Razer Tartarus: Neues Membran-Gaming-Keypad für 80 US-Dollar veröffentlicht
Der Peripherie-Hersteller Razer hat mit dem Tartarus sein drittes Gaming-Keypad vorgestellt. Im Gegensatz zum Orbweaver mit MX-Blue-Switches soll das neue Modell mit einem günstigen Preis überzeugen. In unserem Preisvergleich wird das Keypad noch nicht gelistet, jedoch empfiehlt Razer einen Preis von knapp 80 US-Dollar.
Vor knapp drei Jahren veröffentlichte Razer das erste Keypad in Form des Nostromo, woraufhin Anfang dieses Jahres das Orbweaver veröffentlicht worden ist. Letzteres ist derzeitig mit 115 Euro im teureren Segment angesiedelt, bietet dafür aber beispielsweise mit den MX Blue mechanische Switches. Das am 15. August vorgestellte Tartarus tritt "die echte" Nachfolge des ersten Keypads an, indem es für einen ähnlichen Preis erhältlich sein wird. Dieser wird von Razer für 79,99 US-Dollar empfohlen und ist für diese Summe auch im hauseigenen Store zu haben. Zwar wird der Preis meistens eins zu eins in Euro übernommen, jedoch fällt dieser meistens niedriger als die Herstellerempfehlung aus.
Unter den Tasten ist jetzt eine Membran vorhanden, die ein ähnliches Druckgefühl wie die nicht taktilen mechanischen Pendanten erzeugen sollen. Die Switches selben basieren wahrscheinlich auf Rubberdomes, wobei dort keine Angaben gemacht worden sind. Sonstige Änderungen umfassen vor allem die Ergonomie, welche weiter verbessert worden sein soll. Diesbezüglich ist die Handballenauflage weiterhin verstellbar - jedoch nur noch in zwei verschiedenen Positionen.
Die 25 beleuchteten Tasten sind weiterhin mit unendlich langen Makros frei programmierbar. Auf dem 8-Wege-Daumenstick können gleichzeitig auch acht Profile hinterlegt werden, womit insgesamt 128 Kombinationen möglich sind. Eine unendliche Anzahl an Profilen soll auf dem Cloud-Service Razer Synapse 2.0 gespeichert werden können und sind somit überall aufrufbar sein. Das Gewicht der Tartarus beträgt nunmehr 370 Gramm.
Quelle: Razer

Du brauchst Zeit, Dich ans Eingabegerät zu gewöhnen, das ist bei einer normalen Tastatur nicht anders, wird vermutlich aber nicht so wahrgenommen, da man die auch im Alltag viel benutzt und dadurch mit der schneller vertraut ist. Sobald Du einmal die Tastenpositionen gelernt hast (z.B. 10 Finger-Tippen) brauchst Du nicht mehr nachdenken. Du tippst dann irgendwann intuitiv. Genau das Gleiche kannst Du auch bei solchen Special-Pads oder -Tastaturen erreichen. Nur muss man sich hier halt neu eingewöhnen. (Untersuchungen an Sportlern haben übrigens auch gezeigt, dass bewusstes Nachdenken über Bewegungsabläufe eben diese meist verschlechtert, siehe
So KANN es aussehen und wird es vielleicht auch meistens. Momentan tippe (und spiele) ich allerdings auf einem 10 Jahre alten Logitech Access Keyboard (damals ca. 30 Euro) und habe hier noch keine Taste, die zu schwabbelig zum weiteren Gebrauch wäre. Sicher, ne mechanische würde da deutlich besser sein, aber meine alte Rubberdome ist dennoch auch für ernsthaftes Spielen einsetzbar. Und besitzt noch mehr taktiles Feedback als MX Blacks je haben.
Wenn das bei dem vorgestellten Teil wirklich so ist: Tja, das hat meine alte Microsoft Strategic Commander auch - aber trotzdem keine einzelnen Switches.
Statt Rubberdomes geht es nach dem "Knackfrosch"-Prinzip - leicht gewölbte Blech-"Domes", die für den Kontakt herunter gedrückt werden und dabei Feedback bieten, inklusive Knacken/Klicken.
Die Argumente dagegen existieren - darum muss man sie nicht immer wieder aufs Neue in jedem Thread herunterbeten.
Unnütz insofern, dass so ein keypad gegenüber einer gleichteuren, vollwertigen tasta ja einen mehrwert bieten sollte, und nicht weniger.
Ich vermisse die oberste tastenreihe oft schmerzlich, so dass ich dann doch meist wieder mit der normalen tasta spiele.
Ohne Zahlentasten-Reihe ist das Teil sowas von unnütz
Nicht umsonst verwenden die meisten Pros nur noch Mechas z.B. für LoL, DotA etc.
Während 'ne Membran aka Gummimatte nach wenigen Jahren ziemlich ausgeleiert sein wird, schreibt es sich auf 'ner Mecha auch nach 10-15 Jahren noch wie am ersten Tag.
Für n normalen Schreibtisch macht ne normale tasta sicher mehr sinn.
Vor allem weil man einfach mehr tasten hat.
Doppelbelegung der keypads hin oder her - wer soll sich das denn alles merken und vor allem im eifer des gefechts (!) blind und intuitiv ohne nachzudenken bedienen?
Für mich ist der einsatzzweck eines keypads beim zocken auf der couch, wo ne normale tasta zu sperrig wär.
Gibt aber einfach kein ergonomisches mit genug tasten.
Auch g13 hat das daumenabspreiz-problem massiv, dazu fehlt auch die zahlentasten-reihe schmerzlich.
Vll säg ich einfach meine normale tastatur mal auseinander...