Diablo Immortal PC: Technischer Ersteindruck mit Benchmarks und Tipps für bessere Grafik
Diablo Immortal ist gestartet. Seit dem Abend des 2. Juni können Interessierte auch am PC in die "offene Beta" von Diablo Immortal hineinschnuppern - kostenlos, denn das sowohl für Mobilgeräte als auch den PC erhältliche Spiel folgt dem Free-2-Play-Prinzip. PCGH hat sich Diablo Immortal angesehen und verrät unter anderem, wie Sie das Spiel aufhübschen.
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Diablo Immortal ist erschienen, die offene Beta kann kostenlos gespielt werden. Wir haben uns für Sie in die höllische Schlacht gestürzt - nicht nur am PC, sondern auch an verschiedenen Mobilgeräten. Dieser Artikel erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit, sondern soll einen ersten Eindruck vom Free-to-Play-Diablo mit Technik-Fokus bieten. Besonders interessant ist dabei, welche Hardware dem einstigen "Handy-Spiel" gerecht wird und welche nicht.
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Diablo Immortal PC: Anforderungen und Start
Richtig gelesen, bei Diablo Immortal handelt es sich im Kern um ein Spiel für Mobilgeräte, wie Tablets und Handys, um damit unterwegs seichten Spaß zu haben. Diese Konzeption stieß sowohl Fans als auch Kritikern sauer auf, sodass Blizzard einlenkte und eine offizielle PC-Version entwickelte. Der Fokus auf kompakte Geräte, welche eine deutlich geringere Leistung(saufnahme) als ausgewachsene PCs bieten, wird beim Blick auf die offiziellen Systemanforderungen deutlich.
Wer einen zehn Jahre alten Spiele-PC besitzt, kann grundsätzlich loslegen. Anders sieht das bei Handys aus, hier haben selbst halb so alte Geräte keine Chance. Wir nehmen die Anforderungen rund um eine Geforce GTX 460 und Radeon HD 6850 (GPUs des Jahres 2010) ernst und prüfen, wie Diablo Immortal damit läuft. Erfahrungsgemäß ist dabei nicht unbedingt die Leistung der Grafikchips problematisch, sondern die Software-Seite: Alte GPUs werden nicht mehr mit frischen Treibern versorgt, sondern müssen auf mehr oder minder alten Legacy-Code zurückgreifen. Moderne Low-End-Chips sind damit deutlich besser aufgestellt als beispielsweise eine Geforce GTX 580 oder Radeon HD 7970.
| Minimale Hardware. PC | Empfohlene Hardware: PC | Minimum: Android | Minimum: iOS | |
|---|---|---|---|---|
| OS-Version | Windows 7 / Windows 8 / Windows 10 / Windows 11 (64-bit) | Windows 10 / Windows 11 (64-bit) | Android 5.0 | iOS 11 |
| CPU | Intel Core i3 oder AMD FX-8100 | Intel® Core i5 oder AMD Ryzen 5 | Snapdragon 660/Exynos 9611 | A9 (iPhone 6S) |
| RAM | 4 GB | 8 GB | 2 GB | 2 GB |
| Grafikkarte | Nvidia Geforce GTX 460, ATI Radeon HD 6850 oder Intel HD Graphics 530 | Nvidia Geforce GTX 770 oder AMD Radeon RX 470 | Adreno 512/Mali-G72 MP3 | A9 (iPhone 6S) |
| Speicherplatz | ca. 24 GB | ca. 24 GB | 2,4 GB plus 10 GB Extra-Patch | 3,3 GB plus 9,5 GB Extra-Patch |
| Internetverbindung | Zwingend erforderlich | Zwingend erforderlich | Zwingend erforderlich | Zwingend erforderlich |
Dieser Umstand lässt sich auch an den empfohlenen Systemspezifikationen ablesen, welche eine Radeon RX 470 neben einer eigentlich weit unterlegenen Geforce GTX 770 nennt. Die Kepler-basierte Geforce und Polaris-Radeon (GCN) werden beide noch mit kleineren Treiberpaketen versorgt, während Geforce 400/500, Radeon 200/300 und Zeitgenossen offiziell auf dem Abstellgleis stehen. Doch keine Sorge, laut unseren Tests laufen die meisten Modelle, beispielsweise eine Radeon HD 7950, einwandfrei. Selbst mit einer GTX 460 ist das Spiel äußerst flüssig spielbar - mehr dazu auf der zweiten Artikelseite.
