Intel Core i9-9900KS: 5 GHz auf allen Kernen im Multicore-Load [Update]
Jetzt aktualisiert: Intel hat im Rahmen der Computex ein weiteres Modell des Core i9-9900K vorgestellt. Mit dem Zusatz S ist der Core i9-9900KS geboren, der 5 GHz garantiert auch in Multicore-Load-Szenarien schafft. Eine TDP wird nicht angegeben, aber die ist schon beim Modell ohne S Makulatur. Der Käufer sollte außerdem in eine ordentliche Kühlung investieren.
Aktualisierung vom 28.05.2019: Im Rahmen seiner Computex-Keynote hat Intel zumindest den groben Release-Termin für den Core i9-9900KS bestätigt. Vor dem vierten Quartal 2019 wird die 5-GHz-CPU nicht erscheinen. Intel wird also frühestens ab Oktober eine neue CPU gegen AMDs Ryzen-3000-Familie in den Markt bringen - und die kommt bekanntlich schon ab dem 7.7.2019 mit dem bisherigen Flaggschiff Ryzen 9 3900X. Welchen Preis Intel für den Core i9-9900KS aufruft, ist weiter unklar. Die 499 USD des R9 3900X sollten aber überboten werden.
Während auf der Computex erwartungsgemäß alle Augen auf AMD gerichtet sind, ist auch Intel nicht ganz untätig und hat den Core i9-9900KS vorgestellt. Dabei handelt es sich um den bekannten Achtkern-Prozessor, nur mit dem kleinen Detailunterschied, dass alle Kerne garantiert mit 5 GHz laufen - in Single- wie Multicore-Szenarien.
Effektiv ist der Core i9-9900KS 300 MHz schneller als das Modell ohne Zusatz. In der Basis laufen die Modelle beide mit 4,0 GHz und können bis zu 5,0 GHz Boostakt erreichten - der Core i9-9900KS allerdings auch unter der Verwendung aller acht Kerne.
Eine TDP und oder einen Preis nannte Intel nicht. Bei der TDP wird es wohl bei 95 Watt bleiben, da die gesamte Plattform für diesen CPU-Sockel darauf ausgelegt ist. Allerdings ist es beim Core i9-9900K bereits so, dass der von der Obergrenze ausgebremst wird und die besseren Mainboards offiziell auch höhere TDPs unterstützen, meist im BIOS wählbar.
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Der Preis bleibt offen, dürfte aber über dem des Core i9-9900K liegen, der für 488 US-Dollar pro Stück bei der Abnahme von 1000 Einheiten plus Steuern geführt wird. Der Marktpreis dürfte damit wieder bei über 500 Euro liegen. Die Schwelle hatte das Standard-K-Modell jüngst erst unterschritten, nachdem die Prozessoren lange mäßig lieferbar und die Nachfrage hoch waren.
Der Core i9-9900KS ist dann bereits das dritte Modell, nachdem bereits der Core i9-9900KF gezeigt wurde. Dem KF fehlt die integrierte Grafikeinheit - ansonsten ändert sich nichts; nicht einmal der Preis.
Quelle: Intel

Ich werfe den digitalen Handschuh, Buggi.
Der 9900k ist nunmal, was meine Workloads betrifft, teilweise schwach, ohne dass großartig starke multithreaded Last anliegt. Mitunter sogar weit mehr als ich dachte. Aber was soll's, ich werde zweigleisig fahren und eine Workstation mit einem R9 3900X betreiben. Vielleicht sind es auch die ganzen Sicherheitspatches, die mittlerweile ihren Tribut fordern.
Wenn der R9 3900X bei der Gaming-Leistung überrascht, dann fliegt der 9900k. Traurig wäre ich nicht. Ist leider nicht die geilste CPU ever.
Hier mal ein Beispiel mit Zugriffen auf die gesamte Speicherhierachie: Benchmarkergebnisse, Teilnehmer Benchmark gesucht
Der 9900k stinkt hier komplett ab und das sogar gegen einen 2700X. Der Benchmark ist mit .NET Framework 4.72 kompiliert, welches auf die Zen Architektur optimiert ist. Ich programmiere übrigens fast nur mit .NET.
