Die Gilde: Europa 1410 - Neuer Beitrag erklärt Waren, Items und Handel vor dem Early Access

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Die Gilde: Europa 1410 - Neuer Beitrag erklärt Waren, Items und Handel vor dem Early Access
Quelle: Ashborne Games, Komposition PCGH

Kurz vor dem Early Access am 16. Juli erklärt Ashborne Games die Waren und Items in Die Gilde: Europa 1410. Der neue Steam-Beitrag rückt damit den Kern der Wirtschaftssimulation in den Fokus.

Die Gilde: Europa 1410 nähert sich dem Early Access und Ashborne Games legt kurz vor dem Start den Fokus auf das, woran sich die Neuauflage besonders messen lassen muss: Waren, Items und Handel. Auf Steam ist ein neuer Beitrag mit dem Titel "Waren und Gegenstände in Die Gilde - Europa 1410" erschienen, der die Rolle von Gütern in der mittelalterlichen Wirtschaftssimulation herausstellt. Relevant ist das vor allem deshalb, weil Die Gilde seit jeher vom Zusammenspiel aus Produktion, Handel, gesellschaftlichem Aufstieg und Politik lebt - und Europa 1410 laut Steam am 16. Juli 2026 erscheinen soll. Eine Demo steht bereits zum Download bereit.

Der offizielle Auftritt beschreibt Die Gilde: Europa 1410 als Rückkehr zu den Wurzeln der Serie. Spieler starten demnach mit einer kleinen Dynastie und einem bescheidenen Betrieb, bauen Einfluss auf, sichern die Nachfolge und versuchen, sich über Handel, Beziehungen und Politik in der Stadt nach oben zu arbeiten. Handwerk und Handel werden dabei als zentrale Säulen genannt: Als Beispiele nennt das Team aus Brünn unter anderem Schmied, Alchemist und Schneider. Jede Profession soll ein eigenes Spielgefühl bieten und den Ausbau des Betriebs in den Mittelpunkt stellen.

'Hier sind einige verfügbare Rohstoffe am Marktplatz. Doch abhängig von Angebot und Nachfrage kann es vorkommen, dass nicht alle vorrätig sind.' Quelle: Ashborne Games "Hier sind einige verfügbare Rohstoffe am Marktplatz. Doch abhängig von Angebot und Nachfrage kann es vorkommen, dass nicht alle vorrätig sind."

Waren als Machtbasis

Der neue Entwicklerbeitrag ist deshalb gut getimt: Kurz vor dem Early Access muss Ashborne Games zeigen, ob Europa 1410 mehr ist als nur Nostalgie für Fans von Die Gilde 1 und 2. Die Wirtschaft ist der Hebel, über den viele andere Systeme plausibel werden. Wer Rohstoffe beschafft, Waren produziert und verkauft, finanziert nicht nur den eigenen Betrieb, sondern auch den sozialen Aufstieg. Genau daran hängen in Die Gilde traditionell politische Ämter, Familienplanung, Rivalitäten und kriminelle Abkürzungen.

Der Beitrag beschreibt neben legalem Handel auch einen zweiten Weg: Spieler können Karren überfallen, Gebäude auskundschaften, Taschendiebe losschicken oder Menschen entführen lassen. Auf der anderen Seite ist auch ein gesetzestreuer Pfad mit Wachen vorgesehen, die Straßen schützen und Ordnung sichern. Interessant für den Early Access wird, wie stark Waren, Preise und Items diese Entscheidungen wirklich beeinflussen. Wenn die Wirtschaft nur Kulisse bleibt, verliert Die Gilde einen großen Teil ihres Reizes. Wenn Produktion, Angebot, Nachfrage und Stadtpolitik ineinandergreifen, kann Europa 1410 genau den Nerv treffen, den viele Serienfans seit Jahren suchen.

Quelle: Ashborne Games "Für schlechte Zeiten empfiehlt es sich, schon früh Bienenstöcke für passives Einkommen zu bauen." Quelle: Ashborne Games "Alchemisten können ihre Arbeiter zum Zutaten-Sammeln einteilen, um Rohstoffe für die Produktion ihrer Waren zu erhalten."

Early Access mit offener Flanke

Noch offen bleiben die technischen Anforderungen: Auf Steam stehen bei den Systemanforderungen weiterhin Platzhalter wie "TBD" für Betriebssystem, Prozessor und Grafikkarte. Auch Nutzerrezensionen gibt es vor dem Start naturgemäß noch nicht. Das macht die Demo umso wichtiger: Wer wissen möchte, ob das neue Die Gilde eher Wirtschaftssimulation, Rollenspiel-Sandbox oder Menü-Management wird, sollte vor dem Kauf zuerst die spielbare Fassung testen und prüfen, ob das Gameplay nach dem eigenen Geschmack ist.

Damit der Titel vor allem die Fans der Originale abholt, wird man sich nicht zu weit vom bewährten Gameplay entfernen können. Neuerungen sind zwar gut, aber Veteranen erwarten Wiedererkennungswert. Die Features klingen jedenfalls nach klassischer Gilde-DNA: Beruf wählen, Waren produzieren, Einfluss gewinnen, Gegner ausmanövrieren und notfalls mit Bestechung oder Erpressung nachhelfen. Entscheidend wird aber nicht die Feature-Liste, sondern die Verzahnung. Gerade Waren und Items müssen im Alltag spürbare Folgen haben - für Einkommen, Preise, Stadtentwicklung und politische Macht. Genau hier liegen die Chance, aber auch das Risiko von Die Gilde: Europa 1410 und daran sind schon andere Namen gescheitert.

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Quelle: Ashborne Games auf Steam

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    • Kommentare (1)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von DieLutteR Freizeitschrauber(in)
        Die Performance der Demo war ja leider nicht so pralle. Auch die Entscheidung, dass ich nicht durch Heranzoomen die Gebäude öffnen kann, sondern jedes Mal auf einen extra Knopf drücken muss ist sehr fragwürdig.

        Genauso haben sie sich ein Ei gelegt, indem sie Gilde 1 Spielmechaniken mit dem Kartendesign aus Gilde 2 kombiniert haben.
        Man sieht alle möglichen Karren und Figuren in der Stadt, nur die eigene Figur ist nicht physisch...komische Entscheidung.

        Mal schauen, was nach einem Jahr EA aus dem Spiel geworden ist.
      • Von DieLutteR Freizeitschrauber(in)
        Die Performance der Demo war ja leider nicht so pralle. Auch die Entscheidung, dass ich nicht durch Heranzoomen die Gebäude öffnen kann, sondern jedes Mal auf einen extra Knopf drücken muss ist sehr fragwürdig.

        Genauso haben sie sich ein Ei gelegt, indem sie Gilde 1 Spielmechaniken mit dem Kartendesign aus Gilde 2 kombiniert haben.
        Man sieht alle möglichen Karren und Figuren in der Stadt, nur die eigene Figur ist nicht physisch...komische Entscheidung.

        Mal schauen, was nach einem Jahr EA aus dem Spiel geworden ist.
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