Dark Void: Physx-Shooter im Technik-Test - Update: Youtube-Video, enttäuschende Tests, Patch und Benchmark
Die PC-Version von Dark Void bietet zusätzliche GPU-beschleunigte Physx-Effekte. PC Games Hardware zeigt Ihnen anhand von Screenshots und Benchmarks, was Sie erwartet.
Original-Artikel: 18.01.2010
In Capcoms Dark Void verkörpern Sie Will, der im Zweiten Weltkrieg eine Bruchlandung im Bermudadreieck hinlegt und sich - Überraschung - wenig später mit roboterähnlichen Aliens auseinandersetzen muss. Im Kampf vertraut er auf ein Jetpack (dessen Entwickler lustigerweise Tesla heißt) und diverse gewöhnliche und außergewöhnliche Waffen.
Quelle: PC Games Hardware
Dark Void (3)
Dark Void: UE3 meets Physx
Dark Void basiert auf Epics Unreal Engine 3. Wie nur zu oft überwiegt die karge Optik samt niedrig aufgelösten Texturen und grau braunen inspiriertem Leveldesign. Durchbrochen wird diese Einfallslosigkeit von schwachen Explosionen und teils nett anzuschauenden Gefechten mit den (recht dümmlich agierenden) Aliens. Vor allem die Luftkämpfe samt Jetpack und fliegenden Gegner sind spielerisch wie grafisch gelungen. Wie für die UE3 üblich, muss jegliche Art von Kantenglättung per Treiber oder Tool erzwungen werden, bereits 4x MSAA kostet massiv Fps.
Quelle: PC Games Hardware
Dark Void (8)
Da das UE3 IPP (Integrated Partners Program) seit jeher Nvidias respektive ehemals Ageias Physx unterstützt, kommt diese Physik-Middleware zum Einsatz. Auf dem PC wurden die Effekte aufgebohrt und mit einer GPU-Beschleunigung versehen. Neben inaktivem GPU-Physx stehen zudem die Stufen "Niedrig", "Mittel" und "Hoch" bereit. Erst letztere bietet alle Features wie Abgasverwirbelungen am Jetpack (rund 100.000 Partikel laut Nvidia) per APEX Turbulence Module oder deutlich mehr Partikel beim Einsatz bestimmter Waffen. Der Disintegrator beispielsweise lässt die Roboter-Aliens in einer wuchtigen Explosion (rund 30.000 Partikel laut Nvidia) zerplatzen, welche bei einem Luftkampf anschließend wie Regen nach unten fallen. Der Magnetar oder die Lightning Gun sprengen unter massivem Funkensprühen kleine Gesteinsbrocken von Oberflächen ab. Auf "Mittel" fehlen die Abgaseffekte, auf "Niedrig" haben die Standard-Partikel nur eine längere Lebenszeit und kollidieren mit der Umgebung.
Quelle: PC Games Hardware
Dark Void (7)
Dark Void: Performance mit und ohne GPU-Physx
Die niedrigste Physx-Stufe steht auch Nutzern einer nicht GPU-Physx-tauglichen Grafikkarte zur Verfügung, "Mittel" und "Hoch" sind Geforce 8 oder besser vorbehalten. Laut Nvidia erfordert die mittlere Stufe bereits eine Geforce 9800 GTX+ und die hohe Stufe eine Geforce GTX 260-216 als dedizierten Physx-Beschleuniger!
Im Test mit unserem Grafikkarten-System (i7-920 @ 3,5 GHz, 6 GiB DDR3-1400, Win7 x64, GF 195.62) und einer Geforce GTX 260-216 benchen wir 30 Sekunden lang den Beginn der Mission "The Prophesied One". Hierzu erheben wir uns am Levelanfang mit dem Jetpack in die Lüfte und jagen per Turbo auf eine Schlucht zu und lassen die dort herum fliegenden Aliens per Disintegrator in Partikelregen explodieren. Daher starten die hohen Physx-Effekte bereits bei niedrigen Fps (Abgasverwirbelung), auf der mittleren Stufe sinkt die Bildrate erst beim Einsatz des Disintegrators - bei niedrigen Effektdetails ist das gleiche zu beobachten, nur mit absolut gesehen höheren Fps. Ohne Zusatzphysik sinkt die Framerate selten unter 50 Bilder pro Sekunde.
Ohne zusätzliche dedizierte Physx-GPU oder den Verzicht auf MSAA ist Dark Void mit hohen Physx-Effekten de facto kaum spielbar, Nvidias Empfehlung ist gerechtfertigt.
Quelle: PC Games Hardware
Dark Void (Verlauf)
Update: 20.1.2010
Nach dem PCGH-Techniktest von Dark Void sind nun weitere Infos ans Licht gekommen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen.
So gibt es mittlerweile ein sehenswertes Youtube-Video, das die GPU-Physx-Effekte von Dark Void anschaulich illustriert. Sie finden das Video unterhalb dieser Meldung.
Außerdem berichtet die Webseite Physxinfo, dass ein Physx-Patch für alle Besitzer der Retailversion nötig ist, um die entsprechenden Effekte freizuschalten. Darüber hinaus gibt es einen Physx-Benchmark zu Dark Void, der allerdings keine APEX-Effekte für Rauch und Partikel beinhaltet, sondern nur die Effekte der Low-Einstellung.
Schließlich testen die Kollegen von PC Games den inhaltlichen Teil von Dark Void. Im Dark-Void-Test kommt man zum Schluss, dass das Action-Adventure entäuschend ist und viel Potenzial verschenkt.
Bildergalerie
Im Folgenden noch drei weiterführende Links zum Thema Dark Void:
• Dark Void: Screenshots und Video zum Physx-Ballerspiel
• Nvidia: Neue Spiele mit GPU-beschleunigtem Physx
• Dark Void: Infos zum Physx-Spiel - Update: lokaler Demo-Download verfügbar


EDIT: Also neuere Spiele wie Batman Arkem Asylum oder des hier gehn ganz gut aber bei Mirrors Edge ruckelts wie blöd mit unter 10fps.. hat einer ne Ahnung warum PhysX da spinnt?
Gibt auch Menschen die z.b. so sachen wie den Abschleppwagen Simulator gut finden und kaufen....
Ich habe eine GTX280 und PhysX ist natürlich im Graka Treiber eingestellt.
Treiber habe ich 195,62 WHQL installiert.