Diablo 3-Account geschützt: Blizzard veröffentlicht zahlreiche Sicherheits-Tipps
Blizzard hat im deutschsprachigen Battle.net einen ausführlichen Artikel veröffentlicht, mit dessen Hilfe Sie die Sicherheit Ihres Battle.net-Accounts aber auch Ihres Rechners signifikant erhöhen können.
Account-Sicherheit war Blizzard schon während der Diablo-3-Beta ein wichtiges Anliegen. Inzwischen hat der PC-fokussierte Entwickler einen deutschsprachigen Artikel veröffentlicht, der Ihnen dabei helfen kann, die Sicherheit Ihres Battle.net- beziehungsweise Diablo-3-Accounts und die Ihres Computers zu erhöhen. Eher banal klingt die Empfehlung, seine Accountdaten um keinen Preis weiterzugeben. Damit meint Blizzard aber auch den Bekanntenkreis. Schließlich könne man nie genau wissen, wie gut andere mit den Daten umgehen oder wie gut geschützt deren Computer sind.
Als Tür und Tor zu ihrem Battle.net-Account sollte die Sicherheit Ihrer E-Mail-Adresse ganz oben auf der Agenda stehen. Am besten sei eine eigens für den Battle.net-Account erstellte Adresse mit unverbrauchtem Kennwort, sprich: Für andere Onlinedienste sollte man ein anderes Passwort nutzen. Eindringlich warnt der Konzern vor der Weitergabe seines Passwortes als Reaktion auf sogenannte Phishing-Mails. Diese könne man auf seinen Mail-Account oder auch während des Spiels als angebliche Nachricht eines Blizzard-Mitarbeiters empfangen. Zuweilen sollen diese Mitteilungen zum Besuch einer verseuchten Website auffordern, die schlimmstenfalls eine Spionage-Software auf den Rechner spielt. Die meisten Betrugsversuche seien aufgrund einer mangelnden Rechtschreibung und Grammatik jedoch leicht zu entlarven. Manche würden jedoch authentisch wirken - Links solle man daher nicht immer und jederzeit anklicken. Weitere Sicherheit ermöglichen laut Blizzard der Battle.net Authenticator und die Battle.net Authenticator-App. Mit deren Hilfe könne man über einen Authentifizierungs-Code seinen Account vor unerlaubten Zugriffen schützen.
Neben den oben genannten Hinweisen sollten Spieler unbedingt darauf achten, sich keinen Keylogger einzufangen. Bei Keyloggern handelt es sich um Schadsoftware, die Ihre Tastatureingabe aufzeichnet und auf diese Weise Ihre Passwörter stehlen kann. Antivirus- und Anti-Spyprogramme würden sich dieser jedoch annehmen, sofern sie auf dem neuesten Stand gehalten werden. Wichtig sei aber auch, sein Betriebssystem aktuell zu halten, um schädlichen Programmen kein Hintertürchen zu bieten. Gleiches gilt für den Webbrowser und alle damit verbundenen Browser-Plug-ins und -Programme wie etwa der Flash Player oder der Adobe Reader. Zu guter Letzt sollte man noch prüfen, ob der im Browser mitgelieferte Phishing-Filter aktiviert ist. Ist das der Fall, warnt er den Anwender vor dem Öffnen einer als riskant eingestuften Website durch eine aufploppende Meldung.
Sämtliche Tipps in detaillierterer Ausführung sowie weiterführende Informationen -etwa was man tut, sollte es den Account doch mal erwischt haben - gibt es im Battle.net. Weitere Details zu Blizzards Hack'n'Slay finden Sie auf unserer Themenseite. Wenn Sie immer noch über einen Kauf nachdenken, könnten Ihnen unsere beiden Technikartikeln bei der Entscheidung behilflich sein. In diesen lassen wir auch altgediente CPUs und Pixelbeschleuniger Diablo 3 berechnen.
Hintergrund Diablo 3:
Die beiden Diablo-Titel von Blizzard sind zwei wirklich große Klassiker der Spielegeschichte und jeder echte Spielefan zwischen 25 und 40 Jahren hat wohl lebhafte Erinnerungen an wilde Klickorgien, schaurig schöne Klänge, die schier endlose Sammelwut nach neuen Waffen und Gegenständen und den aberwitzigen Kampf eines Helden gegen Gegnerhorden des Schreckensfürsten Diablo höchst persönlich.
Reklame: Diablo 3 jetzt bei Amazon bestellen.

Eigentlich wollte man doch den Gebrauchtspielemarkt trocken legen durch eine Accountbindung.
Irgendwie ist das kein durchdachtes Konzept. Man sollte einfach nachträglich einen Offlinemodus einführen.
Dann hat man einige Sicherheitsprobleme einfach nicht mehr.
Genau diesen "Tipp" von Blizzard habe ich gemacht. Extra für D3 habe ich eine neue Gogglemail-Adresse erstellt,
so dass ich später den Account auch verkaufen kann. Nur habe ich den Tipp noch etwas verändert, und zusätzlich einen neuen Battle-Net-Account erstellt. Komische Tipps gibt Blizzard da....^^