Elden Ring: Benchmarks und Fazit
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Ecken und Kanten der Engine
Während die Raytracing-Schatten selbst mit High-End-Hardware für unangenehme Nachladeruckler sorgen können, ist kleineres sporadisches Stuttering in der offenen Welt kaum zu vermeiden. Ebenso wenig wie kaum übersehbare Streaming-Probleme beim Schnellreisen oder Reiten durch Felder, am leichtesten an der Vegetation zu illustrieren.
Streaming-Verzögerungen sind jedoch nichts Neues und kamen im Hauptspiel auch schon vor, beispielsweise bei aufploppenden Büschen im Sumpfgebiet vor der Raya-Lucaria-Akademie im einfachen Ritt.
Quelle: PCGH
Anfangsgebiet des DLCs: Diese Art an Verzögerungen sind vor allem beim Schnellreisen zu beobachten und stören ansonsten kaum bis gar nicht.
Beim Justieren Ihrer Grafikdetails sollten Sie bei einigen Reglern aufpassen. Die volumetrische Qualität kann sich etwa aufs Minimum reduziert bei feineren Alpha-Maps im Nebel mit voxelartigen Artefakten negativ bemerkbar machen. Shadow of the Erdtree ist sehr nebellastig und mit Bäumen (ergo besagten Alpha-Maps) überzogen. Durch die folglich pixelähnliche Darstellung und den in Bewegung befindlichen Nebeleffekt kann so ein "Flackern" entstehen.
Ähnliches gilt für die Schattenqualität, die auf niedrigen Stufen für unschöne Effekte an Bäumen und Gebäuden sorgen können. Die Vegetationsdetails lassen sich ohne große Einschnitte reduzieren, um Performance zu sparen (und teils Streaming-Probleme zu umgehen, etwa beim Reiten durch den Sumpf von Raya Lucaria im Hauptspiel).
GPU-Benchmarks (Raster)
Unsere Grafikkarten-Benchmarks des Hauptspiels messen wir bewusst bei Regenwetter, welches sich durch Abwarten bis zur Mittagszeit triggern lässt. Manchmal sind fünf Wartevorgänge nötig, um das passende Wetter zu erhalten. Nach einigen Benchmarkdurchläufen ist erneutes Kalibrieren des Wetters notwendig. Werden Sie von den Reitern angegriffen, wiederholen Sie die Messung. Der Loop aus Rasten und Messen kann beliebig oft wiederholt werden.Die Szene und unsere genutzten Einstellungen sehen Sie im verlinkten Video. Um die Benchmark-Werte aufzuzeichnen, nutzen wir CapframeX. Durch die ähnliche Last sind die Benchmark-Werte immer noch ein solider Richtwert für Shadow of the Erdtree.
Generell gilt: Elden Ring ist vom Entwickler auf 60 Fps limitiert. Um Online-Features nutzen zu können, muss die Anti-Cheat-Software im Hintergrund aktiv laufen, ansonsten wechselt das Spiel in den Offline-Modus. Mehr als 60 vollberechnete Fps können nur über externe Mods wie den Fps-Unlocker gerendert werden. Das Umgehen des Limits mit Multiplayer-Funktionen (Nachrichten, Koop, PVP, Geister) könnte unter Umständen in einem Online-Bann resultieren. Dem Durchschnittspieler sei deshalb die Vanilla-Version beim ersten Durchgang ans Herz gelegt.
Auf maximalen Details kommen einige Grafikkarten wie etwa die Geforce RTX 4060 bei WQHD unter 60 Fps (mit Ø 52,2 Fps). In UHD-Auflösung bräuchten sogar kräftige Karten wie die Radeon RX 6800 XT mit Ø 54,7 Fps leicht reduzierte Details. Mit leichten Anpassungen der Einstellungen (etwa der Vegetation) ist Elden Ring dennoch angenehm spielbar, selbst auf dem Steam Deck.
CPU-Benchmarks
Für die CPU-Benchmarks betreiben wir jeden Prozessor innerhalb der Parameter, wie es der Hersteller vorgibt. Für die Vergleichbarkeit kommt für jede DDR4- und DDR5-Plattform jeweils der gleiche Speicher zum Einsatz. Alle Mainboards, die zum Testen der Prozessoren zum Einsatz kommen, wurden vorher durch die Redaktion geprüft und basieren auf einem ausführlichen Auswahlverfahren. Die CPU-Wasserkühlung verhindert ein temperaturbedingtes Heruntertakten des Prozessors. Durch das Vorheizen der Grafikkarten und der Prozessoren umgehen wir temporäre Boost-Modi, welche nicht die zu erwartende Leistung in Spielen abbilden.
Meinungen und Fazit
Meinung
Meinung
Shadow of the Erdtree ist in aller Kürze "mehr, von dem, was gut ist" und hat mit den gleichen technischen Macken wie schon das Hauptspiel zu kämpfen. Das vorgegebene 60-Fps-Limit ist mit einigen reduzierten Details von den meisten Rechnern einzuhalten. Nachladeruckler oder Streaming-Kleinigkeiten sind dagegen kaum zu vermeiden, stören jedoch in den meisten Fällen kaum. Um ohne Fps-Limit zu spielen, müssen Sie sich externer Hilfsmittel bedienen und im Offline-Modus spielen. Was der DLC sonst noch alles spielerisch bietet, erfahren Sie bei unserer Schwesterredaktion der PC Games hier im Test.
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Die Anvil-Engine in Gestalt von beispielsweise Assassin's Creed Mirage ist ein ähnlicher Fall - mit dem Detailunterschied, dass es hier nicht ständig ruckelt. Die Power-Ausfüllung ist hier jedoch auch bei allen GPU-Architekturen schwach. Woran das liegt, dazu müsste man mal das Engine-Team befragen. Ich würde fast wetten, dass es bei AC Shadows besser wird, wenn das u. a. mit RTGI klotzt.
MfG
Raff
Die wollen da scheinabr nicht einen Cent mehr reinstecken, trotz der extremen Verkaufszahlen. Hoffentlich investiert FromSoftware langsam mal in eine neue Engine, sonst können sie das nächste Spiel behalten. Mir egal ob es inhaltlich super ist.
Zudem hätte man jetzt zum DLC kein Enginewechsel erwarten dürfen.
Und zu guter letzt, bin ich mir nicht sicher, ob es bei einer geilen 120 FPS All In Engine nicht wieder Kritik von den Hardlinern gehagelt hätte.
„Das ist kein echtes Fromsoftware Souls mehr“
„…früher. Zu DS1. Pah. Da hast du die Bosse im Frametimespike gelegt. Heute alles für noobs.“
„Gid gud.“