Diablo Immortal PC: Benchmarks & Grafik-Tuning
Diablo Immortal bietet am PC derzeit nur wenige Möglichkeiten, um die Grafik zu verbessern. Wir zeigen Beispiele und prüfen die Hardware-Anforderungen.
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Um es vorwegzunehmen: Diablo Immortal dürfte auf so ziemlich jedem Rechner laufen, der 3D-Inhalte solide angezeigt bekommt. Selbst antik anmutende Gaming-Rechner lassen ein flüssiges Spielen zu und die moderneren Ableger, von der Einsteiger- bis zur Oberklasse, sind durchweg unterfordert. Nicht zuletzt auch wegen der fehlenden Möglichkeit, die interne Auflösung über Full HD einzustellen. Wir hoffen, dass Blizzard diese eigentlich obligatorische Funktion rasch nachpatched.
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Diablo Immortal: Grafikkarten-Benchmarks
Wir prüfen die Performance in Diablo Immortal mithilfe eines sehr breit gefassten Testfelds - die älteste Grafikkarte im Test ist zwölf Jahre alt. Tatsächlich kommt selbst die Radeon RX 6400 mit 4 GiB Grafikspeicher locker in den dreistelligen Fps-Bereich. Eine Grafikoption hat sich allerdings durch die Bank weg als absoluter Frametime-Killer entpuppt: Die "brennende Vegetation" sollten Sie praktisch immer ausschalten, denn wir konnten keinen optisch nennenswerten Unterschied feststellen und andererseits leidet das Spiel besonders bei schwächeren Grafikkarten an derben Rucklern, sodass aus annehmbar flüssig doch noch unspielbar werden kann. Bei Flaggschiffen wie der Geforce RTX 3090 oder der Radeon RX 6950 XT werden die Einbrüche der Frametimes unspürbar, was angesichts der GPU-Kraft und den Fps von absurden 800 bis 900 (!) kaum verwundern dürfte.
Der visuelle Effekt der "brennenden Vegetation" ist insbesondere außerhalb von Gefechten nicht zu beobachten, weshalb wir ein Deaktivieren bis zum benötigten Patch empfehlen. Am eindrucksvollsten lässt sich der Unterschied bei der GTX 760 beobachten, bei der wir ein taktartiges Stuttering beobachten. So verändert sich der P1-Wert bei den Fps von flüssigen 96,0 auf unspielbare 21,0 Fps. Eine längere Spielesession ist angesichts dessen mit aktivierter brennender Vegetation (nicht zu verwechseln mit der Brennenden Legion) kaum möglich.
Geforce GTX 460 bis Radeon RX 6950 XT, Radeon RX 460 bis Geforce RTX 3090: Diablo Immortal funktioniert auf all diesen Grafikkarten und zeigt eine ansehnliche Skalierung. Mehr zur grundsätzlichen Leistungsentwicklung von Grafikkarten erfahren Sie im Artikel 130 Grafikkarten im Mega-Benchmark-Test: GPU-Rangliste und Leistungsentwicklung seit 2009. Durch die Übermacht bei starken Grafikkarten gegenüber den mobilen Chips sind hohe dreistellige Fps bis zu knapp 900 kaum verwunderlich. Diablo Immortal ist wenig überraschend nicht durch Grafik limitiert, sodass praktisch jeder spielen kann.
Diablo Immortal PC: Wie niedrig kann man gehen?
Die offiziellen Mindestanforderungen für Diablo Immortal am PC schocken niemanden. Doch welche Hardware wird wirklich benötigt? Was läuft nicht und was kann getan werden, falls es ruckelt? Das haben wir uns anhand eines nicht repräsentativen, aber garantiert alten und langsamen Beispiels angesehen. Ein Asus-UX32-Ultrabook, Jahrgang 2012 und somit eine runde Dekade alt, zeigt beispielhaft, wo das Ende der Fahnenstange liegt. Das System verfügt über eine sparsame 4-Thread-CPU von Intel, eine Geforce GT 620M mit 1 GiByte DDR3-Speicher sowie 4 GiByte RAM. Der letzte Nvidia-Grafiktreiber für die installierte Kepler-GPU mit 96 FP32-ALUs ist viele Jahre alt. Was damit geht, zeigt der folgende Benchmark:
13 Fps mit maximalen Details sind selbst für leidensfähige Zeitgenossen zu wenig - gut, dass sich Diablo Immortal mithilfe der Grafik-Presets ordentlich skalieren lässt. Die Voreinstellung "Niedrig" ist dabei nicht das Ende der Fahnenstange, es geht noch weniger. Erst mit minimalen Details durchbricht unser Beispiel-Notebook um Haaresbreite die 30-Fps-Marke und erlaubt damit durchaus spaßige Sessions in Diablo Immortal. Alle höheren Settings führen sowohl zu herben Rucklern (siehe Erläuterungen zur brennenden Vegetation oben) als auch Grafikfehlern; der alte Grafiktreiber hat offenbar Probleme mit der Schattendarstellung. Dennoch zeigt dieses Beispiel, dass beinahe jeder PC der letzten zehn Jahre in der Lage ist, Diablo Immortal zumindest zu starten.
