E-Scooter-Fahrer ohne Fahrerlaubnis: Wenn der Roller zum Kleinkraftrad wird
Wer einen E-Scooter ohne passende Fahrerlaubnis fährt, macht sich unter Umständen strafbar. Ein junger Mann aus Neuburg wurde kürzlich mit satten 45 km/h aufgehalten.
E-Scooter sind eine beliebte Alternative zum Fahrrad, da sie meist kostengünstiger und platzsparender sind als E-Bikes und im Vergleich zu klassischen Drahteseln nicht mit eigener Kraft betrieben werden müssen. Die weite Verbreitung von Mietrollern und die simple Bedienung lassen dabei leicht den Eindruck entstehen, jeder könne und dürfe einen solchen E-Scooter überall fahren. Das ist aber nicht der Fall, es gibt klare Regelungen. Wer etwa einen Roller mit einer Höchstgeschwindigkeit von über 25 km/h fahren möchte, benötigt dafür eine passende Fahrerlaubnis, also einen Auto- oder Moped-Führerschein.
Zudem dürfen solche Roller nur auf der Straße und nicht etwa auf Rad- oder Fußwegen genutzt werden. Ein 23-jähriger Mann aus der Stadt Neuburg an der Donau war sich dessen offenbar nicht bewusst. Wie die Neuburger Rundschau berichtet, wurde der junge Mann von der Polizei Neuburg angehalten, nachdem er mit satten 45 km/h gesichtet wurde. Bei der Kontrolle stellte sich heraus, dass der Mann keinen Führerschein besitzt.
Da es sich bei dem Scooter rechtlich gesehen um ein Kleinkraftrad handelt, wurde ihm die Weiterfahrt verboten. Der Scooter wurde in der Folge von der Polizei sichergestellt. Gegen den jungen Fahrer aus Neuburg wurde ein Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis eingeleitet. Ein solches Strafverfahren kann, je nach Einzelfall, mit einer Geld- oder Freiheitsstrafe bis zu einem Jahr bestraft werden.
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Quelle: Neuburger Rundschau

Der war gut!
Ich sag mal, er war sich dessen voll bewusst und hat es einfach drauf ankommen lassen, weil es die Monate und Jahre vorher auch funktioniert hat.
Gruß T.
Außerorts wird gedrängelt, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält...
Oder wie oft ich hier schon Jugendliche zu zweit auf einem E-Scooter gesehen habe, die alle verkehrsregeln ignorieren... Fahren über die Kreuzung ohne zu gucken. Rote Ampeln interresieren nicht, etc... So wie teilweide die Radfahrer...
Da sieht man leute im Auto aus der Straße kommen und während man abbiegt muss man ja auf das Handy glotzen.
Außerorts wird gedrängelt, wenn man sich an die Geschwindigkeitsbegrenzung hält...
Oder wie oft ich hier schon Jugendliche zu zweit auf einem E-Scooter gesehen habe, die alle verkehrsregeln ignorieren... Fahren über die Kreuzung ohne zu gucken. Rote Ampeln interresieren nicht, etc... So wie teilweide die Radfahrer...
Die Strafen für solche vergehen sind auch viel zu niedrig. Erst wenn es richtig Geld kostet hören die Leute damit auf.
Beim Tuning der Scooter hab ich auch schon gehört, dass das ziemlich leicht sein soll. Dreimal den Hebel ziehen, sieben mal den Knopf drücken und der ist freigeschaltet. Wie bei einem Cheatcode in einem Spiel.
Unrechtsbewusstsein wird es da auch nicht geben, es ist ja "nur ein Roller" und man macht es nicht dauerhaft, sondern nur Außerorts.
Kleinkraftrad: zweirädriges oder dreirädriges Kraftfahrzeug mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von nicht mehr als 45 Kilometern pro Stunde und folgenden Eigenschaften:
a) zweirädriges Kleinkraftrad mit Verbrennungsmotor, dessen Hubraum nicht mehr als 50 Kubikzentimeter beträgt, oder mit Elektromotor, dessen höchste Nenndauerleistung nicht mehr als 4 Kilowatt beträgt;