Diablo 3 im Test: Akte 1-4 durchgespielt mit fast 200 Screenshots - 30 Stunden ohne Schlaf und 4 Liter reines Koffein
Diablo 3 im Test: Vier Akte, fast 10 Stunden Spielspaß und 30 Level Erfahrung sammeln. Der normale Schwierigkeitsgrad in Diablo 3 ist weit mehr als nur schnelle Kost und macht Spielerin mit viel Diablo-Erfahrung richtig Spaß. Richtig schwer wird es allerdings noch nicht. PCGH-Tester Oliver Halbig hat 30 Stunden nicht geschlafen und dabei ziemlich Koffein einwerfen müssen.
Auch wenn vereinzelte Koreaner nur knapp 5 Stunden brauchten, bis Diablo 3 auf normaler Schwierigkeit im Staub lag, sollte der gemeine Spieler das nicht als offiziellen Maßstab nehmen: Mit drei Leuten, massiver Diablo-Erfahrung und ein wenig Auge für Nebendungeons sowie Nebenquests dauert es knapp doppelt so lange, bis alle vier Akte das erste Mal absolviert sind. In dieser Zeit bringen Sie zudem die ersten 30 Level der Charaktere hinter sich.
Beim Handlungsstrang von Diablo 3 hat Blizzard nicht zu viel versprochen. Die Geschichte überrascht mit unerwarteten Wendungen und wirkt nicht so durchsichtig wie es einige Kritiker im Vorfeld erwartet haben. Weitere Videosequenzen in der bekannt epischen Inszenierung lassen den Spieler zusätzlich in die Handlung eintauchen. Die Akte sind dabei ordentlich abgestuft. Akt eins geht noch deutlich über den aus der Beta bekannten Teil hinaus und bildet den Einstieg in die Handlung. Akt 2 ist spielerisch noch nicht ganz so interessant wie die folgenden Akte und legt ebenfalls das Augenmerk eher auf die Entfaltung der Geschichte. Mit Akt 3 beginnt das "Schlachten" scheinbar unendlicher Gegnerhorden und mit Akt 4 bekommt der Spieler ein würdiges Finale geboten. Insgesamt ist "Normal" ein solider und angemessener Einstieg in die Welt von Diablo 3 und bei ersten Ausflügen auf den Alptraum-Schwierigkeitsgrad konnten wir schon feststellen, dass der Schwierigkeitsgrad deutlich anzieht und unvorsichtiges Spiel in Diablo 3 schnell bestraft wird.
In der folgenden Galerie finden Sie Screenshots aus unserem Diablo-3-Test.
Bildergalerie
Hintergrund Diablo 3:
Die beiden Diablo-Titel von Blizzard sind zwei wirklich große Klassiker der Spielegeschichte und jeder echte Spielefan zwischen 25 und 40 Jahren hat wohl lebhafte Erinnerungen an wilde Klickorgien, schaurig schöne Klänge, die schier endlose Sammelwut nach neuen Waffen und Gegenständen und den aberwitzigen Kampf eines Helden gegen Gegnerhorden des Schreckensfürsten Diablo höchst persönlich.
Reklame: Diablo 3 jetzt bei Amazon bestellen.

Auf Alptraum sieht die Geschichte anders aus: hier kennt mal bereits die Story und hat dank der vielen starken und einzigartigen Monster auch wirklich besseres zu tun.
Auf Hölle und Inferno zieht der Schwierigkeitsgrad dann in steilem Winkel nach oben, ich bringe hier nur mal die Schadensresistenten ins Gedachtnis.
Als alter Diablo Hase bin ich sowohl mit den Akten ziemlich zufrieden als auch mit der Spieldauer. Besonders da man durch den teilweise recht happigen Schwierigkeitsgrad Bein erneuten durchspielen nicht wirklich schneller ist.
Was mir sorgen macht sind die Meldungen über accountdiebstahl.
Auf bekannten Fanpages (ingame-Netzwerk u.ä.) wird sogar davor gewarnt in fremde öffentliche spiele einzusteigen.
Sollte das nicht sehr schnell besser werden ist das Spiel leider kaum noch etwas wert ( jedenfalls für mich ) da es für mich immer der größte Spaß war mit fremden eine Party zu bilden und durch das Zusammenspiel jedes mal die eigene Taktik anzupassen.
Mag zwar sein das dieser Spaß noch aus einer zeit stammt in der teamspeak und ständige Vernetzung durch soziale Netzwerke nicht normal waren, trotzdem geht etwas verloren wenn man nurnoch mit Freunden spielt.
Gruß
Patrick
ich habe aktuell 60 stunden spielzeit und kann nicht annähernd inferno bestreiten...
wer diablo 1 mal durchzockt und sich wundert, warum er 60 euro ausgegeben hat, ist ein NOOB! sorry
besser mal vorher informieren, was man sich hier zugelegt hat...
Ich habe gestern Akt 1 abgeschlossen nach knapp 4,5 Stunden. Bin auch eher ein langsamer Spieler und ich versuche auch jeden Winkel zu "erforschen".
Wer noch auf Normal rumhüpft ist eh ein Bob xD (nicht böse verstehen)
Aber allein die Kombinationsmöglichkeiten der skills und Waffen sprechen für viele Stunden spielspaß.
Gehst Du nach jedem Abschnitt in Trisdam sowohl in Leahs und Cains Raum um zu schauen, ob neue Tagebucheinträge vorhanden sind?
Kloppst Du jede Urne, Fass, Sarg, Sarkophag etc kaputt?
Untersuchst Du den Boden, ob nicht noch irgendwo ein kleiner Kasten steht in dem noch ein Buch oder Brief schlummert?
Klickst Du nach jedem Storyabschnitt den Schmied, deine Begleiter etc durch um zu sehen ob sie neues zu erzählen haben?
Wenn Du dass neben dem Aufdecken und jede Höhle durchsuchen machst kommst du locker auf die angegebnen Zeit von 9 Stunden.
Ich bin gestern mit dieser Methode und mit meiner neu begonnenen Zauberin in 6:58 Stunden grade mal bis zur Spinnenhöhle gekommen, bevor die Server down gingen.