Intel Comet Lake: Angeblich bis zu 5,3 GHz und 125 Watt TDP

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Intel Comet Lake: Bis zu 5,3 GHz und 125 Watt TDP
Quelle: Intel

Geleakte Folien von Intel sollen Informationen zu TDP und Takt der Comet-Lake-Prozessoren liefern. Demnach soll das Flaggschiff, der i9-10900K, durch den Thermal Velocity Boost maximal 5,30 GHz erreichen können, und mit zwei anderen Prozessoren auf 125 Watt spezifiziert sein. Die 95-W-Stufe soll komplett wegfallen, der Rest der Prozessoren wird also mit 65 Watt oder 35 Watt ausgeliefert.

Im Netz sind mehrere Folien aufgetaucht, die angeblich offizielle Informationen zu Intels kommenden Comet-Lake-Prozessoren enthalten. Demnach soll Intel bei Comet Lake eine TDP von 125 Watt etablieren, bei den aktuellen Coffee-Lake-CPUs erreicht das nur der i9-9900KS Special Edition mit spezifizierten 127 Watt. Die anderen High-End-Modelle sind auf 95 Watt spezifiziert, was bei Comet Lake gar nicht mehr vorkommen soll: Angeblich sind nur noch 35W, 65W und 125W vorgesehen, man soll die Prozessoren aber noch manuell auf 95 Watt einstellen können.

Zahlreiche Taktstufen für das Flaggschiff

Durch die Erhöhung der TDP würde sich Intel einen größeren Spielraum reservieren, als er AMDs Matisse-CPUs zur Verfügung steht. Selbst das Flaggschiff Ryzen 9 3950X wird dort nur auf 105 Watt festgelegt. Die nur für K-Modelle vorgesehenen 125 Watt TDP könnten Intel somit helfen, die effizienteren Ryzen-Prozessoren wenigstens durch eine starke Übertaktung durch die Nutzer anzugreifen.
Intel Comet Lake: Angeblich bis zu 5,3 GHz und 125 Watt TDP Quelle: Videocardz Intel Comet Lake: Angeblich bis zu 5,3 GHz und 125 Watt TDP Passend zur Erhöhung des maximal erlaubten Verbrauchs will Intel auch den Takt leicht anheben: 5,0 GHz, die bei Coffee Lake die absolute Spitze darstellen, sind mit Comet Lake wohl nichts besonders mehr. Während der i9-9900K acht Kerne mit 3,60 beziehungsweise 5,00 GHz bietet, soll der i9-10900K zehn Kerne mit 3,70 GHz Basistakt und zahlreichen Boost-Stufen bieten.

Ein einzelner Kern kann 5,10 GHz erreichen, bei niedrigen Temperaturen aber auch, über den seit zwei Jahren bekannten Thermal Velocity Boost, erstmals auf 5,30 GHz springen. Intels Turbo 3.0 soll zudem 5,20 GHz auf mehreren Kernen ermöglichen - beim Cascade Lake-X waren es bis zu vier Kerne gleichzeitig.

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Auch für den Quasi-Nachfolger des i9-9900K, den i7-10700K mit 8 Kernen und 16 Threads, ist eine Takterhöhung geplant: Dieser soll im Boost maximal 5,10 GHz erreichen, eine weitere Erhöhung durch den Thermal Velocity Boost ist hier nicht vorgesehen. Der i5-10600K soll hingegen maximal 4,80 GHz erreichen.

Damit sind die voraussichtlichen Taktraten aller Prozessoren mit einer TDP von 125 Watt bekannt. Alle übrigen Modelle der Comet-Lake-Familie sollen Non-K-Modelle und angeblich auf maximal 65 Watt spezifiziert sein.

