Nvidia Smooth Motion: Optimiert mit 120 Hz und G-Sync, Fazit
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Für ein optimales Spielgefühl sollten Sie beim Einsatz einer FG ein entsprechendes Fps-Limit sowie eine Bildsynchronisation wie Freesync oder G-Sync Compatible nutzen. Wir demonstrieren dies einmal anhand des von uns genutzten 4K-Displays, das wir mit 120 Hz betreiben. Wir schalten in der Nvidia-App unter der Option "Monitor-Technologie" G-Sync Compatible hinzu und aktivieren die Technologie für Vollbild- und Fenstermodus (wechseln Sie dazu notfalls zu den System-Einstellungen; siehe Klickvergleich). Prüfen Sie, ob die Smooth Motion Frame Gen tatsächlich aktiv ist und starten Sie darauf das Spiel.
Wenn wir nun die ersten 60 Sekunden des Spiels messen, erhalten wir durchschnittlich 120,0/84,5 Fps. Jeder zweite Frame wird komplett berechnet, jeder darauffolgende ist ein KI-Zwischenbild. Statt knapp über 80 Fps berechnen zu müssen, muss die RTX 5080 nur 60 Bilder voll berechnen und auch unsere CPU muss der GPU weniger Anweisungen pro Sekunde liefern. Dies spart ein wenig Leistung, was die Stromaufnahme senkt und die Hardware ein wenig schont. Dabei erhalten wir nicht nur 120 Bilder pro Sekunde, können dreistellige Bildraten genießen und die Refreshrate unseres Monitors ausschöpfen, sondern dank des Fps-Limits außerdem gleichmäßige, ruhige Frametimes.
Die glatten Frametimes, die gleichmäßige Bildausgabe und der Nutzen einer 120-Hz-Refreshrate begünstigen obendrein, dass die Latenzen durch die Frame Generation nicht über Gebühr ansteigen und während des Spielens nicht bedeutsam schwanken. Eine solche Herangehensweise ist generell beim Einsatz einer Bildinterpolation ratsam, gleich ob Sie nun Smooth Motion, AMDs Fluid Motion Frames, DLSS 3 FG oder Multi Frame Generation nutzen: Ein zur Monitor-Refreshrate passendes Fps-Limit, der Einsatz einer Latenzreduktion wie Reflex oder Anti-Lag sowie einer adaptiven Bildsynchronisation (den Standard Adapitve Sync, Freesync oder G-Sync) bieten mit einer FG das beste Spielerlebnis.
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Smooth Motion: Vorab-Fazit
Das jüngste Blackwell-Feature Smooth Motion, mit dem sich eine Frame Generation via Nvidia-App in praktisch jedem (DX11-/DX12-) Spiel zuschalten lässt, kam für uns überraschend. Die Smooth Motion Frame Generation wurde im Vorfeld nicht einmal regulär angekündigt und erschien beinahe wie aus heiterem Himmel. Wenn Sie eine Blackwell-GPU ergattert haben, können Sie das neue Feature bereits nutzen. Laden Sie dazu einfach die aktuelle Nvidia-App herunter.
Die Bedienung geht gut von der Hand, auch wenn die deutsche Übersetzung in der Nvidia-App hier und da ein wenig arg wortwörtlich ausfällt und man unter Umständen ein wenig suchen muss, bis man die gewünschte Option gefunden hat. Einmal aktiviert, brauchen Sie sich im Grunde aber nicht weiter bemühen, die Smooth Motion Frames sollten nach dem nächsten Spielstart ohne Probleme funktionieren. Wir raten allerdings dazu, ein wenig zusätzliche Zeit in den Einstellungen zu verbringen und ein zu Ihrer Monitor-Refreshrate passendes Fps-Limit zu nutzen, optimalerweise in Verbindung mit einer adaptiven Bildsynchronisation ("Freesync"/"G-Sync Compatible").
Bei unserem ersten Test und in Kingdom Come: Deliverance 2 hat die Smooth Motion Frame Generation einen erfreulich guten ersten Eindruck hinterlassen. Zwar konnten wir einige FG-Artefakte identifizieren und gerade mit einigen UI-Elementen hat das Smooth-Motion-Feature erkennbar noch einige Probleme, doch das Gesamtbild ist dennoch sehr gut.
Mit dreistelligen Bildraten ist Kingdom Come: Deliverance 2 nochmals ansehnlicher, dank geschmeidiger Bildausgabe und nur selten wirklich auffälligen Nebeneffekten und Artefakten kann der Ausflug ins virtuelle Böhmen nochmals immersiver ausfallen. Die leicht erhöhte Eingabelatenz, welche durch die FG entsteht, wird durch Reflex zwar nur zum Teil kompensiert, bei hohen Bild- und ausreichend geschwinden Refreshraten dürfte diese allerdings vornehmlich sensiblen Spielern auffallen. Zudem lässt sich auch Kingdom Come Deliverance 2 - trotz Ego-Perspektive - am angenehmsten mit dem Controller spielen; die realistischen Kämpfe mit Schwert, Axt, Streitkolben gehen so besser und ergonomischer von der Hand.
Mit diesen Zeilen wollen wir zu einem einstweiligen Ende kommen. Das überraschende Erscheinen der Smooth Motion Frame Generation lässt aktuell nur eine erste Kontaktaufnahme zu. Einen ersten Einblick, was mit Nvidias dem Blackwell-exklusiven Feature Smooth Motion möglich ist, wollten wir unseren Lesern und generell technisch Interessierten allerdings nicht vorenthalten. Wir werden uns natürlich weiterhin mit Smooth Motion und der Frame Generation im Allgemeinen beschäftigen. Natürlich dürfen Sie sich in Bälde außerdem auf einen Test zu Kingdom Come: Deliverance 2 freuen.
Abschließend haben wir noch eine gute Nachricht: Nvidia hat uns gegenüber offiziell bestätigt, dass Smooth Motion nicht RTX-5000-exklusiv bleiben wird, sondern zu einem späteren Zeitpunkt auch RTX-4000-Nutzern zugänglich gemacht wird. Was halten Sie von dem Feature? Nutzen Sie die Kommentarfunktion und teilen Sie uns Ihre Meinung mit. Beachten Sie beim Kommentieren aber bitte die Forenregeln. Folgen Sie uns außerdem für Neuigkeiten in der Hardware-Welt oder unsere exklusiven Inhalte gern auf Whatsapp und X. Unsere Video-Inhalte (oftmals gewürzt mit einer Prise Humor) finden Sie bei Youtube, Instagram und Tiktok.

Derzeit ersaufen wir in Arbeit, da ist es schwer, Zeit und Köpfe für so etwas zu akquirieren. Aber das kommt mit FSR 4.
MfG
Raff
Ich schätze jedoch die Möglichkeit das bei AMD on the fly ein- und ausschalten zu können, wie so ziemlich alles.
Bin gespannt, wie es sich gegen AFMF2(+) schlägt.