Kurios: Z490-Board für Comet Lake-S soll PCI-Express 4.0 "eingeschränkt" unterstützen
Der Leak zu einem Gigabyte Aorus Z490 enthält eine Kuriosität. PCIe 4.0 wird dort "eingeschränkt" unterstützt. Fraglich bleibt, was das zu bedeuten hat. Comet Lake-S soll nach bisherigem Kenntnisstand schließlich kein PCI-Express 4.0 unterstützen. Doch es gibt eine Theorie.
Intels Antwort auf Zen 2, Comet Lake-S, wird aller Voraussicht nach noch kein PCI-Express 4.0 unterstützen, trotzdem könnte der Übertragungsstandard bei den Mainboards Thema sein. Das zumindest sagt ein Gerücht, das sich auf offizielles, noch unter Embargo stehendes Marketing-Material von Gigabyte stützen will.
Demnach unterstützt das Gigabyte Aorus Z490 PCIe 4.0 eingeschränkt. Was genau man unter einer eingeschränkten Unterstützung versteht, bleibt ungeklärt. Videocardz vermutet, dass betreffende Mainboards bereits auf PCI-Express 4.0 ausgelegt wurden, diese Funktionalität aber noch nicht bei Comet Lake-S zur Verfügung steht. Bei Rocket Lake-S könnte sich das ändern.
In der Tat gab es schon Berichte, wonach Intel der letzten CPU-Inkarnation auf Basis seines 14-nm-Prozesses PCI-Express 4.0 spendiert. Außerdem kursierten Gerüchte zur Lebenszeit der Mainboards. Z490, zusammen mit dem Sockel-1200 als Neuerung für Comet Lake-S eingeführt, soll auch die für 2021 geplanten Rocket Lake-S-Prozessoren unterstützen.
Angeblich war PCIe 4.0 vorgesehen
Die Unterstützung könnte von Seiten der CPU erfolgen. Nach der Einführung der Ryzen-3000-Serie unternahmen verschiedene Mainboard-Hersteller bereits solche Gehversuche mittels Beta-BIOS. Ältere Platinen mit B450- und X470-Chip sollten PCIe 4.0 über die von der CPU bereitgestellten Lanes ermöglichen, sofern die Signalqualität der Motherboards dafür ausreicht. AMD schob solchen Versuchen, vermutlich auch wegen des großen Wirrwarrs, jedoch gleich den Riegel vor.
Mehr zum Thema: Comet Lake: PCI Express 4.0 angeblich vorgesehen und wegen Problemen gestrichen
Das könnte bei den Intel-Platinen 2021 anders sein. Bei Comet Lake-S soll PCI-Express 4.0 einem Bericht nach eingeplant und erst kurzfristig wegen Problemen gestrichen worden sein. Viele Boards wie auch der neue Sockel seien daher fit für PCI Express 4.0. Wenn die Mainboards also tatsächlich die für PCIe 4.0 erforderliche Signalqualität aufweisen, können sie diese Funktionalität in Kombination mit Rocket Lake-S theoretisch auch bereitstellen. Wie sich die Unterstützung tatsächlich entwickelt, bleibt natürlich abzuwarten. Aktuell ist die Nummer noch hochspekulativ.
Quelle: Videocardz

Wem fällt es auf?
Ich lach mich kaputt
Da kaufste dir nen neuen System und kannst nicht den nativen NVMe Port nutzen, weil die CPU keine Ressourcen dafür hat. Bzw. wenn man den Slot nutzen will, muss man später ne neue CPU kaufen.
Aber hey, endlich lohnt sich bei Intel wieder aufrüsten
P.S.: ****ing Leaker.