Elden Ring Nightreign für den PC: Grafikvergleich und Fazit
In diesem Artikel
Während die Unterschiede zwischen mittlerem, hohem und maximalem Grafik-Preset subtiler ausfallen, stechen die niedrigsten Optionen negativ hervor - allen voran bei den Schatten und der Umgebungsbeleuchtung. Probieren Sie auf schwächeren Gaming-Systemen vorher selektiv die mittleren Grafikstufen aus. Zwar können subjektiv störende Post-Processing-Elemente wie Chromatic Aberration nicht im Menü deaktiviert werden, dafür aber Schärfentiefe-Effekte oder Bewegungsunschärfe/Bewegungsverzerrung.
Innerhalb einer Expedition können keine klassischen Pausen eingelegt werden. Sollten Sie etwa ins Titelmenü wechseln, landen Sie wieder im Nightreign-Start-Hub. Beim Umstellen mancher Grafikoptionen sollten Sie das beachten. Erst beim erneuten Hereinladen in die Welt stellen sich manche Optionen um. Probieren Sie daher unterschiedliche Grafiksettings außerhalb der Expeditionen aus.
Minimal vs. maximal: niedrigste Grafikoptionen stechen vor allem bei den Schatten negativ hervor
Zwar ist Elden Ring Nightreign mit Tastatur und Maus bedienbar, empfohlen wird jedoch nach wie vor ein Gamepad zwecks nativer Steuerung über Joysticks und Menüführung. Die UI-Symbole zielen auf den Xbox-Controller ab. Playstation-Icons sind zumindest nicht zum Release angedacht und sind bei Nightreign auch nicht als Client-Mod wie beim Hauptspiel anzuvisieren. Denkbare Server-Bans wiegen im Koop-Titel noch einmal schwerer.
Summa summarum
Das am 30. Mai 2025 für ca. 40 Euro auf Steam erscheinende Elden Ring Nightreign nimmt das Technik-Grundgerüst aus 2022, mischt Roguelite-Elemente mit einer kleinen an Battle-Royal erinnernden Map und verschärft mehr oder minder dank Online-Fokus Restriktionen wie das 60-Fps-Limit. Ohne Drittanbieter-Server-Lösungen raten wir von Fps-Unlockern beim Standalone-Titel ab - unschöne Server-Bans gilt es zu vermeiden. Zwar kann Nightreign auch komplett solo und offline durchgespielt werden, nennenswert darauf ausgelegt ist das Balancing darauf aber abgesehen geringerer Gegner-Lebensbalken nicht.
Eindrücke aus Elden Ring Nightreign
Die Hardware-Anforderungen für den PC halten sich zurück, was angesichts der parallelen Konsolen-Launches auf Playstation 4 und Xbox One (zusätzlich zur PS5 und Xbox Series) keine Überraschung sein dürfte. Crossplay zwischen PC und jeweiligem Konsolen-Ökosystem gibt es nicht. Elden Ring Nightreign dürfte auf den meisten Gaming-PCs - einschließlich Linux-Systemen - problemlos laufen. Kleinere (von der Häufigkeit überschaubare, ähnlich wie im Hauptspiel) Engine-interne Ruckler bestehen allerdings bis hoch zur High-End-Klasse; in unserem Hands-on auch mit Ryzen 7 9800X3D und RTX 5080. Mehr zum Gameplay und Spiel finden Sie bei unseren Kollegen der PC Games.

MfG
Raff