Crysis: Benchmarks
Mehrfach gefordert und lange erwartet - prozentuale Spielbarkeitsverteilung bei den aktuellen Toptiteln Call of Duty 4, Crysis und Unreal Tournament 3. Am Donnerstag prüften wir bereits Call of Duty 4, heute geht es mit dem Edel-Shooter aus der Softwareschmiede von Crytek weiter.
Einleitung: Crysis
Wenn Crysis für etwas bekannt ist, dann die grandiose Optik und die extremen Hardwareanforderungen. Zum Zeitpunkt der Veröffentlich gab es keine Single-GPU-Karte, die den Dschungel-Shooter in 1.280x1.024 flüssig beschleunigte. Nichtsdestotrotz ist der Titel äußerst beliebt und gilt als Referenz im Genre. Besonders der Nanosuit erlaubt vielfältige Taktiken, hinzu kommen diverse Fahrzeuge wie Jeeps oder Boote.
Screenshot der "First light"-Szene aus Crysis (Bild: Mster)
Benchmark: Crysis
Unser Benchmark zeigt eine Minute des ersten Levels, genauer gesagt die Szene First light. Dies ist die Stelle wo Nomad aus dem Dschungel tritt und von der aufgehenden Sonne geblendet wird. Die dichte Vegetation und die Weitsicht sowie mehrere Gegner und Explosionen bedeuten Schwerstarbeit für die Grafikkarte.
Dieser Benchmark ist nicht mit dem sonst genutzten "Ice"-Bench vergleichbar. Die hier verwendete Szene läuft ingesamt etwa 15-20 Prozent schneller ab.
Crysis: 1.280x1.024, no AA/AF
Crysis: 1.280x1.024, no AA/AF
1.280x1.024 ohne AA/AF: Crysis
Bereits mit diesen Settings ist Crysis auf einer HD 3870 oder 8800GT nur bedingt spielbar. Eine HD 4850 oder 9800GTX+ erzielen zumindest teilweise flüssige Bildwiederholraten, die Radeon liegt leicht in Front. So richtig Spaß macht der Shooter aber erst auf einer HD 4870 oder der noch flotteren GTX 280. Crysis läuft mit der schnellsten Geforce butterweich - ein Genuß. Nominell gesehen erreicht die GTX 280 fast doppelte HD-3870-Leistung.
Crysis: 1.280x1.024, 4xMSAA/16xAF
Crysis: 1.280x1.024, 4xMSAA/16xAF
1.280x1.024 mit 4xAA/16xAF: Crysis
Aktivieren Sie Kantenglättung und den anisotropen Filter, ist unterhalb einer GTX 260 flüssiges Spielen kaum bis gar nicht möglich. Kurioserweise liegt die GTS/640 reproduzierbar vor der neuen Geforce. Die GTX 280 kann sich subjektiv wie von den Fps her leicht vom restlichen Testfeld absetzen und ist beispielsweise 50 Prozent schneller als eine 8800GT. Spielspaß kommt jedoch auf allen GPUs nur bedingt auf.
Crysis: 1.680x1.050, no AA/AF
Crysis: 1.680x1.050, no AA/AF
1.680x1.050 ohne AA/AF: Crysis
Eine Auflösung höher zeigt die GTX 280, welches Potential im GT200 steckt. Crysis läuft nahezu durchgehend flüssig, der Abstand zur zweitplazierten HD 4870 beträgt 20 Prozent. Mit der Radeon spielt sich der Shooter bereits deutlich zäher. Die restlichen Karten liegen im bedingt spielbaren Bereich, einzig die HD 3870 rendert erschreckend langsam. Nvidias Konterpart zur HD 4850, die 9800GTX+, liegt gleichauf mit ihrer Konkurrentin.
Crysis: 1.680x1.050, 2xMSAA/16xAF
Crysis: 1.680x1.050, 2xMSAA/16xAF
1.680x1.050 mit 2xAA/16xAF: Crysis
Die Aktivierung von AA und AF zieht das Testfeld auseinander. Die beiden GTX-Modelle und die HD 4870 beschleunigen Crysis angesichts der superben Optik noch recht annehmbar, der Titel läuft zwar nicht flüssig, ist aber zumindest noch spielbar. Alle anderen Karten - besonders die HD 3870 - sind zu schwach, Spielspaß ist nicht vorhanden. Die GTX 280 ist wiederrum doppelt so flott unterwegs wie eine 8800GT, die HD 4850 überholt eine HD 3870 um den Faktor 2 und liegt gleichauf mit der 9800 GTX+.
Crysis: 1.680x1.050, 4xMSAA/16xAF
Crysis: 1.680x1.050, 4xMSAA/16xAF
1.680x1.050 mit 4xAA/16xAF: Crysis
Maximale Bildqualität verlangt es nach immenser Rechenleistung und mehr als 512 MiByte Video-Speicher. Aus diesem Grund liegt die GTX 280 in Front, die HD 4800 können dank des effizienten VRAM-Managements jedoch mithalten. Die beiden G92-Geforce dagegen leiden unter chronischem Speichermangel kombiniert mit einer schlechten Verwaltung und ruckeln wie die HD 3870 stark. An flüssiges Spielen ist auf allen Karten mit diesen Settings allerdings nicht zu denken.
