Account-Sharing bei Disney Plus: Ab Sommer starten die Maßnahmen

16
News Andreas Link Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Account-Sharing bei Disney Plus: Ab Sommer starten die Maßnahmen
Quelle: The Walt Disney Company

Ab Sommer wird es bei Disney Plus ernst: Der CEO kündigte an, dass die Repressalien gegen Account-Sharing starten.

Original-Artikel vom 05.04.2024: Bei Disney Plus startet im Juni Stufe 2 der Maßnahmen gegen das Account-Sharing. Bereits letztes Jahr angekündigt, wurden im März die Grundlagen geschaffen und ab Juni soll nun aktiv gegen Haushalte vorgegangen werden, die ihr Konto mit mehreren Personen über den Haushalt hinaus teilen. Disneys CEO Bob Iger, der gerade erst eine Schlacht um seine Position mit dem Vorstand gewonnen hat, versprach auf CNBS, dass es ab Sommer ernst wird.

"Wir haben bereits die technischen Möglichkeiten, vieles davon zu überwachen", so Iger Anfang des Jahres gegenüber Investoren und da bestätigte er eine "signifikante" Menge an Personen, die sich das Konto teilen. Seit dem 14. März hat Disney das Teilen des Passworts über den Haushalt hinaus eingeschränkt. "Sie erklären sich damit einverstanden, sich nicht als eine andere Person auszugeben oder Ihre Zugehörigkeit zu einer anderen Person oder Organisation falsch darzustellen, einschließlich der Verwendung des Benutzernamens, Passworts oder anderer Kontoinformationen einer anderen Person oder des Namens oder Bildes einer anderen Person, oder falsche Angaben zu einem Elternteil oder Erziehungsberechtigten zu machen", heißt es in den Vertragsbedingungen.

In den Nutzervereinbarungen heißt es, dass das Unternehmen die Konten der Nutzer analysieren kann, um sicherzustellen, dass sie die Regeln für die gemeinsame Nutzung von Passwörtern einhalten. Bei Verstößen gegen die Bestimmungen können die Konten eingeschränkt oder gekündigt werden, heißt es darin weiter.

Die Maßnahmen aus Nordamerika werden auch für Europa erwartet. Momentan ist es wohl nur eine Frage der Zeit, bis sie auch in Deutschland starten. Die Erfahrung zeigt, dass Streaming-Dienste verschiedene Märkte sukzessiv nachziehen. Meist startet es in Nordamerika, weil das der Heimatmarkt ist und mitunter der größte neben Asien. Testballons wie Zusatzgebühren dagegen testet man vornehmlich lieber erst einmal in kleineren Märkten wie jenen von Lateinamerika.

Preiserhöhungen kamen im Herbst des vergangenen Jahres

Disney hatte im Herbst 2023 in Deutschland erst die Preise erhöht und die Abomodelle umgekrempelt. In mehreren europäischen Märkten wird nun ein teils werbefinanziertes Standard-Abonnement eingeführt, das 5,99 Euro monatlich kosten wird. Ferner wird es ein Standard-Abo ohne Werbung für 8,99 Euro monatlich geben und das Premium-Abo für 11,99 Euro. Wie zuvor bietet Disney Plus Jahresabonnements an, die etwas günstiger sind. Das Standard-Abo kostet als Jahresabo 89,90 Euro und das Premium-Abo kostet 119,90 Euro. Bestandskunden haben eine Schonfrist von maximal 12 Monaten, wenn man ein Jahresabo abgeschlossen hat. Dann gelten auch für sie die neuen Tarifmodelle.

Quelle: CNBC


Neue TOS für Disney Plus wegen Account-Sharing

Update vom 16.06.2024: In den letzten Tagen hat Disney Plus nun auch seine Kunden in Deutschland über die neuen Geschäftsbedingungen informiert. Wer die E-Mail noch nicht erhalten hat, wird sie sicher in den kommenden Tagen erhalten. Die größte Änderung ist, dass die Nutzungsbedingungen nun so angepasst wurden, dass Account-Sharing bei Disney Plus eingeschränkt wird und sich Disney Maßnahmen vorbehält, sollte man den Account außerhalb des Haushaltes teilen.

"Wenn wir ein unzulässiges Account-Sharing feststellen, können wir angemessene technische Maßnahmen ergreifen, um die Nutzung des Kontos außerhalb Ihres Haushalts zu unterbinden", lässt der Dienst in den aktualisierten Nutzungsbedingungen wissen. Auch werden Zusatzmitgliedschaften erwähnt, mit denen weitere Zuschauer außerhalb des eigenen Haushalts legal in ein bestehendes Abo integriert werden können.