Egal worauf was optimiert wurde, die CLR ist immer langsamer als ein Programm geschrieben im unmanaged Code. Du weißt auch nie genau wann die GC anfängt aufzuräumen, selbst wenn du iDisposable implementierst.
Schreib deinen zu messenden Code in eine native C++ dll. Die Ergebnisse kannst du ja gleich in den Funktionen als Rückgabewert liefern lassen. Danach überführst du diese per Wrapper dll in C++/CLI per Referenz in dein C# Projekt. Erst ab hier können wir über CPU Leistung sprechen.
.Net ist ein Flaschenhals wenn es um zeitkritische Anwendungen geht, deshalb gehört der kritische Code in C oder C++ geschrieben, damit der Compiler direkt Maschinencode generiert und nicht erst noch Bytecode, der zur Laufzeit Just in Time übersetzt werden muss.
Wenn der Ryzen 7 3800X wirklich so schnell ist, wie der i9 9900K und 100,00 Euro weniger kostet, weiß ich nicht, was noch für den i9 9900K sprechen soll? Sollte der AMD Ryzen 7 3800X die angekündigte Leistung bringen, kann ich mir einen Wechsel auf AMD gut vorstellen und so meinen i5 8600K ersetzen. Und da ich nicht glaube, das Intel in seiner unendlichen Gier die Mondpreise für den i9 9900K so schnell senken wird, ist die Wahrscheinlichkeit sehr groß, demnächst einen AMD in meinen Rechner zu pflanzen. Ich würde nur bei Intel bleiben, wenn der i9 9900K zum gleichen Preis wie der AMD Ryzen 7 3800X angeboten wird, da ich ja ein entsprechendes MB schon besitze, wenn Intel stur ihre Mondpreise aufrechterhalten, dann sage ich spätestens im Herbst: Time say good bye!
Es gibt immer Gründe für CPU X oder Y, z.B. DX12 multi GPU mit iGPU, QSV, Ringbus Latenzen, dies und das was sich von der anderen CPU unterscheidet. Wenn du mehr als nur Spiele machst, also z.B. Audio (DAW), Video usw. solltest du zwingend Tests abwarten (auch in jenen Segmenten).
Der Wechsel von einem 8600k macht wenig bis gar keinen Sinn für NUR Gaming, weil egal in welche Richtung, die Kosten stehen in keinem Verhältnis zum Mehrwert. Da wärst du damals mit dem 8700k besser bedient gewesen, dann würde sich die Frage nach nem Upgrade nicht stellen, oder du hättest einen i3 8100 nehmen sollen, um entsprechend Anlass zu haben. Mit dem 8600k sind sowohl der 9900ks, als auch der 3800x weder Fisch noch Fleisch.
Gerade bei Intel wird leider sehr oft der Preis und manchmal auch noch das Marketing/Hersteller-Verhalten mit in den Topf geworfen, wenn es eigentlich um das Potenzial der Technik geht.
Wenn ich mir im aktuellen Beispiel(9900ks) nur die Technik ansehe, kann ich eigentlich nur sagen "Hut ab!" und geile Zocker CPU, denn 5 GHz allcore(möglich) von der Stange, ohne selbst großartig was ändern zu müssen, is ja schon nice.
Und ob ich das brauche, oder als overkill zum Zocken ansehe, oder als Geldverbrennung, interessiert ja nicht.
Die Technik is klasse(aus Zockersicht). Punkt.
Ganz nebenbei isses ja auch nicht schlimm, wenn es sich noch um ein älteres Verfahren in 14+++nm handelt, wenn es die Konkurrenz so gerade mit der neuesten Technik schafft, da ran zu kommen. Oder auch nicht.
Bin mal auf die Gamingbenches gespannt.
Btw: Passt der nich sogar in mein Board ?
Für den 8600k hätt' ich sogar n passenden Abnehmer(mit gtx 1060).