Quellen: Videocardz (1), Videocardz (2), Computerbase

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    • Kommentare (243)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von D3N$0
        Sich im Bereich der oberen Mittelklasse zu bewegen und dafür alle 2-3 Jahre aufzurüsten war schon immer besser als einmal richtig Asche auf den Tisch zu legen und damit 7-10 Jahre rum zu gurken.
        Bevor es die Titan und dann später die TI gab, hatte ich immer das zweitschnellste Modell im Rechner, entweder von AMD, oder von Nvidia.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Zitat von D3N$0
        Sich im Bereich der oberen Mittelklasse zu bewegen und dafür alle 2-3 Jahre aufzurüsten war schon immer besser als einmal richtig Asche auf den Tisch zu legen und damit 7-10 Jahre rum zu gurken.
        Bevor es die Titan und dann später die TI gab, hatte ich immer das zweitschnellste Modell im Rechner, entweder von AMD, oder von Nvidia.
      • Von derneuemann Lötkolbengott/-göttin
        Mir geht es auch nur darum, dass das ganze Geld gerede auch viel dramatischer gemacht wird, als es muss.
        PC zocken ist nicht so teuer, selbst wenn man vorne mitschwimmen will. Man muss nur wollen. Wenn einem anderes wichtiger ist, das ist das halt so und auch gut so.
      • Von D3N$0 BIOS-Overclocker(in)
        Sich im Bereich der oberen Mittelklasse zu bewegen und dafür alle 2-3 Jahre aufzurüsten war schon immer besser als einmal richtig Asche auf den Tisch zu legen und damit 7-10 Jahre rum zu gurken.
      • Von TrueRomance Lötkolbengott/-göttin
        Wie gesagt möchte ich das auf keinen Fall pauschalisieren.
        Da sind die Anforderungen jedes einzelnen zu verschieden.
        Aber ja, regelmäßiges aufrüsten ist besser als 7 bis 10 Jahre einen PC zu nutzen.
      • Von Gast1748380205
        Zitat von derneuemann
        Ganz schön übellaunig

        Wer am besten jährlich die schnellste CPU kauft ist doch eigentlcih als Zocker der Intelligenteste
        Der Widerverkaufswert ist am höchsten und man hat für schmales Geld stets den schnellsten Unterbau, das hat absolut nichts mit prahlen zu tun. Klar gibt es immer schwarze Schafe, aber das zu verallgemeinern ist nicht richtig. Damit fühle ich mich gar persönlich angegriffen, da ich das über Jahre so gemacht habe und demnächst auch wieder machen werde.

        Kaufst dieses Jahr eine 520 Euro CPU und verkaufst die nächstes Jahr für 330. Dann hast du "nur" 190Dafür hingelegt. Bei den GPUs genau so. Dieses Jahr für 700Euro ein gutes Modell und nächstes Jahr wieder. Der Verkauf landet etwa bei 450Euro.

        Wenn ich jetzt einfach mal CPU, GPU, Board und Speicher so Handhabe dann hätte man 1500 Euro die man jetzt zum Beispiel 2019 ausgegen hätte. Dafür bekommt man ca 960 euro in 2020. Das heißt wenn man wieder für 1500 Euro Ersatz beschafft hat man effektiv nur 540 Euro in 12 Monaten ausgegeben. Das sind nur 45 Euro im Monat. Das ganze kann man natürlich nach oben und unten skalieren

        Ok bin vielleicht in dem Sinne ein Nerd, aber bestimmt keiner der prahlt und habe die Kontrolle über mein Leben nicht verloren. Jedem seine Hobbys
        Das Rechenmodell lügt sich selbst in die Tasche. Wenn ich in Jahr 1 eine CPU für 550 Euro kaufe und im nächsten Jahr für 350 Euro weiter verkaufe um mir wieder eine neue für 550 zu holen, habe über die Zeit im Schnitt 375 Euro pro Jahr ausgegeben.

        Halt ich die CPU 4 Jahre und verkaufe sie am Ende für 100 Euro und ersetze sie wieder mit einer 550 Euro CPU, sind es 1000 Euro in 4 Jahren also nur 250 pro Jahr.

        Aber im Endeffekt ging es mir darum, dass ein Sockelwechsel kaum ein Absatznachteil ist, weil die Kunden entweder die Leistung brauchen, die Leistung wollen oder von so alten Systemen kommen, dass ein Wechsel der CPU alleine sowieso keinen Sinn machen würde. Wer privat vom Intel 9900K auf den 10900K wechseln will, wird sich doch von einem neuen Board nicht abhalten lassen.

        Und was man für ein Hobby ausgibt, das man sich leisten kann, ist jedem seine Sache. Nur wer Probleme hat das neuen Board zu bezahlen weil er unbedingt von High-End aus dem Vorjahr zur dem neuen High-End wechseln "muss", der hat wirklich die Kontrolle über sein Leben verloren.
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