Intel-CPUs: Core i9-9900K knapp unter 500 Euro, Core i7-8700K bei 360 Euro
Intels Coffee-Lake-S-Prozessoren sowie deren Refresh sinken weiter im Preis. Das Topmodell, der Core i9-9900K, ist zum ersten Mal seit Februar für knapp unter 500 Euro erhältlich - jetzt in der Dodekaeder-Verpackung statt nur in der Tray-Version. Weitere Intel-CPUs folgen dem Beispiel. Der Core i7-8700K zum Beispiel liegt bei 360 Euro, der Core i5-9400F bei gut 150.
Wir berichteten bereits im April, dass sich Intels Core i9-9900K wieder der Marke von 500 Euro nähert. Diese hatte der Prozessor bereits im Dezember 2018 erstmals unterschritten, nachdem die Preise aufgrund der Lieferprobleme deutlich oberhalb der unverbindlichen Preisempfehlung lagen und teilweise die 600 Euro überschritten. Bis Anfang Februar 2019 hielt sich der Core i9-9900K bei unter 500 Euro. Dabei handelte es sich allerdings nur um die Tray-Version ohne Intel-Verpackung und mit eingeschränkter Garantie.
Viele Intel-Prozessoren werden günstiger
Inzwischen hat die Boxed-Variante des Core i9-9900K die 500-Euro-Marke unterschritten, wenn auch nur knapp und bisher ausschließlich bei Mindfactory und dessen Partnerhändlern. Weitere Shops sind auf einem guten Weg: Amazon, Caseking und Proshop bieten den Prozessor für unter 510 Euro an. Neben dem Prozessor erhalten Käufer eine mindestens bemerkenswerte Dodekaeder-Box. Andere Intel-Prozessoren sind in den vergangenen Wochen ebenfalls günstiger geworden. Den Einstieg in die Welt der "blauen" Sechskerner stellt nunmehr der Core i5-9400F für circa 155 Euro dar. Nutzer müssen allerdings ohne nutzbare iGPU auskommen. Der Core i5-9400 und Core i5-8400 liegen weiterhin bei rund 200 Euro.
Eine gute Alternative zum Core i7-9700K für 400 Euro stellt indes der Core i7-8700K für 360 Euro dar. Die Spieleleistung fällt nahezu identisch aus - das ältere Modell nutzt sechs Kerne plus SMT (12 Threads), das neuere acht Kerne ohne SMT. Wer den Core i7-8700K köpft, bekommt zudem die besseren Temperaturen als beim Core i7-9700K, dessen Die und Lotschicht vergleichsweise dick ausfallen.
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Die sinkenden Preise hängen mit einer steigenden Verfügbarkeit zusammen. Intels 14-nm-Fertigung ist seit Monaten überlastet, was zu Preisanhebungen seit dem Sommer 2018 führte. Bis ins dritte Quartal hinein sollen sich die Einflüsse noch ziehen. Der Retail-Markt ist generell weniger betroffen, was für aktuell weitgehend normale Preise sorgt. Im OEM-Bereich sieht es zurzeit noch schlechter aus.

Die OEMs sind froh, wenn überhaupt was geliefert wird. Klingt strange, ist aber so.
Ich wollte ja auch erst einen 9900KF kaufen aber als ich sah, dass die sogar spürbar teurer sind, hab ich das gelassen und einen 9900k genommen.
Ist ja lächerlich, dass eine CPU, die offenbar einen Defekt hat -- die IGP funktioniert nicht -- teurer ist als eine CPU, die den vollen Umfang bietet.