Intel CPU Generation 11: Rocket Lake-S für High-End, Comet Lake-S Refresh für Low-End
Einem aktuellen Leak zufolge gibt es zahlreiche Details zum kommenden Lineup der anstehenden Prozessoren aus dem Hause Intel. Demnach wird man sowohl auf Rocket Lake-S als auch auf Refreh-Modelle der Comet Lake-S CPUs setzen. Letztere sollen vor allem die Prozessoren im Low-End bedienen.
Hardware-Hersteller Intel wird im kommenden Jahr für den Desktop-Bereich wieder zahlreiche neue Prozessoren auf den Markt werfen. Zum Startpunkt der elften Generation der Core-Architektur ist bislang noch nicht viel bekannt. Einige gehen derweil von einer Präsentation zur CES 2021 aus, andere widerum sind da etwas pessimistischer. Im Internet kursieren aktuell Gerüchte zum Aufbau des kommenden CPU-Lineups.
Intel Rocket Lake-S: Vollständiges Lineup geleakt
Demnach soll Intel nicht für alle Prozessoren auf Rocket Lake-S setzen, sondern teilweise auch einen Refresh von Comet Lake-S verwenden. So sollen die mit i7, i9 und i5 betitelten CPUs mit Rocket Lake-S ausgestattet werden, während die i3 sowie Pentium und Celeron Modelle den Comet Lake-S Refresh nutzen. Doch es zeichnen sich bereits noch andere Spezifikationen ab, die bislang noch nicht bekannt waren.
Demnach beträgt die TDP-Range der i7- und i9-Modelle zwischen 35 Watt und 125 Watt. Die High-End-Prozessoren sollen wohl allesamt mit acht Kernen und 16 Threads ausgestattet sein und über 16 Megabyte L3 Cache verfügen. Außerdem kommen 32 Einheiten der Xe-GPUs zum Einsatz. Bei den i5-Modellen wird der L3-Cache auf 12 Megabyte geschrumpft. Außerdem sollen bei den günstigeren i5-CPUs nur 24 Grafikeinheiten zum Einsatz kommen. Dafür setzt man bei dieser Kategorie ausnahmslos auf sechs Kerne und zwölf Threads.
Bei den i3-CPUs fällt die Limiterung noch gravierender aus. Hier kommen teilweise nur sechs Megabyte L3-Cache zum Einsatz. Außerdem werden die Xe-GPU-Kerne durch Intels UHD 630 ersetzt. Die Pentium- und Celeron-Prozessoren verfügen derweil nur noch über vier Megabyte L3-Cache und setzen auf zwei physische Kerne. Es bleibt abzuwarten, ob sich diese Informationen in Zukunft bewahrheiten werden.
Quelle: ijiandao

Zudem kann man auch nicht ausschließen, dass man das AM5-Layout möglicherweise abwärtkompatibel hinbekommt, sodass vielleicht die erste AM5-CPU in Form eines "Zen3+" (?) auch direkt auf AM4 laufen wird. Im AM4-Pin-Layout gibt es einige reservierte/freie Pins und auf einer Seite gar einen größeren Block an ungenutzten Pins, jedoch kann ich nicht abschätzen, ob das für ein entsprechendes Layout von AM5 ausreicht oder aber ob AMD so etwas überhaupt will. Hier wird man noch einige Monate abwarten müssen.
Für den Upgrade-Pfad spielt das eh keine Rolle, da man für DDR5 ein neues Mainboard benötigt sowie eine CPU mit DDR5-fähigen Speichercontrollern.
Ergänzung: [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]: Der Post hier nahm auch mit keiner Silbe bezug auf dich, sondern war eine Antwort/weitergefasste Erklärung an/für [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen].
Schwer abzuschätzen. Das für AM4 genutzte Pin-Layout müsste genügend ungenutzte Pins (und voraussichtlich auch den richtigen Stellen) haben um AM4 beizubehalten, denn DDR5 ist anders aufgebaut. Zudem ist es wahrscheinlich, dass sich AMD nicht die Möglichkeit entgehen lässt einen leicht verkaufbaren Grund für einen Sockel/Plattformwechsel zu verwerten (was wiederum mehr Umsatz bedeutet und AMDs Attraktivität für die Boardpartner erhöht). Darüber hinaus braucht man für DDR5 so oder so neue Boards, denn DDR5-DIMMs passen nicht in DDR4-Slots und sind auch elektrisch nicht kompatibel.