Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Was bleibt vom Topmodell übrig?

Neben den K-Modellen mit offenem Multiplikator bietet Intel auch sehr ähnliche CPUs mit leicht reduziertem Funktionsumfang an. Wir haben uns die Non-K-Version des Core i9-10900K genauer angesehen und haben eine Hand voll ältere Modelle zum Vergleich gebeten.

77
Test David Krausbauer Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Was bleibt vom Topmodell übrig?
Quelle: PCGH

Die Einschnitte auf dem Papier sehen massiv aus: Gegenüber dem Intel Core i9-10900K, welcher eine TDP von 125 Watt (PL1) aufweist und für 56 Sekunden (Tau) 250 Watt (PL2) aufnehmen darf, verfügt ein Core i9-10900 nur über eine TDP von 65 Watt (PL1) und darf für 28 Sekunden (Tau) "nur" 224 Watt (PL2) anlegen. Der Basistakt schrumpft von 3,7 GHz auf 2,9 GHz, der maximale Velocity Boost, welcher eine CPU-Kern-Temperatur von unter 70 °C voraussetzt, ist 100 MHz niedriger und der All-Core-Boost ist mindestens 300 MHz niedriger und durch die geringe PL1-TDP limitiert. Was bleibt am Ende noch von der hohen Leistung des Topmodells übrig? Und wie verhält es sich mit der Leistungsaufnahme unter Last? Wir verbauen die CPU auf unserem neuen Testsystem, bestehend aus einem Gigabyte Z490 Aorus Pro AX, 32 GiB DDR4-2933 Speicher, einer MSI RTX 2080 Ti Trio Z und einer NZXT Kraken X62 Kühlung.

CPU PL1 (Watt) PL2 (Watt) Tau (Sekunden)
Core i9-10900K 125 250 56
Core i7-10700K 125 229 56
Core i5-10600K 125 182 56
       
Core i9-10XXX(F) 65 224 28
Core i7-10XXX(F) 65 224 28
Core i5-10XXX(F) 65 134 28
Core i3-10XXX 65 90 28
Pentium / Celeron 58 58 28

Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Unterschiede erklärt

Seit Jahren setzt Intel auf einzigartige Endungen bei der CPU-Bezeichnung, welche die Features und Fähigkeiten der einzelnen Modelle beschreiben. Die Abkürzungen für die normalen Desktop-CPUs bedeuten folgendes:

  • KF: Offener Multiplikator, keine iGP
  • K: Offener Multiplikator
  • F: Keine iGP
  • T: Energiespar-Variante

Eine CPU ohne bestimmte Endung verfügt demnach über keinen offenen Multiplikator, hat eine iGP verbaut und reiht sich von der TDP zwischen den K- und T-Modellen ein. Daran passen sich auch Turbo-Funktionen, RAM-Unterstützung und die von Intel vorgebenen Taktfrequenzen an. Rein technisch basieren alle Core i9-10900 auf dem 10-Core-Die, doch nicht jedes Sample weist eine außerordentlich hohe Qualität auf und kann zum "10900K" befördert werden. Dem Core i9-10900 bleiben gegenüber dem Core i9-10900K die Speicher-Unterstützung, der Thermal Velocity Boost und der verlötete Heatspreader gemein. Die Unterschiede im Detail haben wir in der Tabelle zusammengefasst.

Modell Kerne/Threads Basistakt All-Core-Boost Turbo Boost 2.0 (SC) Turbo Boost 3.0 (SC) Thermal Velocity Boost (SC/MC) TDP (Watt) Speicher-Unterstützung iGPU Verlötet? Preis (US-Dollar)
Core i9-10900K 10c/20t 3,7 GHz 4,9 GHz 5,1 GHz 5,2 GHz 5,3/4,9 GHz 125 DDR4-2933 UHD Graphics 630 Ja 488
Core i9-10900 10c/20t 2,9 GHz 4,6 GHz 5,0 GHz 5,1 GHz 5,2/4,6 GHz 65 DDR4-2933 UHD Graphics 630 Ja 439

Die Einschnitte bei der Leistungsaufnahme machen sich vor allem in Anwendungen bemerkbar. Erreicht ein Core i9-10900K noch 67,1 Prozent der Anwendungsleistung eines Ryzen 9 3950X, sind es beim Core i9-10900 nur noch 48,1 Prozent, was etwa dem Niveau eines Core i9-9900K (mit acht Kernen plus SMT) entspricht. Die CPU-Kerne haben unter maximaler Last keine andere Wahl als ihren Takt so weit zu senken, bis die TDP-Vorgabe von 65 Watt erfüllt wird, was für eine CPU solchen Kalibers nicht gerade viel sind. Die Auswirkungen des Boost und dessen einzelne Stufen schlagen dafür beachtlich durch: Für 28 Sekunden boostet die CPU auf 4,6 GHz Allcore und setzt rund 180 Watt um. Dann kommt der TDP-Riegel und die Kerne fallen auf rund 3 GHz Frequenz ab. Der Prozessor bleibt nun eisern bei maximal 65 Watt, und zwar solange bis für einige Zeit keine Last anliegt. Dann darf sie wieder boosten. Die obigen Daten beziehen sich bereits auf den neuen CPU-Index, welcher in Kürze vorgestellt wird. Die Benchmarks sind bereits final, einen Teil davon präsentieren wir Ihnen jetzt.

Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Benchmarks

Im neuen Spiele-Parcours fährt ein Core i9-10900 alle Geschütze auf und zeigt sich von seiner besten Seite. Hier beobachten wir das gleiche Verhalten wie bei den Anwendungen: Für 28 Sekunden liegt die Leistungsaufnahme zwischen 70 und 95 Watt, dann fällt sie auf 65 Watt herab und bleibt dort. Da Spiele aber gegenüber Anwendungen viel weniger Last erzeugen, können die CPU-Kerne mehr Takt anlegen. Der durchschnittliche All-Core-Boost beträgt 4,3 GHz, bei einigen Titel legt die CPU nur 3,9 GHz und bei anderen gar 4,6 GHz an. Am Ende reicht das aber für 97,6 Prozent(!) der Spielleistung eines Core i9-10900K.
<strong>Intel Core i9-10900 im Einzeltest: </strong>Frametimes in Red Dead Redemption 2 Quelle: PCGH Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Frametimes in Red Dead Redemption 2 Das Bild zeigt den Frametime-Vergleich in der CPU-Benchmark-Szene in Red Dead Redemption 2. Die beiden CPUs verhalten sich nahezu identisch, lediglich der Core i9-10900 weist mit TDP-Lock minimal höhere Frametimes auf. Mit der Farbe Orange gekennzeichnet ist der Core i9-10900 mit offenem TDP-Setting. Klicken Sie bitte das Bild an, um es zu vergrößern.

Die durchschnittliche Leistungsaufnahme unter Spiellast liegt beim non-K-Modell um 12 Watt niedriger, was den um 100 Euro günstigeren Zehnkerner sogar effizienter als sein Vorbild macht. Wer über ein Z490-Board verfügt, kann die Powerlimits sogar aufheben und erhält dann eine CPU, die unter Last nur 300 MHz niedriger taktet, sich ansonsten aber identisch zum Topmodell verhält. Letzteres veranschaulichen wir in Form des "Unlocked"-Modells in den Benchmarks.

Die Prozessor-Messmethodik der PCGH

Jede CPU wird vor den Benchmark-Durchläufen einer Aufheizperiode unterzogen, während derer sich der Kerntakt (Boost) auf ein bestimmtes, von Modell zu Modell unterschiedliches Niveau absenkt. Im UEFI konfigurieren wir ein TDP-Limit: Jede CPU wird auf die Parameter konfiguriert, die der Hersteller für das jeweilige Modell vorsieht. Die Geschwindigkeit des verbauten Speichers wird ebenfalls auf die Herstellervorgabe forciert, die Menge mit 32 GiB und die Timings (XMP) geben wir vor. Auf diese Weise vermeiden wir unrealistisch hohe Werte und ermöglichen einen fairen Vergleich. Wir nutzen, wenn möglich, immer die neueste Version von Windows inklusive allen (Sicherheits-)Updates. Alle Messungen werden mittels CapFrameX durchgeführt.

Intel Core i9-10900 im Einzeltest: Fazit und Wertung

Gegenüber dem Core i9-10900K hat die non-K-Variante zwei Vorteile: Sie ist rund 100 Euro günstiger und sie ist lieferbar. Wir empfehlen diese CPU ganz klar an reine Spieler, welche (fast) die Leistung eines Core i9-10900K wünschen, dabei aber rund 100 Euro sparen möchten. Mithilfe eines geeigneten Mainboards ist es möglich, die Leistung der CPU weiter zu erhöhen, auf Kosten der Effizienz. Doch auch im Auslieferungszustand braucht sich der 10-Kerner nicht zu verstecken und kann so beispielsweise auch auf günstigeren Mainboards Verwendung finden.

Prozessor Intel Core i9-10900 Intel Core i9-10900 "unlocked"
PCGH-Preisvergleich www.pcgh.de/preis/2290997 www.pcgh.de/preis/2290997
Preis/Preis-Leistungs-Verhältnis Ca. 450 €/ausreichend Ca. 450 €/ausreichend
Für Mainboards mit Sockel … Sockel 1200 Sockel 1200
Codename Comet Lake-S Comet Lake-S
Anzahl Kerne/Threads 10c/20t 10c/20t
Basistakt (Turbo für alle und einen Kern) 2,9 GHz (4,3-5,2 GHz) 2,9 GHz (4,6-5,2 GHz)
L1-Cache (Daten/Befehle, je Kern) 32 KiByte / 32 KiByte 32 KiByte / 32 KiByte
L2-Cache (je Kern)/LLC (gesamt) 256 KiByte / 20 MiByte 256 KiByte / 20 MiByte
Heatspreader, Fertigung Metall (verlötet), 14 nm Metall (verlötet), 14 nm
Ausstattung (20 % der Endnote) 1,54 1,54
Grafikeinheit Comet Lake GT2 Comet Lake GT2
Befehlssätze und Erweiterungen (Auswahl) SSE bis 4.2, AVX bis 2, VT-x, FMA3, AES SSE bis 4.2, AVX bis 2, VT-x, FMA3, AES
Integrierte PCI-Express-Lanes 16× PCI-Express 3.0 16× PCI-Express 3.0
Eigenschaften (20 % der Endnote) 3,83 3,69
Speicherkanäle (u. max. Geschw.) 2× DDR4-2933 2× DDR4-2933
TDP (laut Hersteller) 65 Watt 65 Watt
TDP (maximaler Boost) 224 Watt 224 Watt
Leistungsaufnahme (F1 2020/Doom/Star Wars) 58/65/53 Watt 58/76/53 Watt
Leistungsaufnahme Spiele (Durchschnitt) 55 Watt 60 Watt
Leistungsaufnahme Anwendungen (Durchschnitt) 162 Watt 170 Watt
Leistung (60 % der Endnote) 1,83 1,55
Spieleindex (70 % der Leistungsnote) 97,4 % 98,6 %
Anwendungsindex (30 % der Leistungsnote) 48,1 % 65,0 %
Endnote Wertung: 2,17 Wertung: 1,97
77
    • Kommentare (77)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rotkaeppchen
        Lieber Dave,

        danke für den Test. Eine wichtige Frage bleibt für mich unbeantwortet. Kann man auf einem Z490 Board zusammen mit einem i9-10900 höhren RAM-Takt als 2933 einstellen oder ist die Funktion CPU-seitig geblockt? Wenn ja, wäre das ein Killerkriterium gegen die CPU, denn die Zehnkerne lerben von schnellem RAM. Oder muss ich warten, bis das Heft auf dem Markt ist?

        Ja, sehe ich auch so, gerade der i5-10600 ist mit seinem hohen Takt ziemlich spannend, wenn es unbedingt ein Intel sein muss. Wobei ich immer einen AMD Achtkerner empfehlen würde.
        Bei Sockel 1200 Mainboards mit Z490 Chipsatz sind Taktraten jenseits von DDR4-2933 einstellbar, unabhängig davon ob der Speichercontroller der Intel CPU für 2666 oder 2933 freigegeben ist. Die nutzbare Speichergeschwindigkeit ist sowas von ein Mainboard Ding. Laut Preisvergleich jetzt unterstützt 1 Mainboard RAM Takt Max DDR4-4000 und dann geht es hoch bis zu DDR4-5000, das von 12 Mainboards unterstützt wird. Alle Z490 Mainboard (61 Modelle) liegen in diesem Bereich von 4000-5000.

        Der Widerspruch besteht zwischen den Fähigkeiten der Speichercontroller, die sogar bis DDR4-8400 zurecht kommen sollen (falls die RAM Spannungen zivil wären zwischen 1,2V und 1,35V) und Intels Sichtweise, wonach mehr als DDR4-2933 bzw. DDR4-2666/2667 bereits als Übertaktung gesehen wird, was mit Garantieverlust einher geht, theoretisch.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von Rotkaeppchen
        Lieber Dave,

        danke für den Test. Eine wichtige Frage bleibt für mich unbeantwortet. Kann man auf einem Z490 Board zusammen mit einem i9-10900 höhren RAM-Takt als 2933 einstellen oder ist die Funktion CPU-seitig geblockt? Wenn ja, wäre das ein Killerkriterium gegen die CPU, denn die Zehnkerne lerben von schnellem RAM. Oder muss ich warten, bis das Heft auf dem Markt ist?

        Ja, sehe ich auch so, gerade der i5-10600 ist mit seinem hohen Takt ziemlich spannend, wenn es unbedingt ein Intel sein muss. Wobei ich immer einen AMD Achtkerner empfehlen würde.
        Bei Sockel 1200 Mainboards mit Z490 Chipsatz sind Taktraten jenseits von DDR4-2933 einstellbar, unabhängig davon ob der Speichercontroller der Intel CPU für 2666 oder 2933 freigegeben ist. Die nutzbare Speichergeschwindigkeit ist sowas von ein Mainboard Ding. Laut Preisvergleich jetzt unterstützt 1 Mainboard RAM Takt Max DDR4-4000 und dann geht es hoch bis zu DDR4-5000, das von 12 Mainboards unterstützt wird. Alle Z490 Mainboard (61 Modelle) liegen in diesem Bereich von 4000-5000.

