Intel Core i5-13400F im Test: Anwendungen und Effizienz
Diese Seite beschäftigt sich mit der Leistungsaufnahme aller Prozessoren im Test und zeigt die Leistung in Anwendungen. Mithilfe eines Hardware-Tools messen wir die Leistungsaufnahme der CPU allein, mit Einflussnahme der Spannungswandler auf dem Mainboard.
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Die Tage eines CPU-Fachredakteurs waren für fast ein Jahrzehnt relativ einfach: Die meisten Prozessoren hatten höchstens vier Kerne und haben maximal PCI-Express 3.0 unterstützt. Ja, es gab HEDT-Plattformen, doch die waren nie wirklich für den einfachen Spiele-PC gedacht, auch wegen des vergleichsweise hohen Anschaffungspreises. AMDs Erstarken mithilfe der Zen-Prozessoren hat dann eine Veränderung in Gang gesetzt, die sich nicht nur auf die Anzahl der Kerne, sondern auf die komplette Infrastruktur ausgewirkt hat. Innerhalb der letzten drei Jahre ist so viel passiert, dass auch wir immer wieder am PCGH-Benotungssystem für Prozessoren feilen mussten. Heutige CPUs liefern neben DDR5- und PCI-Express-5.0-Unterstützung auch einen im Vergleich zu damals exorbitanten Verbrauch von über 250 Watt. Wir nutzen immer präzisere Möglichkeiten, um die durchschnittliche Leistungsaufnahme der CPU innerhalb der PCGH-Benchmarks zu ermitteln und mischen Neues mit Altem: Nach wie vor fließt die Leistung zu 60 Prozent in die Gesamtnote mit ein. Bei der Eigenschaftsnote, die einen Anteil von 20 Prozent an der Endnote beträgt, muss eine CPU jedoch Federn lassen, wenn der Verbrauch angesichts der Leistung zu hoch ist. Die restlichen 20 Prozent trägt die Ausstattung. Kann eine CPU also mit einer adäquaten Leistung und Ausstattung punkten, wird sie in den Listen recht weit oben stehen, doch Bestnoten gibt es nur, wenn dabei auch die Effizienz stimmt. Die Leistung in Spielen ist dabei in jeder Berechnung vorrangig, egal ob Gesamt-, Effizienz- oder Preis-Leistungs-Index.
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Intel Core i5-13400F im Test: Anwendungs-Benchmarks + Index
Erinnern Sie sich an die Folie von Seite 1 des Artikels? Intel sprach von bis zu 39 Prozent mehr Multi-Core-Performance gegenüber der 12. Core-Generation bei der neuen i5-Serie. Gegenüber einem i5-12400F kann ein i5-13400F aber nur durchschnittlich 14 Prozent zulegen. Wie eingangs erwähnt, bieten gerade die anderen beiden non-K-i5-CPUs doppelt so viele E-Kerne, die zudem noch etwas höher takten. Für die Anwendungsleistung des AMD Ryzen 5 7600 mit nur sechs Kernen reicht es nicht ganz, doch preislich muss sich Intel an dieser CPU messen lassen. Der baugleiche i5-12600K ist für den 13400F uneinholbar, doch den Vor-Vorgänger Core i9-11900K schlägt man mit wesentlich höherer Effizienz. Wer sich mit den Effizienz-Kernen arrangiert, erhält hier eine nette, kleine CPU für Content Creator.
Intel Core i5-13400F im Test: Leistungsaufnahme und Fps pro Watt
Im Hinblick auf die Effizienz unter Last weiß der i5-13400F mit seinen E-Cores anzugeben und sie richtig einzusetzen. Die Leistungsaufnahme ist im Schnitt erfreulich gering und die Fps pro Watt bewegen die 13. Core-Generation auf bisher unerreichtes Niveau. Gegenüber dem direkten Vorgänger liefert die CPU rund zehn Prozent mehr Fps pro Watt, Konkurrent AMD liegt mit dem Ryzen 5 7600 allerdings locker 25 Prozent über dem i5. Der Vorteil der geringen Leistungsaufnahme liegt auf der Hand, denn so ist die CPU leicht und leise zu kühlen und die Leistung kann sich dennoch sehen lassen.

Wie solche CPUs in den Index gelangen können, indem vorher zur Verfügung gestellt, da fallen mir mehr als 1 Möglichkeit ein.