Diablo 4: Grafik und Sound
Wie gut sieht Diablo 4 aus, wie klingt es und wie lässt sich die Grafik weiter verbessern?
In diesem Artikel
Diablo 4: Übersicht & Anforderungen
Das Grafikmenü bietet zahlreiche Regler für verschiedene Effekte, um den Anspruch und die Optik dem eigenen Rechner und Geschmack anzupassen. Genügt die Leistung der installierten Grafikkarte nicht, lässt sich die Pixelmenge entweder über einen Auflösungsregler skalieren, oder man behilft sich mit herstellereigenen Upsampling-Verfahren. Auf einer Geforce bietet Diablo 4 nur DLSS (und DLAA) an, auf einer Radeon nur FSR 2 und auf einer Arc nur XeSS. Anscheinend fragt Diablo 4 die Hersteller-ID der Grafikkarte ab und bietet dann das passende Verfahren an, obwohl FSR auf allen Grafikkarten funktioniert. Zwecks Frameraten-Tuning kann sowohl Vsync als auch eine Bildratenbegrenzung eingesetzt werden, was praktisch ist, um die Frameraten zu glätten und die Leistungsaufnahme der Hardware zu beschränken, insbesondere aber auch für den Einsatz von DLSS 3 sehr nützlich ist.
Quelle: PC Games Hardware
Auf einer Arc zeigt Diablo 4 nur XeSS-Upsampling, auf einer Geforce RTX nur DLSS - und auf allen anderen Grafikkarten nur FSR 2.
Die offiziellen Systemanforderungen lesen sich auf den ersten Blick sehr moderat, allerdings sollten Sie das Kleingedruckte respektive das ebenfalls angegebene Performance-Target ebenfalls beachten. Die Minimal-Anforderungen gelten etwa für 1080p samt Quality-Upsampling, niedrigen Grafikeinstellungen und 30 Fps. Für den Einsatz der optionalen HD-Texturen wird im Grafikmenü zudem explizit 32 GiByte RAM gefordert, darüber hinaus wird der erhöhte Bedarf an Grafikspeicher erwähnt.
| Minimum* | Medium | High | Ultra 4K | |
|---|---|---|---|---|
| Betriebssystem | Windows 10 64 Bit | Windows 10 64 Bit | Windows 10 64 Bit | Windows 10 64 Bit |
| Prozessor | Core i5-2500K oder AMD FX-8350 | Core i5-4670K oder AMD Ryzen 3 1300X | Core i7-8700K oder AMD Ryzen 2700X | Core i7-8700K oder AMD Ryzen 7 2700X |
| Arbeitsspeicher | 8 GB RAM | 16 GB RAM | 16 GB RAM | 32 GB RAM |
| Grafikkarte | Geforce GTX 660 oder Radeon R9 280 | Geforce GTX 970 oder Radeon RX 470 | Geforce RTX 2060 oder Radeon RX 5700 XT | RTX 3080, RX 6800 XT, RTX 40 für DLSS 3 |
| DirectX | Version 12 | Version 12 | Version 12 | Version 12 |
| Festplatte | SSD mit 90 GB | SSD mit 90 GB | SSD mit 90 GB | SSD mit 90 GB |
| Bei Performance-Target | 1080p Standard-Auflösung/720p Renderauflösung, niedrige Grafikeinstellungen, 30 Fps | 1080p Standardauflösung, mittlere Grafikeinstellungen, 60 FPS | 1080p Standardauflösung, hohe Grafikeinstellungen, 60 FPS | 4k Auflösung, Grafikeinstellung Ultra, 60 FPS |
Zu den auffälligsten Neuerungen von Diablo 4 gehört der Grafikstil, der sich nun deutlich eher an dem finsteren, düsteren Look von Teil 1 und 2 - und dem Diablo-2-Remake - denn an der Comic-Grafik von Diablo 3, die nicht überall auf Gegenliebe stieß. Diablo 4 kehrt stilistisch also gewissermaßen zu seinen Ursprüngen zurück. Die Produktion wirkt gegenüber dem Vorgänger außerdem deutlich hochwertiger, was neben der schicken Grafik und der feinen Texturdarstellung dank des optionalen HD-Texturen-Pakets vorrangig auf die aufwendig inszenierten Zwischensequenzen zurückfällt. Diese laufen teils in Spielegrafik ab, um etwa ihren Charakter oder die storyrelevanten Charaktere prominent in Szene zu setzen. Weitere Szenen bestehen aus Renderfilmen in gewohnt hoher Blizzard-Qualität.
