C64 Ultimate: Commodore rudert bei FPGA-Firmware-Sperre teilweise zurück

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C64 Ultimate: Commodore rudert bei FPGA-Firmware-Sperre teilweise zurück
Quelle: Commodore

Die angedeutete Sperre von Drittanbieter-Firmware für den C64 Ultimate wird nicht kommen - nach Community-Feedback entschließt sich Commodore dazu, in solchen Fällen "nur" den Support zu verweigern.

Seit etwa einem halben Jahr wird der C64 Ultimate an Vorbesteller ausgeliefert und macht seinem Namen seitdem alle Ehre; immerhin zeigte sich die Neuauflage des "Brotkastens" auch in unserem PCGH-Test als authentische Nachbildung des damaligen Spielgefühls.

In der Zwischenzeit sorgte der Hersteller allerdings auch für eine kleine Kontroverse, die die Retro-Community in Aufruhr versetzte: Aus der Firmware-Version 1.1.0 ging hervor, dass Drittanbieter-Firmware für den C64 Ultimate in einem künftigen Update potenziell ausgeschlossen wird. Nun rudert das Unternehmen zumindest teilweise zurück.

"Kein Support für kaputte Einheiten"

In einem neuerlichen Beitrag auf der X-Plattform sowie einem weitergehenden Blogeintrag geht der offizielle Commodore-Account nochmals auf die Beweggründe ein, die zur ursprünglichen Entscheidung geführt hatten.

  • Demnach wollte man verhindern, dass man "kostenlosen Support oder Ersatz für Maschinen bereitstellen muss, die von nicht unterstützten Modifikationen beschädigt wurden".
  • Solche Fälle habe es laut Hersteller bereits gegeben, in denen Nutzer "Updates mit einer falschen Firmware durchgeführt und festgestellt haben, dass ihre Maschinen in einem funktionsuntüchtigen Zustand hinterlassen" wurden.

Allerdings habe man den Aufschrei der Community gehört, sodass man nun zustimme und "keinen FPGA-Lockdown" einführe. Stattdessen wird es einen eindeutigen Disclaimer geben, der die Experimentierfreude voll zur Geltung kommen lässt - aber auch explizit ausschließt, dass gemoddete C64 Ultimate von Support und/oder Ersatzteilen profitieren können.

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Der Kompromiss stellt in den Augen des Herstellers die "fairste Lösung dar", die man bringen könne. So sei man sich bei Commodore zwar bewusst, dass sich diese Vorgehensweise in den Augen mancher Nutzer restriktiv anfühlen könne - gerade in einer Community, die auf Bastelei ausgelegt ist. Doch wolle man eben auch verantwortungsvoll mit der Verpflichtung umgehen, dauerhaft funktionsfähige Hardware anzubieten.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von SirMarc Komplett-PC-Käufer(in)
        Oder sie bauen wie in modernen PC ein 2tes BIOS ein wo den einspringt wenn das erste ein schaden hat.😉
      • Von SirMarc Komplett-PC-Käufer(in)
        Oder sie bauen wie in modernen PC ein 2tes BIOS ein wo den einspringt wenn das erste ein schaden hat.😉
      • Von JanJake BIOS-Overclocker(in)
        Richtige Entscheidung. Der C64 lebt heute von moddern.

        Das modifizierte geräte ausgeschlossen werden kann ich verstehen, am ende ist es eben nicht für auf werksseitiger Software.
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