Intel Core i9-9900K: 200.000 Volt führen der8auer zum Transistor
Im dritten Teil seiner Videoreihe "Die Jagd nach dem Transistor" hat der8auer die winzig kleinen Schalter endlich unter die Linse bekommen. Dazu hatte er aus dem Core i9-9900K im Vorfeld eine hauchdünne Probe entnommen. Um die einzelnen Transistoren im TEM-Mikroskop sichtbar zu machen, brauchte es eine Spannung von 200.000 Volt.
In Teil 3 seiner Videoreihe "Die Jagd nach dem Transistor" macht Roman "der8auer" Hartung die titelgebenden Schalter im TEM-Mikroskop sichtbar. Im zweiten Teil hatten Forscher der TU Berlin bereits eine nur noch 100 Nanometer dünne Probe aus dem Intel Core i9-9900K entnommen.
Diese wird nun ins TEM-Mikroskop gespannt, das anstelle von Licht mit Elektronen arbeitet. Stolze 200.000 Volt sind für den Betrieb des Mikroskops erforderlich. Als die Forscher Flüssigstickstoff ins Spiel bringen, muss der Extrem-Overclocker, der damit schon den ein oder anderen Taktrekord erzielen konnte, schmunzeln. Das TEM-Mikroskop muss damit aber nicht speziell heruntergekühlt werden. Vielmehr wird mit dem Flüssigstickstoff sichergestellt, dass Restgase nicht erst an der Probe kondensieren.
Noch winzigste Strukturen erkennbar
Schließlich macht das Team die Transistor-Schicht sichtbar. Zu sehen sind Intels Tri-Gate-Transistoren, die auf der Aufnahme an der Oberfläche hängen wie Zapfen von der Decke einer Tropfsteinhöhle. Das Gate selbst ist gerade mal 73 nm hoch, der Abstand zwischen den einzelnen Finnen beträgt 44 nm.
Die energiedispersive Röntgenspektroskopie lässt zudem Rückschlüsse auf die Materialien zu. Bei einer etwa 5 nm dicken Schicht handelt es sich vermutlich um Siliziumnitrid, das üblicherweise vor dem Ätzen der Strukturen als Diffusionssperre aufgetragen wird. Ansonsten findet man in der Probe noch in gewissem Umfang Stoffe wie Kupfer, Aluminium, Titan und Wolfram, aber auch Spuren von Phosphor.
Mehr zum Thema: Intel Core i9-9900K: der8auer auf Transistorjagd
Beim Heranzoomen lassen sich sogar die einzelnen Atomsäulen erkennen. der8auer zeigt sich am Ende beeindruckt. Ingenieuren, die derart feine Strukturen schaffen, spricht er den größten Respekt aus. Sein Dank gilt der Technischen Universität Berlin beziehungsweise allen Personen, die seine Videoreihe ermöglichten.
Quelle: Roman "der8auer" Hartung


Wenn es dir nicht passt wieso besuchst du dann seine Videos...
Sind auch nur Transistoren mit Drain, Gate und Source
Gibt da verschiedene Techniken was wann verwirklicht wird (erst Gate, dann D/S oder umgekehrt) aber letztlich sind die alle so aufgebaut wie 1945.
Gibt da verschiedene Techniken was wann verwirklicht wird (erst Gate, dann D/S oder umgekehrt) aber letztlich sind die alle so aufgebaut wie 1945.