Core i9-13900K mit RTX 4090: Große Fps-Unterschiede mit und ohne E-Cores

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Core i9-13900K mit RTX 4090: Fps-Unterschiede mit und ohne E-Cores (9)
Quelle: x-kom

Mit dem kürzlich erschienenen Prozessor Core i9-13900K verfolgt Intel weiter die Idee von zwei verschiedenen Kernen, die unterschiedliche Workloads übernehmen sollen. Doch wie wirken sich die sogenannten E- und P-Kerne auf die Performance in Spielen aus? Bei TechPowerUp hat man das Theman unter die Lupe genommen.

Der Intel Core i9-13900K "Raptor Lake" ist ein Multi-Core-Prozessor, der über zwei verschiedene Arten von Kernen verfügt, größere und schnellere "Performance"-Kerne sowie mehrere kleine "Efficiency"-Kerne. Der Gedanke dahinter ist, dass rechenintensive Client-Workloads wie Spiele nicht mehr als ein 8-Kern sowie 16-Thread-Setup benötigen. Allzweck- oder Creator-Workloads sollen hingegen sowohl von den Performance-Kernen, als auch von einer großen Anzahl von Efficiency-Kernen profitieren. Wie sich die verschiedenen Kerne auf die Performance in Spielen auswirken, haben nun die Kollegen von TechPowerUp getestet.

Wie wirkt sich die Deaktivierung der E-Kerne auf Spiele aus?

In dem Test wird der Frage nachgegangen, ob sich mit der Deaktivierung der E-Kerne eine bessere Performance bei Spielen erreichen lässt. Die Theorie dahinter ist, dass der Prozessor bei abgeschalteten E-Kernen mehr Leistung für die P-Kerne hätte. Darum wurde ein i9-13900K in seinem Standard-Zustand mit aktivierten E- und P-Kernen mit einer Version verglichen, bei der die E-Kerne deaktiviert wurden.

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Alle Tests wurden von Techpowerup mit der Geforce RTX 4090 unter Windows 10 vorgenommen. Anlass sind Berichte, dass es mit Raptor Lake und Windows 11 zu Leistungsproblemen kommt. Intel empfiehlt aber explizit Windows 11 mit dem 2022-H2-Update. Getestet wurden verschiedene Spiele mit unterschiedlichen Auflösungen. Dazu kommen sowohl aktuelle Titel als auch Spiele, die 2018 oder früher erschienen sind.

TechPowerUp zufolge sei der Core i9-13900K der beste Prozessor, den man für Spiele kaufen kann, wenn Geld keine Rolle spielt. Laut dem Test sollten sich Nutzer jedoch keine Sorgen um die E-Cores machen. Zwar sei es bei den verschiedenen Spielen immer möglich, eine Feinabstimmung vorzunehmen. Im schlimmsten Fall muss man aber je nach Spiel (zum Beispiel Far Cry 5, Metro Exodus und Prey) und Auflösung bis zu zehn Prozent Leistungsverlust bei aktivierten E-Cores hinnehmen. Far Cry 6, Spider-Man Remastered und Civ 6 sind Gegenbeispiele. Die Webseite TechPowerUp empfiehlt, die E-Kerne, die sich im BIOS-Setup-Programm der Hauptplatine aktivieren oder deaktivieren lassen, gänzlich unangetastet zu lassen. Denn die P-Kerne scheinen sowieso nicht von dem freigewordenen Energiebudget des Prozessors profitieren zu können.

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    • Kommentare (26)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von sonny1606
        "mein Vater spielt...im cpu Limit" ist erstmal sehr sehr allgemein.
        Ich habe auf einem ähnlich allgemeinem Niveau geantwortet, wie die ursprüngliche Aussage und die weitere Antwort war.
        Ich werde bei solchen Allgemeinplätzen sicher keine mehrseitige Abhandlung mit Benchmarks zusammenstellen. :p
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von sonny1606
        "mein Vater spielt...im cpu Limit" ist erstmal sehr sehr allgemein.
        Ich habe auf einem ähnlich allgemeinem Niveau geantwortet, wie die ursprüngliche Aussage und die weitere Antwort war.
        Ich werde bei solchen Allgemeinplätzen sicher keine mehrseitige Abhandlung mit Benchmarks zusammenstellen. :p
      • Von sonny1606
        Zitat von Minai
        Tatsächlich ist es so. Ich habe zb einen zweiten rechner mit einer 12700 cpu
        Auf diesem hatte ich mal testweise Black Desert Online in Remastered gespielt Und vergessen von energiesparmodus meines asus tuf gaming mainboards auf den volle leistungsmodus zu wechseln. Die e cores wurden dabei voll hochgetaktet und ausgelastet und die p-cores haben sich gelangweilt. Der takt der p cores schwankte einzwln zwische 800mhz idle takt und 2,5ghz sparflammentakt.
        Erst als ich dann auf volle leistung gegangen bin haben sich die p cores hochgetaktet und vom spiel ausgelastet.
        Spielbar war beides, klar die leistung war etwas schlechter aber es war nicht ruckelig.
        Gpu war btw eine 3060ti.
        Denke da ist Softwareseitig noch einiges nötig damit win P & E richtig einteilt. Hab mal gelesen man braucht dafür mindestens win11 damit die gen so halbwegs gut läuft.
        Zitat von Krabonq
        Wer sagt, dass man damit nicht mehr spielen kann? Zumal "spielbar" ein dehnbarer Begriff ist.
        Schön, dass du grad Skylake erwähnst.
        Mein Vater spielt noch mit einem 6600K Skylake, den ich ihm vor Jahren zum Geburtstag geschenkt habe, er benutzt jetzt seit einer Woche meine alte RX 5700 XT und er läuft praktisch andauernd ins CPU Limit. Ihm macht die Performance nichts aus, da es für ihn spielbar ist und immer noch deutlich besser als mit dem GTX 970 Speicherkrüppel. Da ich aber weiß, wie gut Spiele (auch solche, die er spielt) mit genau der Grafikkarte laufen können, weiß ich eben, dass die Einbußen durchaus offensichtlich sind.
        Und wenn du einen 144 Hz Monitor hast, sowieso.
        "mein Vater spielt...im cpu Limit" ist erstmal sehr sehr allgemein.
        Die erste entscheidende Frage ist in welcher Auflösung und fps er spielt. Wenn er z.B. mit >120fps im cpu limit in fhd zockt ist an der cpu nix aussetzen.
        Frage Nr. ist welche Spiele er Zockt. Die Schwankungen GPU/CPU Hunger sind extrem. Wenn z.B. Star Citizen oder Strategie wie Anno zockt ists natürlich klar, die fressen cpu's zum Frühstück.
        Der I5 6600k ist mit 4Kernen/ 4Threads natürlich sehr grenzwertig. 6 Kerner bieten da natürlich mehr Luft.
        Ich hab z.B. lange mit einem 11 Jahre alten I7 870 gezockt bis zur gtx970. Erst als ich auf eine gtx1070 aufrüstete lief ich permanent in cpu limit. (Wqhd/qhd, hauptsächlich BF 3-5).
        Aktuell werkelt in I5 10400f + Rtx3060ti die sehr gut zusammen passen.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Zitat von Dr1val
        Hmmm, ergibt schon Sinn. Ich dachte bisher immer, dass der L3-Cache bei den jeweils aktiven Kernen sozusagen anteilig "geparkt" wird.

