SpaceCraft: Start in den Early Access wird von geringen Spielerzahlen und Kritik begleitet
Shiro Games hat SpaceCraft im Early Access veröffentlicht. Das Online-Weltraumspiel setzt auf Erkundung, Handel und Industrie. Erste Nutzer diskutieren jedoch über den MMO-Fokus, während sich die Spielerzahlen noch entwickeln müssen.
Shiro Games hat den Early-Access-Start von SpaceCraft auf Steam bekannt gegeben. Das neue Onlinespiel verbindet Weltraum-Erkundung, Aufbau-Mechaniken und eine von Spielern geprägte Wirtschaft in einer offenen Sandbox-Umgebung. Die Entwickler, die unter anderem durch Northgard und Wartales bekannt sind, setzen dabei auf ein langfristig wachsendes Universum, das gemeinsam von der Community gestaltet werden soll. Das Studio verfolgt dabei einen stark gemeinschaftsorientierten Ansatz. Wirtschaft, Handel und Logistik sollen von den Aktivitäten der Spieler beeinflusst werden. Darüber hinaus können sich Nutzer zu Unternehmen zusammenschließen und gemeinsam größere Projekte realisieren.
Erste Nutzerwertungen sorgen für Diskussionen
Wenige Stunden nach dem Start rückten vor allem die ersten Spielermeinungen in den Fokus. In Community-Diskussionen auf Reddit wird wiederholt die Frage gestellt, ob die Darstellung auf der Steam-Seite die tatsächliche Ausrichtung des Spiels ausreichend verdeutlicht. Mehrere Nutzer kritisieren, dass sie ein stärker auf Einzelspieler oder private Koop-Runden ausgelegtes Erlebnis erwartet hätten, während das Spiel in der Praxis deutlich stärker auf eine gemeinsame Online-Welt aufbaut.
Weitere Rückmeldungen betreffen den aktuellen Umfang des Early-Access-Builds. Einige Spieler beschreiben die Spielwelt als noch vergleichsweise leer und wünschen sich zusätzliche Inhalte sowie mehr Aktivitäten abseits von Rohstoffabbau, Produktion und Erkundung. Andere loben dagegen die Größe des Universums und die langfristigen Möglichkeiten des Wirtschaftssystems. Auf Steam zeigen sich einige Nutzer von der grafischen Darstellung enttäuscht und klagen zudem über Abstürze und technische Probleme. Die positiven Stimmen heben hervor, dass man den Titel nicht mit No Man's Sky oder Star Citizen vergleichen könne und er eine völlige eigene Identität habe.
Spielerzahlen noch ohne großen Durchbruch
Auch bei den Spielerzahlen fällt der Auftakt bislang eher zurückhaltend aus. Bereits vor dem Release hatte SpaceCraft allerdings ein beachtliches Interesse aufgebaut. Laut Shiro Games erreichte das Projekt mehr als 300.000 Wunschlisteneinträge auf Steam, während die Demo von über 70.000 Spielern ausprobiert wurde. Ein großer Ansturm zum Early-Access-Start blieb zunächst jedoch aus. Öffentliche Tracking-Dienste wie Steambase zeigen bislang keine Spitzenwerte, die mit erfolgreichen Steam-Neuerscheinungen vergleichbar wären.
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Quelle: Shiro Games via Steam

Ich war im Playtest und kanns bestätigen, es ist sehr leer. Und der einzige Zweck im Spiel ist es mit vielen Materialen ein größeres Schiff zu bauen.