Diablo Immortal PC: Grafik-Tuning
Wie bereits erwähnt, lässt sich die Auflösung in Diablo Immortal PC derzeit nicht verändern. Das Spiel läuft stets in Full HD und wird bei entsprechend feineren Panels hochgerechnet. Das Ergebnis ist, wie immer bei einem solchen Vorgehen, grobkörniger Matsch - die gleiche Auflösung sieht auf einem gängigen Handy-Display ungleich besser aus. Der eigentlich immer anwendbare Tipp "Erhöhen Sie die Auflösung" lässt sich folglich nicht bei Diablo Immortal anwenden.
Wir haben ausprobiert, was sich mithilfe von Treiber-Bordmitteln und Zusätzen wie Reshade ausrichten lässt. Da Diablo Immortal bereits ein simples Postfilter-Anti-Aliasing mitbringt, standen die Chancen schlecht, dass via Geforce-Treiber forciertes FXAA deutliche Unterschiede bringt. Und so kam es auch: FXAA betreibt zwar minimale Pixel-Kosmetik, glättet jedoch anscheinend genauso wie die In-game-Lösung und ist daher beinahe nutzlos. Anders sieht das aus, wenn Sie die Shader-Sammlung Reshade herunterladen und dort das grundlegende Effektpaket aktivieren. Nützlich, um die Grafik bei gleichem Look etwas zu verbessern, sind FXAA, SMAA und CAS. Letzteres stammt aus dem AMD-Repertoire und führt eine kontrastbasierte Nachschärfung durch, mithilfe derer Diablo Immortal etwas besser aussieht.
Die Postfilter FXAA und SMAA sind mit Standardeinstellungen so günstig wie nutzlos - mit manuell verbreitertem Filterkernel entfaltet gerade SMAA jedoch eine ungeahnt gute Glättungswirkung, wie unsere Vergleichsbilder zeigen. Selbstverständlich hilft keines der Verfahren gegen zeitliches Aliasing, das in Bewegung auftritt, die Postfilter erzielen nur im Stand gute Ergebnisse. Auf der dritten Seite ziehen wir ein erstes Fazit zum noch jungen Diablo Immortal.

macht schon vieles besser und ist schon lange draussen.
Blizzard ist ziemlich fix mit Updates.
Im Endgame merkt man aber schnell wie wichtig die legendären Edelsteine sind. Der erste "Raid" oder auch die Weltbosse sind ohne hochgelevelte Edelsteine knackig. Combar Rating von 420 für den Raid ist sehr unterschiedlich ob das CR420 aus normaler Ausrüstung kommt oder aus hochgelevelten Edelsteinen. Der Bonus auf HP und Schaden der aus den Edelsteinen kommt ist extrem und wenn man sich die legendären Embleme nicht aus dem Shop kauft, bekommt man kaum Edelsteine um die hoch zu leveln. PVP kann man als F2P Spieler vergessen und was sagt das Spiel einem wenn man gestorben ist? Hey, verbessere deine Edelsteine oder deine Ausrüstung und wenn man drauf klickt landet man im Shop.
Ja, man kann mit dem Spiel seinen Spaß haben, besonders wenn man jeden Tag nur ein bisschen spielt. Am Endgame wird man ohne Geld auszugeben aber nur wenig Spaß haben. Für den Raid wo das Spiel CR420 empfiehlt suchen die Leute in Chat jetzt schon nur noch Leute mit CR500+ und Level 60. Rangliste für den Raid ist auch witzig. Auf dem Server wo ich spiele gibt es ganze 3 Einträge in der Rangliste. Platz 1 ist 1:29 Minuten, Platz 2 irgendwas knapp über 3 Minuten und Platz 3 irgendwas über 5 Minuten. 3 Clears in was, 4-5 Tagen mit mehreren Minuten unterschied in der Kampflänge ist schon extrem.
Bildschirmauflösung: 3440x1440p mit 144FPS