Quelle: Disney Plus

16
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1730416202
        Zitat von Straycatsfan
        Und?
        Werden die Daten aller vier Nutzer abgefragt oder nur die von dem der das Paket bucht?
        Nur weil da noch drei andere mitschauen ist das längst kein Vertragsbruch, [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Eben nicht, wenn er Fakedaten angibt und darum ging es in seiner Antwort an mich.
      • Von Gast1730416202
        Zitat von Straycatsfan
        Und?
        Werden die Daten aller vier Nutzer abgefragt oder nur die von dem der das Paket bucht?
        Nur weil da noch drei andere mitschauen ist das längst kein Vertragsbruch, [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Eben nicht, wenn er Fakedaten angibt und darum ging es in seiner Antwort an mich.
      • Von Straycatsfan
        Tja, das selbe hohe Ross wie Netflix.
        Singles sollen genausoviel zahlen für Premium wie ne vierköpfige Familie.
        Ich dachte die sind so gut in wokeness, singles gegenüber aber nicht hm...
        Zitat von Major_Fletcher
        Ich habe da mal kurz recherchiert. Hier ein Auszug der Ergebnisse.

        In Deutschland ist es nicht erlaubt, sich bei Diensten wie Disney+ mit falschen persönlichen Daten zu registrieren, selbst wenn du den Dienst bezahlst.

        1.) Rechtliche Aspekte

        Vertragsrecht: Bei der Anmeldung bei einem Dienst wie Disney+ gehst du einen Vertrag ein. Dieser Vertrag basiert auf den von dir angegebenen Informationen. Wenn du absichtlich falsche Angaben machst, könnten rechtliche Konsequenzen drohen.
        Datenschutz: Dienste wie Disney+ verarbeiten personenbezogene Daten gemäß den Datenschutzbestimmungen. Falsche Angaben könnten gegen diese Bestimmungen verstoßen.

        2.) Nutzungsbedingungen von Disney+

        Disney+ hat klare Nutzungsbedingungen, die du bei der Registrierung akzeptierst. Diese Bedingungen legen fest, dass du korrekte und aktuelle Informationen angeben musst.
        Wenn du falsche Daten verwendest, könnten sie dein Konto sperren oder deinen Zugriff auf den Dienst einschränken.

        Und?
        Werden die Daten aller vier Nutzer abgefragt oder nur die von dem der das Paket bucht?
        Nur weil da noch drei andere mitschauen ist das längst kein Vertragsbruch, der "Anschlussinhaber" bucht ja sauber.
        Und ob da 8km weiter nun ich oder meine Frau auf Arbeit einloggen oder jemand haushaltsfremdes kann kein Streamingdienst sicher herausfinden/belegen, so what?
        Aber lass die nur mal alle einen auf Sky/WOW TV machen und in der Bedeutungslosigkeit versinken, es ging vor ihnen ohne sie und es wird auch nach ihnen ohne sie gehen.
        Und das auch legal.
      • Von Gast1753909804
        Für was überhaupt einen Streamingdienst buchen? Schwirrt doch alles im Netz rum. Man muss es nur abgreifen.
      • Von Lotto Software-Overclocker(in)
        Zitat von Julian K
        Weil Du einen bindenden Vertrag mit den Streaminganbietern eingehst. Im Endeffekt machst Du DIch da meiner Meinung nach mit Fakedaten sogar wegen Betrugs angreifbar.
        Ja einen Vetrag den man per Gutscheinkarte im Vorraus bezahlt hat. Wenn das Guthaben nicht mehr ausreicht wird der Account eingefroren. Wo genau liegt da jetzt deiner Meinung nach Betrug vor?
      • Von Shane Schraubenverwechsler(in)
        Ich bin ja so froh das, dass ganze bald ein Ende hat. Disney + war von Anfang an nur Müll, kaum content viel zu teuer und nur durch das Account Sharing okay. Ich schaue mir gerne die neuen Star Wars Serien auf diversen Seiten an im den Disney Konzern mit seinem Woken Weltbild kein Geld mehr in den Rachen zu werfen. Ich persönlich hoffe ja, dass Disney durch solche Aktionen und die schlechten Filmeinnahmen demnächst Pleite geht. Den wirklich lohnenswert war das ganze nie. Netflix bleibt mein Lieblingsstreaming Anbieter liegt vielleicht auch am Preis von 45 TL im Monat
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 07/2026 play5 07/2026 N-Zone 07/2026 Linux Magazin 07/2026 LinuxUser 07/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk