Core i7-12700K im Test: Benchmarks (Spiele)
Intel Core i7-12700K im Benchmark-Test: Wie schnell ist der 12-Kerner in Spielen, verglichen mit anderen Prozessoren?
In diesem Artikel
Die PCGH-CPU-Testmethodik
Intel Alder Lake bringt eine Tatsache mit sich, die sich mit unserer bisherigen Testmethodik beißt: Windows 11. Das liegt am verwendeten Intel Thread Director, der bislang nur mit Windows 11 korrekt funktioniert. Wir gehen mit Microsofts Ansage konform, dass Sicherheit an erster Stelle steht. Wir sahen uns daher gezwungen, eine zweite Test-Plattform aufzubauen, die auf Windows 11 und die Sicherheitsmaßnahmen TPM, Secure Boot und die Kernisolierung setzt. Da sich diese Dinge, neben dem Betriebssystem selbst, auf die CPU-Leistung auswirken, sind die neuen Daten nicht mehr mit der alten Windows-10-Konfiguration vergleichbar. Wir haben neben diesen Änderungen zudem die Hardware-beschleunigte GPU-Planung in Windows 11 aktiviert. Die Benchmarks haben sich übrigens nicht verändert, nach wie vor finden Sie alle Informationen zu unseren CPU-Tests im CPU-FAQ.
Für die neue Sockel-1700-Plattform setzen wir auf ein MSI Z690 Carbon WiFi mit zum Testzeitpunkt aktuellen BIOS. Als Arbeitsspeicher kommt ein 32-GiB-Kit mit DDR5-4400 von Kingston zum Einsatz. Normalerweise ist dieses Kit bis DDR5-5200 spezifiziert. Wir laden das XMP-3.0-Profil 2 und korrigieren dann nur noch die Taktrate nach. Natürlich greifen wir auf die zum Testzeitpunkt jeweiligen aktuellen Treiber und Updates zurück, darunter fällt der Grafiktreiber 496.76 WHQL und natürlich auch das Windows-11-Update, welches den L3-Cache-Bug von AMD Ryzen behoben hat. Zusätzlich kommt bei den AMD-Benchmarks der Chipsatztreiber mit Versionsnummer 3.10.08.506 zum Einsatz, damit CPPC korrekt funktioniert. Da unser alter CPU-Kühler, MSI Coreliquid K360 leider keine Kühlerhaltung für den Sockel 1700 hat, erfüllt diese Aufgabe nun eine Asus Ryujin II 360.
Intel Core i7-12700K im Test: Spiele-Benchmarks
Wir haben für den Vergleich den direkten Vorgänger, Core i7-11700K ebenfalls hervorgehoben. Intel versprach im Vorfeld eine um 19 Prozent erhöhte IPC-Leistung gegenüber Rocket Lake. Wie schlägt sich Intels Core i7-12700K in Spielen?
Im Mittel zeichnet sich ein respektabler Abstand zum Vorgänger ab. Eine um 23 Prozent höhere Performance in Doom Eternal oder 29 Prozent mehr Fps in F1 2020 beispielsweise zeigen die Verbesserungen an der Golden-Cove-Architektur auf. Bei den meisten Titeln fehlt nicht viel zum Topmodell i9-12900K, daran erkennt man, dass die E-Cores nicht maßgeblich zur Spielleistung beitragen. Aber natürlich gibt es Ausnahmen, die nicht nur durch den höheren Takt des 12900K zu erklären sind. Dazu gilt aber zu wissen, dass der Vollausbau mit 30 MiByte auch über mehr L3-Cache verfügt, was sich in der Performance bei Spielen bemerkbar macht. So ein Fall zeigt sich zum Beispiel bei Borderlands 3 oder Crysis Remastered. Aber das ist Meckern auf hohem Niveau, wir können festhalten, dass die Performance, was Spiele angeht, absolut zufriedenstellend ausfällt. Nicht umsonst beschreibt Intel die Alder-Lake-Prozessoren als "Best for Gaming". Wo sich der Intel Core i7-12700K im CPU-Index einordnet, können Sie in der aktuellen Version unserer Benchmark-Bestenliste für Prozessoren sehen. Wie sieht das in Anwendungen aus, bei denen auch die Anzahl der E-Cores eine wichtige Rolle spielen? Das finden wir auf der nächsten Seite heraus.


Da ist der 10900K sehr viel entspannter unterwegs
Aber wenn ich mir die Differenz zwischen Kernen so anschaue habe ich vllt doch zu wenig Wärmeleitpaste genommen. Mal gucken ob ich Lust habe den Kühler noch neu zu montieren.
Bleibt aber auch nicht ganz ausgeschlossen dass das beim 3700x aufgrund der kleineren DIE-Fläche deutlich schwieriger ist die Vorteile vom Kühler zu zeigen.
Also beim Wechsel von meinem Kraken X62 (280er von 2018 bin bei der Bezeichnung nicht sicher) waren es ggü. dem Eisblock XPX max. 3°C am Limit wenn alles gemaxt wurde. Daher glaube ich nicht an so eine hohe T-Differenz.