten.

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Kein feineres Upsampling oder Raytracing

DLSS-, FSR- oder XeSS-Support gibt es keinen. Schon bei Elden Ring gibt es nur Mod-Ansätze, die abermals mit dem strikten Multiplayer-Korsett von Nightreign kollidieren. Für viele Souls-Spieler verschmerzbar, aber dennoch interessant: Der in Elden Ring bereits implementierte Raytracing-Support fällt in Nightreign tatsächlich raus. Auf der nächsten Seite werfen wir einen Blick auf die Grafik-Presets und weitere Details.

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  1. Seite 1 Überblick
  2. Seite 2 Grafikvergleiche und Fazit
    • Kommentare (4)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Zwei Freunde von mir werden sich zum Release in die Schlacht stürzen, ich werde passen. Bin allerdings auf ihre Erzählungen gespannt. Weder mag ich MP, noch Battle-Royal und Souls Games mit quasi Zeitbeschränkung und Stress ist für mich zu weit von der originalen Formel. Auch wenn ich Elden Ring sehr mochte, wäre mir fast ein Spiel im Sinne von DS1 oder DS3 wieder lieber. Ich kann bald auch keinerlei Open Worlds mehr sehen. HFW hat mir da in den letzten Monaten den Rest gegeben.
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Zwei Freunde von mir werden sich zum Release in die Schlacht stürzen, ich werde passen. Bin allerdings auf ihre Erzählungen gespannt. Weder mag ich MP, noch Battle-Royal und Souls Games mit quasi Zeitbeschränkung und Stress ist für mich zu weit von der originalen Formel. Auch wenn ich Elden Ring sehr mochte, wäre mir fast ein Spiel im Sinne von DS1 oder DS3 wieder lieber. Ich kann bald auch keinerlei Open Worlds mehr sehen. HFW hat mir da in den letzten Monaten den Rest gegeben.
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        So sehr ich Elden Ring mochte, so satt bin ich doch in diesem Bereich. Habe aktuell einfach keine Lust mehr mich in große Welten zu schmeissen oder gefrustet nach Stunden das Gamepad bei Seite zu legen. Ich bevorzuge inzwischen doch eher kleinere Spiele (Boomer-Shooter, AA- und Indie-Produktions, Wallworld, Vampire Survivor, Brotato, Be my Horde etc.) und mit Multiplayer kann ich auch nichts mehr so wirklich anfangen. Aktuell spiele ich auch das zuletzt kostenlose "We Deliver it Costs", was mal wieder etwas erfrischend anders ist, wenn auch kurweilig und nicht sonderlich polished. Aber man kann eben Sachen kaputt machen und das sieht man ja nicht mehr so häufig.
      • Von PCGH_Raff Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von DerSnake
        Warum kann bei AC 120FPS/Ultrawide genutzt werden und hier tut sich FS so schwer? Ist doch die selbe Engine alles oder?
        Die Entwickler haben augenscheinlich kein Interesse daran, die holprige Technik zu fixen. Mit den Millionen, die man eingenommen hat, hätte man längst versiertes Personal einstellen können. Das ist ja nicht erst seit Elden Ring ein Problem.

        MfG
        Raff
      • Von DerSnake Software-Overclocker(in)
        Warum kann bei AC 120FPS/Ultrawide genutzt werden und hier tut sich FS so schwer? Ist doch die selbe Engine alles oder?
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