Quelle: PC Games Hardware
Diablo Immortal: Ein hilfreicher Hinweis. Die nicht überspringbare Ankündigung präsentiert sich seit Release auf allen Plattformen als Aushängeschild vor dem eigentlichen Spielstart und ist inhaltlich durchaus ausbaufähig.
Diablo Immortal PC: Grafik-Optionen
Die Grafikoptionen von Diablo Immortal (PC) fallen verhältnismäßig spärlich aus. Es gibt einige Grafikeinstellungen, etwa für Post-Processing, Schatten, Effekte oder Level-of-Detail, außerdem können Sie mehrere Presets nutzen. Für den Look bietet Diablo Immortal obendrein einige Farbfilter. Für PC-Spieler sehr ungewohnt: Eine Auflösungswahl gibt es nicht, die Renderauflösung bleibt auf dem PC immer gleich, selbst wenn Sie das Spiel auf einem 4K-Desktop starten, läuft das Spiel in Full HD, das Fenster wird einfach auf die Bildschirmauflösung hochskaliert und sieht entsprechend krümelig aus. Erfreulich ist hingegen, dass die Bildrate auf 30, 60, 120 Fps gesetzt oder komplett freigeschaltet werden kann.
Die grafische Präsentation erinnert mit der recht düsteren Comic-Grafik und farbenfrohen Effekten durchaus an frühere Diablo-Teile, insbesondere aber Teil 3. Die Grafik ist für ein Mobile-Game - und der Tatsache, dass moderne Spiele-Rechner beinahe vierstellige Fps erzielen können - durchaus einigermaßen ansehnlich, primär die Beleuchtung und die bunten Effekte sorgen für optische Abwechslung. Bei genauerem Hinsehen fallen allerdings die niedrig aufgelösten und teils von Komprimierungsartefakten verunzierten Texturen, die polygonarme Darstellung sowie die generell sehr gering auflösend anmutende und besonders in Bewegung deutlich flimmernde Präsentation auf. Ebenfalls unschön: Die Benutzeroberfläche fällt für den Desktop-PC riesig aus, nicht selten sieht man das Spiel vor lauter großer, brauner Textkästen, Hinweisen und Touch-Screen-Icons nicht. Eine Skalierungsoption dafür, wie etwa in WoW, gibt es (noch) nicht.
Diablo Immortal PC: Technische Probleme und Kinderkrankheiten
Das User-Interface ist angesichts Blizzards Fokus auf die mobilen Geräte ergo kaum bis gar nicht an PC-Bedürfnisse angepasst. Obendrein strotzt die Open-Beta voller kleiner Fehler. Leere Ankündigungsfenster (siehe Bild oben) sind da noch die harmloseren Beispiele. Die anklickbaren Rahmen mancher Bestätigungsfelder können von den eigentlich angezeigten Boxen abweichen. Der Chat lässt sich zwar deaktivieren, jedoch ist zum Ausblenden bereits geschickter Nachrichten ein Neustart erforderlich. Besonders ärgerlich für PC-Spieler sind außerdem die ungewöhnlichen Steuerungsmethoden. So lässt sich mit der Escape-Taste eben nicht jedes Menü schließen, viel mehr öffnet sich beim instinktiven Drücken stets die allgemeine Übersicht mit Oberpunkten wie Shop, Fertigkeiten, Quests und Freunden - daran gewöhnt sich ein langjähriger PC-Nutzer niemals.