Die düstere, morbide Grafik wird stimmungsvoll mit allerhand Rasterizing-Kniffen ausgeleuchtet und weist viele Details sowie Dynamik auf. Lobenswert ist unter anderem, dass sich viele Objekte zerstören lassen, auch solche, die keine Items enthalten. Neben gelungener Materialdarstellung, weitestgehend feinen Texturen, hübschen Effekten und einem sauber agierenden TAA weiß auch die Audiokulisse in Diablo 4 zu gefallen. Die Geräusche sind bedrückend, die Ortung klar, die (englischen) Stimmen klingen glaubhaft und der Sound des Barbaren, wenn er mit Schmackes zuschlägt, könnte kerniger kaum sein. Der Grad an Gewalt, welcher vor allem in den Zwischensequenzen aufgefahren wird, ist ebenfalls bemerkenswert - kein Vergleich zu Diablo 3, das im Vergleich beinahe wie Fortnite aussieht.

Ich komme mit meinem System mit 4! GHZ und 2400er Rams auf einen Mittelwert von 127fps beim CPU test.
B) In der Open World kommt es nur vereinzelt zu kleineren Rucklern, gerade wenn man neue Regionen betritt.
Kommt das von zu wenig Speicher oder ist es eher Serverseitig bzw. Spiel. Sprich gibts das auch mit einer 4090?
Texturen welche mangels Speicher einfach matschig aussehen sind mir jetzt schon länger keine mehr aufgefallen.
Ich weiß, was du meinst, ist mir auch schon untergekommen. Aber so ganz identifiziert habe ich das noch nicht - ich hab es allerdings auch noch nicht ausführlich untersucht, war zuletzt am Samstag spät Abend.
Es könnte serverseitig sein, es ist schon recht auffällig, dass es zumeist in Städten oder bei oder um "Levelgrenzen", also Wechseln der Umgebungen auftritt.
Aber es könnten auch mehrere Faktoren gleichzeitig sein – zum Beispiel könnte es noch immer ein gewisses Speicherleck geben, zumindest mit den Ultra-Texturen. Ich hatte auch einmal einen (einzigen) Fall, wo lästige Hänger auch in Dungeons und in Kämpfen aufgetreten sind. Da hatte ich aber auch bestimmt 4-5 Stunden am Stück gespielt und bin die Karte (well, so weit wie man halt mit Level 25-30 ungefähr gekommen ist) quer abgelatscht. Da musste ich dann tatsächlich neustarten, dann lief es wieder rund.
Letzteres war eventuell ein überlaufender Grafikspeicher. Dafür spricht, dass die Performance generell und nahezu überall eingebrochen ist. Und das war mit einer RTX 3090 Ti in WQHD mit DLSS Q. Falls das also tatsächlich der Grafikspeicher war, der überlief, würde ich vermuten, dass das in einigen Fällen auch mit einer RTX 4090 auftreten kann. In höheren Auflösungen würde das wahrscheinlich etwas schneller passieren, aber da hilft dann ein Spielneustart. Mit 24 GiByte ist man da relativ save, würde ich sagen.
Diablo wird uns sicherlich noch öfters und ein Weilchen beschäftigen. Wir kommen hoffentlich in näherer Zeit noch mal dazu, da ein paar Details unter die Performance-Lupe zu nehmen.
Gruß,
Phil
Ich nutze eine RTX 3080Ti, 11900k und 32GB Ram. Gemäss HWinfo werden bei mir ca. 11500MB belegt. Auch schon waren es 12000 MB.
Settings:
Alles Max/Ultra
3840 x 1600
DLSS-Q
A) Wie schätzt du das Verhalten in Städten ein wo es zumindest bei mir anfangs immer sehr stark ruckelt für ein 2-3 sekunden bis es sich eingependelt hat.
B) In der Open World kommt es nur vereinzelt zu kleineren Rucklern, gerade wenn man neue Regionen betritt.
Kommt das von zu wenig Speicher oder ist es eher Serverseitig bzw. Spiel. Sprich gibts das auch mit einer 4090?
Texturen welche mangels Speicher einfach matschig aussehen sind mir jetzt schon länger keine mehr aufgefallen.
Grüsse