Das Fazit: Ein kleines bisschen Horrorschau
Erste Tests zur Konsolen-Version von Dead Space 3 machen ja schon seit ein paar Tagen die Runde. Die Meinungen gehen dabei recht weit auseinander. Wie sieht es mit der PC-Version aus? Wie macht sich die Grafik des Konsolenports und wie funktioniert der Koop-Modus? Wir haben den kompletten Test gemacht.
Dead Space 3: Das Fazit - Ein kleines bisschen Horrorschau
Die Wertungen für Dead Space 3 liegen weit auseinander und spalten die Fangemeinde: Einige Experten feiern das Spiel mit 9,75 Punkten und bei Metacritic erhält die PC-Version aktuell grade mal magere 5,1 Punkte. Doch woran liegt es?
Keine Frage, Dead Space 3 ist anders als seine Vorgänger: Glatter, einsteigerfreundlich und schlichtweg um einen großen Teil der Horroratmosphäre beraubt. Statt dessen wurde der Anteil an Action-Inhalten erhöht, um den Spieler bei der Stange zu halten und die potentielle Spielerzahl zu vergrößern. Wer mit den Vorgängern nicht hunderprozentig warm wurde, findet genau diese Änderung sicher begeisternd und feiert Dead Space 3 damit zurecht als tolles Spiel. Hardcore-Fans dürften jedoch etwas enttäuscht sein: Die geliebte Horroratmosphäre, die dafür sorge, dass Sie auch die längsten Wege mit gezogener Waffe zurücklegten und Kollege Sauter seine Freundin am Fenster schlafen ließ, wurde für den dritten Teil praktisch eliminiert. Statt dessen wird der Horror berechenbar: Nach 2-3 Stunden ist klar, dass Necromorphs am liebsten dann um die Ecke kommen, wenn Sie ausversehen den Fahrstuhlknopf gedrückt haben und sich sonst wenigstens lautstark im Voraus bemerkbar machen. Das Spiel wird dadurch etwas flüssiger, da Sie weniger Vorsicht walten lassen müssen - je nach Ansicht ein Plus- oder Minuspunkt. So oder so flacht die Spielspaßkurve nach starkem Start enorm ab und gegen Ende wiederholen sich einfach die wesentlichen Abläufe. Auch die Story ist letztendlich nicht gut genug, um die Motivation alleine hoch zu halten.
Die DLCs sind sicher noch ein ganz wichtiger Punkt: Sind sie wirklich optional? Das kann man so ohne Weiteres unterschreiben. Sie verpassen nichts und können das Spiel ohne Einschränkungen ohne DLC-Inhalte durchspielen. Man muss jedoch ganz klar rausstellen, dass EA und Visceral Games enorm starke Anreize für ihre Zusatzprodukte setzen. Die zugekaufen Waffen vereinfachen das Spiel grade zu Beginn enorm und selbst gegen Ende des ersten Durchlaufs kommen selbstgebaute Waffen nicht im Ansatz an die Feuerkraft eines gekauften "Missionars"-Gewehr heran. Für ernsthaft vergleichbare Waffen benötigen Sie enorme Mengen an Rohstoffen, die Sie ohne DLC nur über mehrere Spieldurchläufe erreichen können. Schneller geht es hier wieder über den DLC-Store: Wer keine kompletten Waffen kaufen möchte, kann hier Verbesserungen für die automatischen Sammelroboter kaufen - auf spielerischem Wege sind diese Upgrades nicht zu bekommen.
Die Technik ist nicht der erwartete große Minuspunkt. PC-Spieler werden nicht wie befürchtet mit der vollen Palette an Konsolennachteilen konfrontiert: Schlechte Menüführung und matschige Texturen sind dennoch die üblichen Kritikpunkte, die man als PC-Spieler an dieser Stelle loswerden muss. Hier haben sich die Entwickler die Sache leider zu einfach gemacht. Der Origin-Zwang kommt dann noch oben drauf. Das Grafikmenü ist allerdings überraschend umfangreich: Mit FXAA, SMAA und 16-fachem AF stehen immerhin die wichtigsten Werkzeuge für eine solide Grundoptik zur Verfügung. Zusammen mit der stimmigen Beleuchtung macht die Optik fast durchweg eine gute Figur. Dead Space profitiert dabei von seinem düsteres Setting ohne eine Spur von Vegetation. Bei einer objektiven Bewertung für die PC-Plattform muss man feststellen, dass Dead Space 3 bei der Grafik natürlich keine Bäume ausreißt, das Ergebnis aber deutlich besser ist, als wir es im Vorfeld erwartet hätten. Da die spielerischen Neuerungen ein Stück weit dem persönlichen Geschmack unterliegen, kann man hohe 80er-Wertungen objektiv durchaus nachvollziehen. Unserer Meinung nach wird der Titel dafür gegen Ende aber spielerisch zu schwach.
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Hintergrund zu Dead Space 3
Die Reise in Dead Space 3 geht durchs All, die Sie auf einen feindseligen neuen Planeten führt: Tau Volantis. Glücklicherweise sind Sie aber diesmal nicht allein. Mit einer voll integrierten Drop-in/Drop-out-Koop-Funktion hat man die Möglichkeit, entweder alleine zu spielen oder sich jederzeit mit einem Freund zusammenzutun. Spieler, die sich für den gemeinsamen Kampf gegen das Böse entscheiden, erleben zusätzliche Story-Details, Nebenmissionen und Spielmechanismen, die nur verfügbar sind, wenn ein Spieler in die Rolle von John Carver schlüpft, der Isaac Clarke auf seiner Mission beisteht. Mehr zu Dead Space 3 gibt es auf unserer Themenseite.

Lieber hätte ich noch einen Monat gewartet dafür aber HD Texturen gehabt für den PC, aber naja, jetzt kommen ja bald die neuen Konsolen.
Ach Mist,wäre ich nur ruhig gewesen
MfG
Einfach VSync anschalten. Dann ist der Inputlag weg. Das Selbe hat auch beim 2. Teil geholfen. Im dritten Teil gibt es den nicht mehr.
Kp was ihr alle macht, aber nen Inputlag hatte ich nie! (In den ersten Teilen war er wie oben geschrieben weg.)
Ich weiß.. Erwzinge es ja mit dem D3DOverrider, sonst hätte ich nur 30 FPS, wenn ich Vsync im Spiel anmache. Inputlag merkt man trotzdem, ich jedenfalls
Vsynch durftest du schon im 1. Teil nicht im Spiel anmachen.
Vsynch lasse ich durch den Treiber forcen, dann habe ich keine probs.
Mit Erzwungenem Vsync und 60FPS, ist der Inputlag Deutlich. Aber Spielbar.