Core i9-9900K: der8auer mit neuen Erkenntnissen zum Extrem-Overclocking
Roman "der8auer" Hartung hat aus Taiwan neue Erkenntnisse und Rekorde zum Thema Extrem-Overclocking mitgebracht. Wenig überraschend geht es um den Intel Core i9-9900K, der aktuell in aller Munde ist.
Der bekannte Overclocker "der8auer", unter bürgerlichem Namen auch als Roman Hartung bekannt, war mit einem Trupp internationaler Overclocker zu Gast bei Asus und konnte dort den Core i7-9900K auf seine Taktfreudigkeit hin untersuchen. Taktfreudig heißt bei Übertaktern von seinem Schlage natürlich mehr, als bloß ein paar zusätzliche MHz herauszukitzeln - die illustere Gruppe brachte die CPU bis an ihre Grenzen.
Neben den eigentlichen Rekordergebnissen sind vor allem auch die Zahlen drumherum und das Verhalten der CPU von Interesse. So zieht der Core i9-9900K beispielsweise 250 Watt aus der Steckdose, wenn man ihn auf 5,2 GHz taktet und die Kühlertemperatur bei 50 °C liegt. Auf 0 °C heruntergekühlt passen allerdings noch 5,8 GHz ins Leistungsbudget von 200 Watt. Bei -60 °C wiederum begnügt sich der Chip selbst bei 6,1 GHz noch mit einer Leistungsaufnahme von 175 Watt.
3.000 Dollar für Flüssighelium
Auf die Spitze trieben es die Übertakter, als sie Intels neues Mainstream-Flaggschiff mit flüssigem Helium auf -230 °Grad herunterkühlten. Derart erfroren konnte man dem Chip zwar deutlich über 7.000 MHz auf allen Kernen entlocken und damit insgesamt mehr, als bei dem Core i7-8700K je möglich war, doch die Hardware kam, auch abseits der CPU, erwartungsgemäß an ihre Grenzen. So froren beispielsweise die USB-Controller des Mainboards ein - was sich durch den glücklicherweise noch vorhandenen PS2-Anschluss umschiffen ließ.
Das Helium-Experiment war auch alles andere als billig. Knapp 3.000 US-Dollar wurden für den 100 Liter großen Tank fällig, der mangels Haltbarkeit auch noch möglichst schnell verarbeitet werden musste. Viel Spielraum für Fehler blieb dabei freilich nicht. Dennoch konnte man am Ende einige Rekorde einstreichen. Welche das sind, erklärt der8auer auf seinem Youtube-Kanal in einem sehenswerten Video.
Quelle: Youtube

zumal man den Handlingsaufwand nicht unterschätzen sollte. Sowohl technisch als auch finanziell.
Wird in der Regel vor jedem neuen Release gemacht.
Caseking hat damit nüscht zu tun.
Das sind keine Wucherpreise, es ist wirklich so aufwendig, LHe zu produzieren.
...nebenbei gesagt ist LN2 auch hauptsächlich deswegen so billig weil es massenhaft großtechnische Anwendungen dafür gibt (bei Helium nicht). Wenn du ein großabnehmer von LN2 bist bekommste das Zeug Kubikmeterweise hinterhergeworfen fürn paar Euro.