Intel Core Ultra 5 225F & 235 im Test: CPU-Index
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Der PCGH-CPU-Index ist eine Sammlung aus insgesamt 19 Benchmarks und setzt sich zu 60 Prozent aus der Spiele-Leistung und zu 40 Prozent aus der Anwendungs-Leistung zusammen. Alle Werte sind normiert. Wir geben dabei standardmäßig die Gesamtleistung an. Die Basis für alle Prozessoren bildet dabei die CPU, die in jeder Kategorie die höchste Leistung erreicht. Beachten Sie, dass Sie die Liste manuell nach Ihrem bevorzugten Index sortieren können. Am Desktop geht das unterhalb der Zahlen, in der Mobile-Ansicht klicken Sie dazu erst auf "Erweiterte Ansicht" und sortieren dann oberhalb der Zahlen nach dem gewünschten Index. In der Info-Ansicht geben wir alle verwendeten Benchmarks an. Da die Werte normiert sind, hat jeder Benchmark einen festen Prozentsatz am Gesamtergebnis. So werden Ausreißer nicht zu stark gewichtet und kleinere Unterschiede ebenso berücksichtigt. Diese Art der Normierung findet übrigens auch bei anderen Indizien Verwendung, die Sie in der Regel in unseren CPU-Tests oder bei Ranglisten-Vergleichen auf unserer Homepage oder der Print-Publikation lesen.
Direkt im Anschluss an den CPU-Index finden Sie den Frametime-Index. Lassen Sie sich hier von den Farben zum CPU-Index nicht irritieren. Standardmäßig ist beim Frametime-Index zuerst die durchschnittlich erreichte Leistung abgebildet (Avg.-Fps), die beiden anderen Indizes dagegen bilden zuerst die P1-Fps, dann die P0.2-Fps ab. Perzentile sind statistische Maßeinheiten, die dazu dienen, die Position eines bestimmten Werts innerhalb einer Datenmenge zu beschreiben. Sie werden häufig verwendet, um die Verteilung und das Verhältnis von Daten in Bezug auf eine Population (hier CPUs in Benchmarks) zu analysieren. Das Konzept der Perzentile ist besonders nützlich, um zu verstehen, wie ein bestimmter Wert im Vergleich zu anderen Werten innerhalb einer Datenreihe abschneidet. Um Perzentile zu berechnen, wird die Datenmenge in hundert gleiche Teile, also in Prozente, aufgeteilt. Ein Perzentil gibt an, welchen Prozentsatz der Datenwerte unterhalb eines bestimmten Werts liegt. Je besser sich eine CPU hier schlägt, desto flüssiger nehmen Sie das Bild als Spieler wahr, auch, wenn die durchschnittliche Framerate geringer als bei anderen CPUs liegt.
Intel Core Ultra 5 225F und 235: CPU-Index
Intel Core Ultra 5 225F und 235: Frametime-Index
Die Betrachtung von einzelnen Benchmarks zum CPU-Index erweitert das Spektrum, welches sich um die beiden Testkandidaten spannen lässt. Im CPU-Index bauen sich Core Ultra 5 225F und 235 einen respektablen Abstand zu den Vorgängern Core i5-14400F und 14500 auf. Der 10-Kerner 225F ist dabei die Antwort auf AMDs Ryzen 7 5800X3D oder Ryzen 5 9600X, auch der 7600X3D ist in Schlagweite - vom Preis her kann da nur der 9600X mithalten. Ein zwar günstigerer 5700X3D ist der Arrow-Lake-CPU dagegen klar unterlegen. Der 14-Kerner Core Ultra 5 235 definiert die Mittelklasse bei Intel komplett neu und ist eine Antwort auf AMDs Ryzen 7 7800X3D. In Spielen fehlen der CPU zwar knapp zwei Prozent zum Cache-Gigant, dafür liegt die Anwendungsleistung trotz nur 14 Threads gute acht Prozent über der X3D-CPU und damit nur knapp unter die des Ryzen 7 9700X oder gar dem 20-Threader i5-13600K.
Der Frametime-Index offenbart schließlich die größte Stärke von Core Ultra 5 225F und 235. Frametimes beziehen sich auf die Zeit, die für die Darstellung eines einzelnen Bildes benötigt wird. Sie sind ein Maß für die Dauer zwischen aufeinanderfolgenden Bildern, gemessen in Millisekunden. Im Kontext von PC-Spielen sind Frametimes wichtig, da sie direkt mit der Bildwiederholrate und der wahrgenommenen "Flüssigkeit" verbunden sind. Die durchschnittlichen Frametimes werden oft als das arithmetische Mittel der Zeitdauer zwischen aufeinanderfolgenden Frames berechnet. Der PCGH-Frametime-Index bildet ab, welche CPU in der Lage ist, die flüssigsten Frametimes darzustellen. Sortieren wir nach P0.2-Fps, befindet sich Intels Core Ultra 5 235 im oberen Mittelfeld und liefert hervorragende Werte ab, die sich auf Niveau des 245K befinden. AMD hat in diesem Preisbereich keine Antwort parat, nur die wesentlich teureren 9800X3D und 9950X3D liefern noch bessere Frametimes. Auch der 10-Kerner 225F kann sich gegen kostspieligere CPUs durchsetzen und agiert hier mit "nur" 10 Threads auf dem Niveau des AMD Ryzen 5 7600X3D mit 12 Threads. Beachtlich ist, dass es Intel gelungen ist, ohne HTT für so gute Frametimes zu sorgen.
Auf der kommenden Seite setzen wir uns wie gewohnt umfangreich mit der Effizienz und Fps-pro-Watt-Leistung auseinander. Wie werden sich der 10- und 14-Kerner im Gegensatz zu AMD schlagen und kann Intel hier vielleicht sogar den sehr effizienten X3D-Modellen von AMD Paroli bieten? Finden wir es heraus!