Wie bereits erwähnt, lässt sich die Auflösung auf dem PC nicht anpassen, stattdessen wird der Inhalt stets in Full HD berechnet. Besitzer von WQHD- und Ultra-HD-Monitoren werden also aktuell zwangsläufig mit Unschärfe leben müssen. Auf den Mobilgeräten ist die Umstellung der Auflösung dagegen je nach Gerät von stark verwaschen bis annehmbar scharf möglich, jedoch hängen die Einstellmöglichkeiten rein vom erkannten Gerät und den zugelassenen Parametern ab. So ist im Test mit einem Snapdragon 845 (Pocophone F1, Android 12) die Framerate nicht über 30 einstellbar, unabhängig vom Wunsch des Nutzers. Bei stärkeren Modellen wie dem Snapdragon 865 Plus (Samsung Tab S7 Plus, Android 12) ist dagegen zwar die Framerate auf 60 auswählbar, jedoch nicht die maximale Render-Auflösung.
Die Steuerung auf den mobilen Geräten ist angesichts der Entwicklungsgeschichte intuitiv, Gamepads wie der Xbox One S Controller werden unterstützt, allerdings werden Bestätigungs- und Rückkehr-Funktionen unter dem A- und B-Knopf oft vertauscht eingestellt. Auf dem PC ist die Steuerung einzeln anpassbar, was je nach Gewohnheit bei Spielen wie dem klassischen Diablo oder Path of Exile empfehlenswert ist. Doch selbst mit den richtig konfigurierten Einstellungen kommt es zu Bugs, wie dem zufällig aktivierten Laufen des Charakters in eine Ecke - damit ist übrigens nicht die integrierte automatische Quest-Wegfindung gemeint. Die deutsche Sprachübersetzung ist mit kleineren Unstimmigkeiten gespickt. Eine deutsche Synchronisierung der Dialoge gibt es nicht.
Aus der zweiten Seite finden Sie erste Benchmark-Ergebnisse aus Diablo Immortal, von Flaggschiffen wie der RX 6950 XT und RTX 3090 bis hin zu alten Karten wie der GT 630 und einem Extrembeispiel eines alten Notebooks. Eine Grafikoption hat sich im Test als besonders problematisch herausgestellt.

macht schon vieles besser und ist schon lange draussen.
Blizzard ist ziemlich fix mit Updates.
Im Endgame merkt man aber schnell wie wichtig die legendären Edelsteine sind. Der erste "Raid" oder auch die Weltbosse sind ohne hochgelevelte Edelsteine knackig. Combar Rating von 420 für den Raid ist sehr unterschiedlich ob das CR420 aus normaler Ausrüstung kommt oder aus hochgelevelten Edelsteinen. Der Bonus auf HP und Schaden der aus den Edelsteinen kommt ist extrem und wenn man sich die legendären Embleme nicht aus dem Shop kauft, bekommt man kaum Edelsteine um die hoch zu leveln. PVP kann man als F2P Spieler vergessen und was sagt das Spiel einem wenn man gestorben ist? Hey, verbessere deine Edelsteine oder deine Ausrüstung und wenn man drauf klickt landet man im Shop.
Ja, man kann mit dem Spiel seinen Spaß haben, besonders wenn man jeden Tag nur ein bisschen spielt. Am Endgame wird man ohne Geld auszugeben aber nur wenig Spaß haben. Für den Raid wo das Spiel CR420 empfiehlt suchen die Leute in Chat jetzt schon nur noch Leute mit CR500+ und Level 60. Rangliste für den Raid ist auch witzig. Auf dem Server wo ich spiele gibt es ganze 3 Einträge in der Rangliste. Platz 1 ist 1:29 Minuten, Platz 2 irgendwas knapp über 3 Minuten und Platz 3 irgendwas über 5 Minuten. 3 Clears in was, 4-5 Tagen mit mehreren Minuten unterschied in der Kampflänge ist schon extrem.
Bildschirmauflösung: 3440x1440p mit 144FPS