        Der Widerspruch besteht zwischen den Fähigkeiten der Speichercontroller, die sogar bis DDR4-8400 zurecht kommen sollen (falls die RAM Spannungen zivil wären zwischen 1,2V und 1,35V) und Intels Sichtweise, wonach mehr als DDR4-2933 bzw. DDR4-2666/2667 bereits als Übertaktung gesehen wird, was mit Garantieverlust einher geht, theoretisch.
      • Von Rotkaeppchen
        Zitat von PCGH_Dave
        Der Vergleich von 28 CPUs in 16 Spielen und 4 Anwendungen folgt in der nächsten Print-Ausgabe. https://extreme.pcgamesha...
        Lieber Dave,

        danke für den Test. Eine wichtige Frage bleibt für mich unbeantwortet. Kann man auf einem Z490 Board zusammen mit einem i9-10900 höhren RAM-Takt als 2933 einstellen oder ist die Funktion CPU-seitig geblockt? Wenn ja, wäre das ein Killerkriterium gegen die CPU, denn die Zehnkerne lerben von schnellem RAM. Oder muss ich warten, bis das Heft auf dem Markt ist?

        Zitat von Sinusspass
        Ein Test der kleineren non-k Prozessoren wäre interessant, der 10700 und 10600 sind preislich zweifellos interessanter für die meisten.
        Ja, sehe ich auch so, gerade der i5-10600 ist mit seinem hohen Takt ziemlich spannend, wenn es unbedingt ein Intel sein muss. Wobei ich immer einen AMD Achtkerner empfehlen würde.
      • Von Manner1a Software-Overclocker(in)
        Zitat von DaHell63
        Das Video muß natürlich die absolute Wahrheit sein. Steve pushed halt gerne seinen Favoriten. Beim Test zum oc 10600K war er halt grad Fan von diesem und der Intel durfte auf ganzer Linie überzeugen.
        Wer CPU Tests in 1080/1440p und dann noch teilweise auf mid macht....sorry sowas kann ich nicht ernst nehmen. Egal ob er jetzt gerade AMD oder Intel vorne sieht. Er ist halt ein Showman der sich werbewirksam im Internet präsentieren muß um zu verdienen.

        Ich behaupte jetzt auch mal frech.....um solche Ergebnisse mit einem R9 3900X zu erreichen braucht man einen Chiller....denn wie man weiß sind I-Net Videos immer wahr.
        RYZEN 9 3900X กดน้ำเย็น 5 ํC จะไปได้สุดขนาดไหน ? - OC School EP#46 - YouTube
        Ryzen 3900x on Chilled Water- Finally some decent overclocking! - YouTube
        2017 irritierte mich das AMD Marketing beim ersten Ryzen 7 1700. Robert Hallock (Director of Technical Marketing @ AMD] spricht hier vom Ryzen 7 1700, mehrmals, obwohl am Ende vom 1700X die Rede ist als verwendetes Testsystem im Text. Nun, die annähernd gleiche Performance aus 65W statt 95W herauszukitzeln, da braucht es wohl eine Direct Die Kühlung.

        Ich habe diese Nummer damals nicht gekauft. Schönes Hemd übrigens, Robert.

        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
      • Von gaussmath
        @DaHell: Du sprichst mir aus der Seele.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Zitat von Citizenpete
        Das Video nicht gesehen oder nicht verstanden?
        Das Video muß natürlich die absolute Wahrheit sein. Steve pushed halt gerne seinen Favoriten. Beim Test zum oc 10600K war er halt grad Fan von diesem und der Intel durfte auf ganzer Linie überzeugen.
        Wer CPU Tests in 1080/1440p und dann noch teilweise auf mid macht....sorry sowas kann ich nicht ernst nehmen. Egal ob er jetzt gerade AMD oder Intel vorne sieht. Er ist halt ein Showman der sich werbewirksam im Internet präsentieren muß um zu verdienen.

        Ich behaupte jetzt auch mal frech.....um solche Ergebnisse mit einem R9 3900X zu erreichen braucht man einen Chiller....denn wie man weiß sind I-Net Videos immer wahr.
        RYZEN 9 3900X กดน้ำเย็น 5 ํC จะไปได้สุดขนาดไหน ? - OC School EP#46 - YouTube
        Ryzen 3900x on Chilled Water- Finally some decent overclocking! - YouTube
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 07/2026 PC Games 06/2026 play5 07/2026 N-Zone 06/2026 Linux Magazin 06/2026 LinuxUser 06/2026 Raspberry Pi Geek 07/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk