Die Technik: Nur kleine Schwächen im Reich von Licht und Schatten
Erste Tests zur Konsolen-Version von Dead Space 3 machen ja schon seit ein paar Tagen die Runde. Die Meinungen gehen dabei recht weit auseinander. Wie sieht es mit der PC-Version aus? Wie macht sich die Grafik des Konsolenports und wie funktioniert der Koop-Modus? Wir haben den kompletten Test gemacht.
Schon im Vorfeld wurde bekannt, dass es für Dead Space 3 keine PC-Fassung mit exklusiven Features geben würde. Die diskussionswürdige Begründung lautete schlicht, dass sich der Mehraufwand beim zweiten Teil nicht einem verbesserten Spielgefühl niedergeschlagen hätte. Deshalb krankt die PC-Version wie erwartet an diversen Unzulänglichkeiten der Entwicklungsplattform.
Die Grafik: Eine positive Überraschung
Das Grafikmenü ist allerdings beeindruckend detailliert: Bei der Kantenglättung finden wir gleich drei verschiedene FXAA-Modi und auch SMAA ist einstellbar. Selbst mit maximalen Schatten-Einstellungen bringt das zwar kein System ab der berühmten Mittelklasse ins schwitzen, sorgt aber allemal für ein optisches Upgrade gegenüber der bisher gesehenen Konsolenoptik. Für Einsteiger sind auch insgesamt vier verschiedene Presettings verfügbar, mit denen Sie bei Bedarf die Einstellungen regeln können. Zwischen "Hoch" und "Sehr Hoch" sind die Unterschiede hauptsächlich noch am erhöhten AF-Multiplikator an den Texturen in größerer Entfernung zu erkennen.
An der Inszenierung und den Lichteffekten gibt es bei maximalen Details dann praktisch nichts mehr zu kritisieren. Da verstehen die Entwickler ihr Handwerk auf Basis von DX9 und selbst mit DX11 ginge das wahrscheinlich auch nicht schöner, sondern nur etwas sparsamer.
Die Steuerung: Ein Konsolen-Relikt
Bei der Steuerung ist leider Schluß mit den netten Worten: Im Spiel selbst funktionieren Maus, Tastatur und die voreingestellten Hotkeys natürlich problemlos - nur im Hauptmenü ist die Maus etwas schwammig. Wirklich problematisch wird es, wenn Sie im Inventar unterwegs sind. Die Steuerung ist hier auf die Schultertasten am Gamepad ausgelegt. Über die Pfeiltasten ist die Navigation an der Tastatur ziemlich unhandlich. Wir haben schließlich selbst ein passendes Gamepad für die Menüführung angeschlossen. Wenn Sie möchten, können Sie natürlich auch das komplette Spiel mit dem Controller spielen. Die Konsolenprofile sind auch bei der PC-Fassung integriert und das Gameplay ohnehin darauf ausgelegt - mit einem X360-Modell von Microsoft gab es beim Test keine Probleme.
Mit lahmer Steuerung ist das Ärgernis über die Konsolenportierung allerdings noch nicht vorbei. Bei starken Grafikkarten hängen die Frameraten die meiste Zeit deutlich über der Marke von 200. Wer das über Vsync reduzieren möchte, muss feststellen, dass die Mechanik nicht am in der Regel nativen Limit von 60 Fps synchronisiert. Statt dessen lockt Vsync die Framerate dauerhaft bei 30 Fps - offensichtlich ebenfalls eine Relikt aus den Konsoleneinstellungen. Lassen Sie Vsync also besser aus und nutzen Sie lieber Framelimiter via Treiber, wenn Ihre Grafikkarte bei hohen Fps-Raten zum Fiepen neigt.
Die Ladezeiten: Wenn es mal wieder länger dauert
Wie schon die Vorgänger oder andere Titel dieser Art, die auf Konsolen ausgelegt sind, muss auch in Dead Space 3 jeder Abschnitt sukzessive nachgeladen werden. Um nicht jedes Mal einen Ladebalken zu präsentieren, haben sich die Entwickler andere Methoden zum Kaschieren der störenden Pausen einfallen lassen. Bei Dead Space funktioniert das seit jeher mit Schleusentüren, die mit einer schicken Entriegelungsanimation aufgehen und den Spieler so vom Warten ablenken. Im dritten Teil wird das allerdings auf die Spitze getrieben und teilweise sind die Abstände zwischen Türen wirklich unfassbar kurz. Speziell wenn Sie auf dem Rückweg zum Ausgang wieder einmal komplett über ein leeren Raumschiff gejagt werden, stehen Sie gefühlt alle 10 Sekunden vor einer Tür, die erst entriegelt werden muss. Sicher können die Entwickler nichts für den mangelnden Speicher der aktuellen Wohnzimmerknechte, aber hier wird wieder deutlich wie überfällig die Nachfolger mittlerweile sind und wo Einschnitte gemacht werden, um eine ansatzweise zeitgemäße Optik bieten zu können.
Hintergrund zu Dead Space 3
Die Reise in Dead Space 3 geht durchs All, die Sie auf einen feindseligen neuen Planeten führt: Tau Volantis. Glücklicherweise sind Sie aber diesmal nicht allein. Mit einer voll integrierten Drop-in/Drop-out-Koop-Funktion hat man die Möglichkeit, entweder alleine zu spielen oder sich jederzeit mit einem Freund zusammenzutun. Spieler, die sich für den gemeinsamen Kampf gegen das Böse entscheiden, erleben zusätzliche Story-Details, Nebenmissionen und Spielmechanismen, die nur verfügbar sind, wenn ein Spieler in die Rolle von John Carver schlüpft, der Isaac Clarke auf seiner Mission beisteht. Mehr zu Dead Space 3 gibt es auf unserer Themenseite.

Lieber hätte ich noch einen Monat gewartet dafür aber HD Texturen gehabt für den PC, aber naja, jetzt kommen ja bald die neuen Konsolen.
Ach Mist,wäre ich nur ruhig gewesen
MfG
Einfach VSync anschalten. Dann ist der Inputlag weg. Das Selbe hat auch beim 2. Teil geholfen. Im dritten Teil gibt es den nicht mehr.
Kp was ihr alle macht, aber nen Inputlag hatte ich nie! (In den ersten Teilen war er wie oben geschrieben weg.)
Ich weiß.. Erwzinge es ja mit dem D3DOverrider, sonst hätte ich nur 30 FPS, wenn ich Vsync im Spiel anmache. Inputlag merkt man trotzdem, ich jedenfalls
Vsynch durftest du schon im 1. Teil nicht im Spiel anmachen.
Vsynch lasse ich durch den Treiber forcen, dann habe ich keine probs.
Mit Erzwungenem Vsync und 60FPS, ist der Inputlag Deutlich. Aber Spielbar.