Diablo 3 im Test: CPU-Benchmarks von 20 Prozessoren - Athlon 64 X2 bis Ivy Bridge
Diablo 3 ist da und wer noch nicht spielt, der dürfte sich eventuell fragen, ob sein Rechner oder genauer dessen Prozessor flott genug ist - zumindest, wenn es sich um ein vorsintflutliches Modell handelt. Denn unsere CPU-Benchmarks zeigen, dass Diablo 3 CPU-seitig nur wenig fordert.
Seit heute Nacht ist Diablo 3 spielbar, mittlerweile ist der Sturm auf die Blizzard-Server etwas abgeebbt - Zeit für uns, ein paar Benchmarks anzustellen. Die Engine von Diablo 3 basiert auf DirectX 9, ist aber trotz ihres Alters mit einem Deferred Renderer ausgestattet (daher gibt's auch nur FXAA 3.11 und kein "klassisches" MSAA) und in Sachen Parallelisierung überraschend modern aufgestellt - kein Vergleich zu Starcraft 2, welches mehr als zwei Kerne völlig ignoriert.
CPU-Benchmark von Diablo 3: Benchmark-Sequenz
Unsere Szene spielt direkt zu Beginn vor den Toren von New-Tristram, dort wehren wir zusammen mit den KI-gesteuerten Stadtwachen mehrere Wellen Untote ab. Abseits von dynamischen Schatten sind hier vergleichsweise viele Partikel zu sehen, vor allem aber ist diese Stelle reproduzierbar. Wie sich nach einigen wenigen Spielstunden in Diablo 3 zeigte, sind im späteren Verlauf durchaus deutlich niedrigere Fps zu erwarten, gerade Partikelorgien in Form von Flächenzaubern machen hier den CPUs zu schaffen.
CPU-Benchmark von Diablo 3: Resultate und Empfehlungen
Wie eingangs erwähnt, erweist sich Diablo 3 als überraschend modern und setzt eine höhere Anzahl an CPU-Kernen in mehr Leistung um, selbst bei vier Rechenherzen bringt im Falle eines Core i7 die Hyperthreading-Fähigkeit (SMT) noch zusätzliche Fps. Was die Leistung der Prozessoren an sich betrifft, so zeigt sich ein interessantes Bild: Intel Ivy- und Sandy-Bridge-Chips wie der Core i5-3570K und gerade der Core i7-3770K liegen zwar messbar in Front, AMDs FX-4710 aber kämpft sich dank hohen 4,2 GHz in Richtung Spitzengruppe vor. Der FX-8150 liegt mit dem Core i3-2120 gleichauf, alle Phenom II X4/X6 müssen sich hinter dem kleinen Dualcore einreihen. Ältere Modell wie die Core 2 liefern zumindest mit um die 3,0 GHz brauchbare Resultate ab, ein E6300 hingegen dürfte im späteren Spielverlauf Probleme bekommen. Besitzen Sie noch einen Athlon 64 X2, so sollten Sie die Partikeldichte reduzieren.
Im Preisbereich unter 100 Euro macht vor allem der Pentium G860 auf sich aufmerksam, wer rund 100 Euro investieren möchte, der fährt mit dem Core i3-2120 oder dem FX-4170 richtig. Ab 150 Euro dominiert Intel das Feld, wir raten zu einem Core i5-3450 oder Core i5-3570K.
Reklame: Diablo 3 jetzt bei Amazon bestellen.

Ich möchte aber nicht wissen was passiert wenn man mit einem deutlich schwächeren Modell als einem 965BE an besagte Stellen kommt.
Spielbar ist das mit Sicherheit nicht mehr. Als Test wäre ein Gang über die leere Brücke besser geeignet. Zumindest war es mit meinem Rechner
so das die Bildraten dort deutlich geringer waren, ob mit oder ohne Gegner.
Ok, ich muss dazu sagen das ich vsync Fanatiker bin... ich reagiere übelst allergisch auf tearing (heißt glaube ich so). Keine Ahnung warum ich da so empfindlich bin.
Die meisten Kollegen sehen das nicht *mitschulternzuck*. Leider reicht die 7870 nicht für 120fps (Symcmaster SA700D).