Directive 8020: Survival-Horror-Spiel startet holprig auf Steam und wird kritisch bewertet
Directive 8020 sorgt auf Steam für gemischte Reaktionen, denn Spieler bemängeln technische Probleme, schwache Charaktere und die kurze Spielzeit. Auch die fehlenden Grafikoptionen sowie der Preis werden negativ hervorgehoben.
Mit Directive 8020 ist der neueste Ableger der bekannten Dark-Pictures-Reihe auf Steam gestartet. Das Horror-Abenteuer setzt diesmal auf ein Science-Fiction- und Weltraumszenario, doch erste Nutzerbewertungen fallen zum Teil ausgesprochen negativ aus. Neben technischen Problemen stehen vor allem Spielmechanik, Charakterdarstellung und Umfang in der Kritik.
Deutliche Worte von Steamnutzern
Mehrere Steamnutzer berichten über fehlende Grafikoptionen und Darstellungsprobleme auf dem PC. Ein Spieler beschreibt, dass sich das Bild selbst auf einem 4K-OLED-Display nicht scharf darstellen lasse. Weiter erklärt der Nutzer, dass das Spiel für ihn in der aktuellen Form nicht spielbar sei. Auch moderne Upscaling-Technologien hätten keine Lösung gebracht. Der Käufer empfiehlt deshalb ausdrücklich, vor einem Kauf auf kommende Patches zu warten. Wörtlich heißt es in der Bewertung: "Wartet unbedingt auf Updates. Es gibt keine Optionen für die Grafikeinstellungen."
Ebenfalls spannend: Forza Horizon 6: Nvidia Geforce RTX 5090 mit bis zu 500 Fps*
Neben technischen Problemen kritisieren Spieler auch die erzählerische Darbietung. In einem weiteren ausführlichen Steam-Review wird das Weltraum-Setting zwar zunächst als interessante Grundlage beschrieben, das vorhandene Potenzial wird laut Spielermeinung jedoch nicht genutzt.
Besonders die Figuren stehen im Kreuzfeuer der Kritik, denn laut Nutzerangaben würden die Charaktere "kalt und emotionslos" auf Ereignisse reagieren. Auch die Mimik wird als unzureichend bezeichnet. Zusätzlich bemängelt der Spieler die Ausarbeitung der Spielmechanik. Frühere Teile der Reihe hätten zentrale Systeme deutlich besser umgesetzt. Kritik gibt es außerdem am Umfang des Spiels. Ein Nutzer schreibt, nach rund drei Stunden bereits ungefähr die Hälfte der Handlung erreicht zu haben. Gleichzeitig sei die Entscheidungsfreiheit begrenzt. Das Spiel wirke zu linear und biete nur wenig Anreiz zur Erkundung.
Wenige Spieler und Kritik am Preis
Auch der Preis sorgt für Diskussionen. In der Bewertung wird der Verkaufspreis von rund 50 Euro im Verhältnis zur Spielzeit deutlich kritisiert. Das Fazit des Nutzers fällt entsprechend scharf aus: "Absolut schlecht. Nicht kaufen." Die Spielerzahlen auf Steam bewegen sich zum Start bislang ebenfalls auf überschaubarem Niveau. Laut SteamDB blieb der höchste gleichzeitige Nutzerstand mit gerade einmal 3.072 Spielern vergleichsweise niedrig. Aktuell befinden sich auch nur rund 980 Nutzer in einer aktiven Spielsitzung.
Mitmachen und kommentieren:
Wie ist Ihr Eindruck von Directive 8020? Die PCGH-Redaktion freut sich über Ihre fundierte Meinung in den Kommentaren zu dieser Meldung. Sollten Sie noch keinen Extreme-Account haben, laden wir Sie zu einer Registrierung im Forum ein. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die gültigen Forenregeln. Folgen Sie gerne PCGH bei 🔈 Youtube oder 💬 Whatsapp und erhalten Sie Neuigkeiten zu Grafikkarten, CPUs und Gaming direkt in Ihrem Feed.


Macht ihr keinen ausgiebigen Artikel zu dem Game? Da bin ich aber wirklich enttäuscht, wenn nicht. Gerade als ein Spiel, worin Path Tracing vorkommt, ist das doch ein Muss für Raff und PCGH?
Macht ihr keinen ausgiebigen Artikel zu dem Game? Da bin ich aber wirklich enttäuscht, wenn nicht. Gerade als ein Spiel, worin Path Tracing vorkommt, ist das doch ein Muss für Raff und PCGH?