Dota 2: Ab sofort mit verbesserter AMD-Ryzen-Unterstützung
Valve hat vor Kurzem ein Spiele-Update für Dota 2 veröffentlicht, welches unter anderem dafür sorgen soll, dass die Konfigurationen der Threads von AMDs Ryzen-Prozessoren noch deutlich besser arbeiten sollen. Inwieweit dadurch ein Leistungsschub zu verzeichnen ist, ist momentan noch unklar.
Die ersten Prozessoren auf Basis der brandneuen Zen-Architektur aus dem Hause AMD konnten zwar insgesamt eine gute Figur abliefern, müssen sich allerdings weiterhin vor den deutlich höher getakteten Vierkernern von Intel vor allem in älteren Titeln geschlagen geben. Der Hersteller hat daraufhin versprochen, dass man zum einen intern an Optimierungen arbeiten werde, auf der anderen Seite seien jedoch auch Software- und Spieleentwickler gefragt sind, ihre Engines und Spiele zu verbessern.
Einen der ersten Schritte macht nun Entwicklerstudio Valve mit Dota 2, welches gerade vor wenigen Tagen ein Update erhalten hat, was unter anderem besser auf Ryzen-Prozessoren ausgelegt sei. Konkret verspricht Valve, dass die Konfiguration der verschiedenen Threads nun effizienter arbeiten soll. Dies könnte bedeuten, dass das Spiel nun auf alle 16 Threads der aktuellen Ryzen 7 CPUs verteilt werden kann, die Kommunikation zwischen den CCX (CPU Complexes) jedoch minimiert wird, die Threads also nicht hin und her springen. Inwiefern dies im Endeffekt einen Gewinn bringt, ist momentan aber leider noch unklar.
Das Online-Magazin Phoronix hatte vor einigen Tagen Benchmarks von Dota 2 unter Linux angefertigt, welche Intels Core i7-7700K und AMDs R7 1800X miteinander vergleichen und noch ohne (!) das Update entstanden sind. Das Ergebnis ist sowohl unter OpenGL als auch unter Vulkan fast schon vernichtend: das Flaggschiff von AMDs CPU-Portfolio schaffte hier zwischen 55 und 60 Bilder pro Sekunde weniger als die Konkurrenz. Dazu sei allerdings gesagt, dass es der R7 1800X trotzdem auf mindestens 100 Bilder pro Sekunde bringt. Ergebnisse mit dem neuen Dota-2-Update liegen noch nicht vor.
Wäre cool wenn PCGH oder ein glücklicher Ryzen- Besitzer das mal nachprüfen könnte.
Daraus ließen sich möglicherweise Rückschlüsse auf das Optimierungspotential von Software/Games bezüglich Ryzen ziehen.
Sollten sich massive Performance Zugewinne tatsächlich bestätigen, wäre dies ein Indiz für noch teils brachliegende Leistung in vielen Games.
Nicht sehr oft^^ Mir fällt jetzt nur beiläufig auf, dass es bereits mehrere Tester sind, die keine genauen Angaben zum RAM(Takt) machen (z.B. auch Techspot). Dabei ist das sowas von selbstverständlich, dass man da nicht mal von "gehört zum guten Ton" sprechen kann. Das Fehlen von solchen essentiellen (Standard)Angaben ist schlichtweg unseriös.
Gab ja auch den einen Artikel, bei dem er die Kern-/CCX-Konfigurationen getestet hat, im Text aber die ganze Zeit von SMT die Rede war.
Wer weis wieviele dieser Tests nicht doch von Intel gesponsert wurden.
Ryzen immer schön mit dem langsamsten verfügbaren RAM testen und 10-15% Leistung verschenken.
Ist schon komisch das viele Tests mit 2133er RAM oder ähnliche langsamen durchgeführt werden statt 3200er zu nehmen, vorallem da der 3200er kaum teurer ist.
Auch weiß man wiedermal nichts zum RAM-Takt, da beim Testsystem lediglich 16GB angegeben sind und der Tester selbst auf Nachfrage nicht den Takt nannte (wobei er sich grundsätzlich im Forum zu Wort meldet). Warum einige Tester mit (konkreten) RAM-Angabe solche Probleme haben, verstehe ich eh nicht. Das sind doch in den meisten Fällen keine Anfänger.