Company of Heroes 2 Beta im Test: Aufschlussreiche Grafikkarten-Benchmarks
Auch wenn sich der kommende Strategie-Kracher Company of Heroes 2 noch in der Beta-Phase befindet, prüft PC Games Hardware vorab, welche DX11-Grafikkarten den Titel flüssig schultern. Unser Test bietet zahlreiche Benchmarks zum Strategiespiel, die Ihnen schon jetzt zeigen, wo die Reise bei den Systemanforderungen hingehen wird.
Wie der Beta-Test von Company of Heroes 2 zeigt, ist Entwickler Relic auf einem guten Weg, den Erfolg des gefeierten ersten Teils samt Add-ons zu wiederholen. Während spielerisch die Weichen gestellt sind, muss sich der technische Unterbau in Form der Essence-3.0-Engine noch beweisen, denn diese kann in der Beta noch nicht ihr volles Potenzial ausspielen - die Qualität der Texturen ist derzeit noch reduziert, Auswirkungen auf die Leistung dürfte dies jedoch nur bei Grafikkarten mit wenig Videospeicher haben. Wir prüfen alle Pixelbeschleuniger mit maximalen Details inklusive Kantenglättung, wenngleich es sich hierbei um eine Shader-basierte Lösung wie FXAA handelt.
Company of Heroes 2 Beta im Test: Der integrierte Benchmark
Der Strategie-Titel bietet einen über das Grafikmenü erreichbaren Performance-Test, welcher zwei Szenen zeigt - die messen wir mit Fraps (40 Sekunden). Die erste zeigt einen zugefrorenen See, über den mehrere Panzer rollen, bevor Artillerie einschlägt und das Eis in Stücke reißt - später rumpeln Stahlkolosse in ein verschneites, brennendes Dorf ein und liefern sich ein Gefecht mit anrobbender Infanterie. Die Kamera ist bei beiden Szenen näher am Geschehen als im eigentlichen Spiel, die Fps sinken hierbei und die Last liegt mehr auf der Grafikkarte denn auf der CPU - der Prozessor ist bei größeren Schlachten eher gefragt, in der Multiplayer Beta lassen sich solche jedoch nicht vermessen.
Company of Heroes 2 Beta im Test: Die Resultate
Zumindest mit dem aktuellen Treiber-Stand favorisiert AMD-Grafikkarten, wenngleich die Werte nicht völlig unüblich sind: So erreicht die Radeon HD 7870 fast die Leistung der rund doppelt so teuren Geforce GTX 680, selbiges gilt für die Radeon HD 7970 GHz Edition und die Titan. Im unteren Leistungssegment kommt die HD 7770 v2 an die Geforce GTX 560 Ti heran. Da ein Titel wie Company of Heroes 2 keine 60 Fps oder mehr benötigt, erachten wir bereits Modelle wie die Radeon HD 7790 oder Geforce GTX 650 Ti Boost (nicht im Diagramm aufgeführt) als flott genug an.
Hintergrund zu Company of Heroes 2
Zum Einsatz kommt Relics Essence-Engine in Version 3.0 und die sei in vielen Bereichen neu. Für Ausbaustufe 3 in Company of Heroes 2 verspricht man nun einen neuen Wasser-Renderer, High-Dynamic-Range-(HDR-)Lichtberechnung sowie Screen Space Ambient Occlusion. SSAO kennt man aus aktuellen Shootern mit moderner Grafikengine samt DX11-Renderer. Die Objekte schattieren sich selbst anhand von Berechnungen, die auf den vorhandenen dynamischen Lichtquellen basieren. Mehr zu Company of Heroes 2 gibt es auf unserer Themenseite.


Schau mal auf die erste Seite, oder der Beitrag vor deinem. Ist auch von 2013
mfg
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