Nvidia DLSS: SDK 2.2.1 mit Linux-Unterstützung und Schärferegler
Die aktuellste DLSS-SDK-Version-2.2.1 von Nvidia bietet neue Vorteile für Spieler und Entwickler. Zu diesen gehören Unterstützung für Linux, neue benutzerdefinierte Einstellungen, darunter ein Schärferegler, mit dem die Bildqualität angepasst werden kann, und ein vereinfachter Zugriff für Entwickler.
Die Upscaling-Technologie DLSS von Nvidia hat seit ihrem Erscheinen bereits Anwendung in über 60 Spielen gefunden, darunter in großen Franchises wie Call of Duty, Cyberpunk, Doom, Fortnite, Minecraft oder Rainbow Six. Auch das kommende Battlefield 2042 soll DLSS unterstützen. Über die Zeit erschloss die Technologie mehr und mehr Bereiche. Jetzt werden Entwicklern, aber auch gewöhnlichen Nutzern, mit dem neuesten SDK-Update auf die Version 2.2.1 gänzlich neue Optionen geboten. So soll es einen neuen Schärferegler geben, mit dem die Bildqualität schärfer oder weicher gemacht werden kann, abhängig von der persönlichen Präferenz des Anwenders.
Für die optimale Bildqualität bei bestimmten Auflösungen soll der DLSS-Automatikmodus eingeschaltet werden können. Bei einer Auflösung von 1.440 Pixeln oder darunter wird der Modus auf "Quality" gesetzt, bei 4K auf "Performance" und bei 8K auf "Ultra Performance". Letztlich biete eine Autobelichtungsfunktion für Entwickler automatisch eine Berechnung der Belichtungswerte. Diese Einstellung soll in der Lage sein, die Bildqualität von Kulissen mit geringem Kontrast zu verbessern
Unterstützung für Linux und leichterer Zugriff für Entwickler
Auch das Zusammenspiel von Linux und DLSS geht in die nächste Runde. Erst vergangenen Monat erhielten Spiele mit Vulkan-APIs DLSS-Support auf Proton, wodurch Linux-Spieler die Bildraten in Spielen wie Doom Eternal oder Wolfenstein: Youngblood, die von Proton unterstützt werden, heraufschrauben konnten. Jetzt sollen zusätzlich Spiele, die nativ über Linux auf x86-Systemen laufen, mit dem SDK 2.2.1 DLSS-Unterstützung bekommen. Darüber hinaus demonstrierte Nvidia auf der Game Developers Conference DLSS auf einem ARM-basierten System.
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Entwickler sollen laut Nvidia zudem einen leichteren Zugriff auf das DLSS-SDK haben, ohne sich dafür anmelden zu müssen. Das SDK 2.2.1 könne man direkt von der Entwickler-Webseite von Nvidia herunterladen. Danach bestehe die Möglichkeit, auf die Unreal Engine 5 und das Plug-in 4.26 auf dem Marktplatz zuzugreifen oder DLSS nativ in der Unity 2021.2 Beta anzuwenden.
Quelle: Nvidia
