Dead Space 4: Erfinder der Serie versprach EA, 30 Mio. US-Dollar zu sparen

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Dead Space 4: Erfinder der Serie versprach EA, 30 Mio. US-Dollar zu sparen
Quelle: Motive/Electronic Arts

Der Dead-Space-Erfinder Glen Schofield würde gerne Dead Space 4 entwickeln. Trotz eines kostengünstigen Angebots hat EA zwar abgelehnt. Schofield hofft aber, dass sich das bald ändert.

Dead-Space-Fans mussten viele Jahre auf ein neues Spiel warten: Auf das 2013 veröffentlichte Dead Space 3 folgte erst zehn Jahre später ein weiterer Titel, das 2023 veröffentlichte Remake von Dead Space (1). Ein wirklich neues Spiel - Dead Space 4 - ist aber offenbar weiterhin nicht in Arbeit. Glen Schofield, Erfinder der Reihe und leitender Produzent des ersten Teils, will die Hoffnung aber offenbar nicht aufgeben. In einem Interview mit IGN sprach er darüber, dass er noch immer eine Fortsetzung entwickeln will.

Ändert sich die Situation?

Zuletzt hat EA allerdings abgewunken, obwohl Schofield offenbar mit wenig Geld auskommen wollte. Demnach hat er dem Unternehmen angeboten, durch einen Zugriff auf die Assets des Dead-Space-Remakes zwischen 30 und 40 Millionen US-Dollar an Produktionskosten einsparen zu können. EA war aber offenbar trotzdem nicht interessiert - und die Spieler wären von einer weitläufigen Asset-Neuverwendung wohl kaum begeistert gewesen.

Trotz der Absage bleibt Schofield aber offenbar hartnäckig. Laut dem Interview hofft er, dass sich EAs Haltung durch die jüngst angekündigte Übernahme womöglich geändert hat. Er versucht derzeit offenbar erneut, die Entwicklung von Dead Space 4 zu ermöglichen. Dabei dürfte aber insbesondere das finanzielle Risiko problematisch sein: Das Dead Space Remake blieb offenbar hinter den Erwartungen zurück - ebenso wie Schofields geistiger Dead-Space-Nachfolger The Callisto Protocol.

"The fact that EA just got bought, I think there's an opportunity. I'm already making calls."

"Da EA gerade aufgekauft wurde, sehe ich hier eine Chance. Ich bin bereits dabei, einige Anrufe zu tätigen."

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Einen Ausweg aus dieser Situation sieht der Entwickler in einer (parallelen) Adaption als Film oder Serie, wie es andere Spiele derzeit versuchen. Ob sich EA unter der neuen Leitung auf eine entsprechende Finanzierung einlassen wird, ist allerdings offen. Denkbar wäre beispielsweise auch, dass EA die IP vorerst auf Eis legt, oder sie an ein anderes Unternehmen verkauft, um sich auf die margenträchtigeren Kernmarken zu konzentrieren. Denn schließlich dürften die neuen Investoren von EA daran interessiert sein, ihr Geld möglichst schnell wieder einzuspielen.

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Quelle: IGN via Eurogamer / Insider Gaming

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    • Kommentare (8)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Healrox Software-Overclocker(in)
        Wie sie jetzt alle auf die Öl-Millionen hoffen 😬

        Ich gehe auch davon aus (und hoffe es ein wenig), dass sie die IPs vertickten, dass Fans eine Chance auf Nachfolger haben.
        Allerdings werden sich andere Publisher genau anschauen, welche Preise aufgerufen werden und ob es sich lohnt, so viel Geld für IP Leichen auszigeben oder ob man nicht besser damit fährt, ein paar Schreiberlinge ein Viertel Jahr zusammen zu sperren, dass sie sich was ausdenken können.
        Oder man sucht sich eine der unzähligen Roman-IPs, drückt dem Autor ein Bruchteil von dem in die Hand, was die Saudis haben wollen, und hat eine fertige Welt.
        Nächstes Jahr wird spannend.
      • Von Healrox Software-Overclocker(in)
        Wie sie jetzt alle auf die Öl-Millionen hoffen 😬

        Ich gehe auch davon aus (und hoffe es ein wenig), dass sie die IPs vertickten, dass Fans eine Chance auf Nachfolger haben.
        Allerdings werden sich andere Publisher genau anschauen, welche Preise aufgerufen werden und ob es sich lohnt, so viel Geld für IP Leichen auszigeben oder ob man nicht besser damit fährt, ein paar Schreiberlinge ein Viertel Jahr zusammen zu sperren, dass sie sich was ausdenken können.
        Oder man sucht sich eine der unzähligen Roman-IPs, drückt dem Autor ein Bruchteil von dem in die Hand, was die Saudis haben wollen, und hat eine fertige Welt.
        Nächstes Jahr wird spannend.
      • Von Major_Fletcher Software-Overclocker(in)
        Finde ich gut, dass er dran bleibt. Das DS Remake war der Hammer, ich habs wie die Originale mehrfach durchgespielt. Ein DS4 welches die Tonalität der ersten beiden Games trifft, wäre Hammer. Mit einer starken Tendenz zu Teil 1 und dessen Remake.
      • Von joker0222 Schraubenverwechsler(in)
        Durch den Verkauf sind die Chancen bestimmt nicht gestiegen. EA muss jetzt 20 Milliarden Dollar Schulden aus dem Cashflow zurückzahlen
      • Von sethdiabolos Lötkolbengott/-göttin
        Naja, die Wahrscheinlichkeit steht ja im Raum, dass die IP verkauft werden könnte, sobald der Verkauf von EA über der Bühne ist. Da werden die Saudis abstoßen was geht, um Geld frei zu machen. Vielleicht nimmt sich ja THQ-Nordic dann der IP an und bringt erst einmal 2 überarbeitete Versionen von Teil 2 und Teil 3 (mit starken Anpassungen des Spielprinzips) und dann ein richtiger Teil 4....
      • Von Zryachiy Freizeitschrauber(in)
        Schön blöd, so eine Marke eignet sich halt nicht für die angestrebte Verdummung. Ein FC cashgrab ist da bei weitem lukrativer.
        Hätte er mal lieber ein FC im dead space setting angeboten, dann wäre EA definitiv dabei!
        Und natürlich bleibt EA auf den toten Marken sitzen, die Konkurrenz könnte ja etwas gefährliches daraus zaubern.🤣
      Direkt zum Diskussionsende
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