Netflix, Disney Plus und Co: Ist die Gen-Z ein Problem für Streamer?
Die Generation Z könnte für Streaming-Dienste zum Problem werden, denn sie bevorzugt soziale Medien und lässt sich von diesen auch eher beeinflussen.
Streaming-Dienste wie Netflix und Disney Plus haben es im Moment nicht leicht. Während der COVID-19-Pandemie brummte das Geschäft, aber der fragmentierte Markt macht es zunehmend schwerer, die Kunden in Gewinne zu verwandeln. Ein Problem könnte dabei die Generation Z sein.
Anime: Laut Studie bei Gen Z besonders beliebt und wichtig
Eine neue Studie von Deloitte zeigt, dass die Gruppe um die Generation Z soziale Videos und Livestreams (47 Prozent) doppelt so häufig ansehen wie Fernsehsendungen (24 Prozent) und viermal so häufig wie Filme (11 Prozent). Der Unterschied ist sogar noch deutlicher als bei den Millennials, von denen 33 Prozent soziale Netzwerke und Livestreams bevorzugen, verglichen mit 27 Prozent bei Fernsehsendungen und 18 Prozent bei Filmen.
Dazu kommt, dass laut der Untersuchung die Generation Z eher Inhalte bei Streamern konsumieren, die von Influencern empfohlen werden und nicht das, was Streamer vorschlagen. Das Ergebnis von Deloittes 18. Digital Media Trends Survey ist, dass Youtube, Tiktok, Twitch und Co. eine bessere Zukunft zu scheinen haben als Netflix, Disney Plus und Co.
Studie: Was erwartet die Gen Z vom Job? Geld steht ganz oben
Überraschend kommt das Ergebnis wohl nicht. Studien belegen, dass Generationen das Gerät bevorzugen, mit dem sie groß geworden sind. Für die einen ist das der Fernseher, für die anderen das Smartphone. Für die einen ein Heft, für die anderen das Internet.
Neben den Sehgewohnheiten hatte die Analyse aber noch mehr schlechte Nachrichten: Der verstärkte Einsatz von Werbung auf den Streaming-Diensten kommt insbesondere bei der Generation Z nicht sehr gut an und Werbung auf Streaming-Services beeinflusst diese Generation deutlich weniger als Werbemaßnahmen auf Social Media. Die Werbetreibenden bekommen am Ende also weniger für ihr Geld.
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Quellen: Deloitte, Fast Company


Und filterst heraus. Das meinte ich damit.
Wenn im Fernsehen gerade nur Carmen Illner und Markus Miosga oder „Hartz aber herzlich“ laufen, dann muss ich mich für das kleinere Übel entscheiden oder die Glotze ausmachen.
Ich gehe stattdessen direkt in die arte-Mediathek und suche mir die aktuelle Folge von „Mit offenen Karten“ oder Doku XYZ raus. Wann auch immer ich will.
Und der Sender Arte. Private Sender da läuft wirklich viel Müll. Aber auch mal neuere Spielfilme.
Zusätzlich haben wir über Kabel noch Pay-TV-Sender wo Filme und Serien ohne Werbung laufen.
Auch viele Klassiker.
Du verzichtest ja auch nicht aufs Internet obwohl dort zu 95% (oder noch mehr) Müll und Werbung ist.
Und filterst heraus. Das meinte ich damit.
Wir haben auch im Schlafzimmer einen Fernseher und es gibt für mich nichts gemütlicheres als im Bett Fernsehen zu gucken. Auch gucke ich regelmäßig Nachrichten - und Politiksendungen.
Wer meint das im Fernsehen nur Dreck kommt hat keine Ahnung oder er lügt. Zur Medienkompetenz gehört nicht komplett auf etwas zu verzichten. Sondern sich aus dem vorhandenen Angebot das relevante und Gute rauszufiltern.
Das gilt für das Fernsehen genauso wie für das Internet. Oder auch für Printmedien.