        Dann müsste es ja auch so sein, dass, wenn beispielsweise ein älteres Spiel gespielt wird, welches auf nur einem einzigen Thread läuft und keine Kerne/Threads deaktiviert (ergo 16C/32T aktiv) sind, die vollen 36 MB L3-Cache von dem einen ausgewählten Thread genutzt werden können, OBWOHL die anderen 31 Threads rein theoretisch auch zur Verfügung stehen würden, aber eben in der Praxis nicht auf sie zugegriffen wird.

        Wenn dem so wäre, würde ich die E-Cores gar nicht deaktivieren.
        Cache wird überhaupt nicht "zugeteilt", sondern als Pool für Daten gemäß deren Verwendung verwendet. Egal ob ein Thread auf einem P-Kern, acht Threads auf acht P-Kernen oder 200 Threads auf 8+16-Kernen laufen (letzteres entspricht am ehesten der Realität): Es ist immer möglich, dass die Daten einer Anwendung 35+ MiB des L3 belegt. Natürlich sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass irgend eine andere auch als wichtig zählt, mit der Zahl der laufenden Programme, aber das ist komplett unabhängig von der Zahl der zugehörigen Threads und den aktiven Ausführungseinheiten.

        Wo ich mir nicht mehr ganz sicher bin: Arbeitet der L3 inclusive oder exklusive? In letzterem Fall würden Inhalte, die gerade im L2 der E-Cluster liegen, keinen L3 belegen und aktive E-Cores somit die L3-Belastung reduzieren.

        Zitat von Pu244
        Da müßte man "größere" definieren.

        Die E Kerne von Alderlake hatten ungefähr Sky Lake IPC. jetzt ist man eine Generation weiter. Maximal Takten sie mit 4,3 GHz. Die 16 E kerne entsprechen am ehesten einem doppelten i7 9700K und auf dem laufen beide Spiele nicht schlecht.
        Raptor Lakes E-Cores übernehmen die Gracemont-Architektur 1:1 von Alder Lake und die hatten eine etwas niedrigere IPC als Skylake in Single-Thread-Anwendungen. Bei Multi-Threading kommt bei den meisten Skylake-CPUs noch Hyperthreading hinzu (geschickte Wahl mit dem HT-freien 9700K), der homogene Aufbau und im Desktop natürlich ein höherer Takt (ganz schlechte Wahl beim 9700K, der 9700T wäre passender). Intel selbst hat für einen E-Core-4er-Cluster 80 Prozent mehr Leistung als bei einem nicht näher definierten Dual-Core-Skylake versprochen – ohne anzugeben, ob ein 3,9 GHz 6320 oder ein 1,9 GHz 6102E gemeint ist.
      • Von Lexx Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von Frank-Langweiler
        Überzeugende Einstellung!
        Ich plapper nur nach , was ich schon mehrmals in der Print gelesen habe.
      • Von Krabonq Volt-Modder(in)
        Zitat von SFT-GSG
        Was ist daran gewagt? Was sollen die Leute mit Skylake bzw. ZEN1 machen? Kann man damit nicht mehr spielen? Im GPU Limit ist es bis auf wenige % egal, das ist zwar messbar aber sicher nicht spürbar.
        Wer sagt, dass man damit nicht mehr spielen kann? Zumal "spielbar" ein dehnbarer Begriff ist.
        Schön, dass du grad Skylake erwähnst.
        Mein Vater spielt noch mit einem 6600K Skylake, den ich ihm vor Jahren zum Geburtstag geschenkt habe, er benutzt jetzt seit einer Woche meine alte RX 5700 XT und er läuft praktisch andauernd ins CPU Limit. Ihm macht die Performance nichts aus, da es für ihn spielbar ist und immer noch deutlich besser als mit dem GTX 970 Speicherkrüppel. Da ich aber weiß, wie gut Spiele (auch solche, die er spielt) mit genau der Grafikkarte laufen können, weiß ich eben, dass die Einbußen durchaus offensichtlich sind.
        Und wenn du einen 144 Hz Monitor hast, sowieso.
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