Kurios: Z490-Board für Comet Lake-S soll PCI-Express 4.0 "eingeschränkt" unterstützen

17
News Benjamin Gründken Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Kurios: Z490-Board für Comet Lake-S soll PCI-Express 4.0 "eingeschränkt" unterstützen (1)
Quelle: Intel

Der Leak zu einem Gigabyte Aorus Z490 enthält eine Kuriosität. PCIe 4.0 wird dort "eingeschränkt" unterstützt. Fraglich bleibt, was das zu bedeuten hat. Comet Lake-S soll nach bisherigem Kenntnisstand schließlich kein PCI-Express 4.0 unterstützen. Doch es gibt eine Theorie.

Intels Antwort auf Zen 2, Comet Lake-S, wird aller Voraussicht nach noch kein PCI-Express 4.0 unterstützen, trotzdem könnte der Übertragungsstandard bei den Mainboards Thema sein. Das zumindest sagt ein Gerücht, das sich auf offizielles, noch unter Embargo stehendes Marketing-Material von Gigabyte stützen will.

Demnach unterstützt das Gigabyte Aorus Z490 PCIe 4.0 eingeschränkt. Was genau man unter einer eingeschränkten Unterstützung versteht, bleibt ungeklärt. Videocardz vermutet, dass betreffende Mainboards bereits auf PCI-Express 4.0 ausgelegt wurden, diese Funktionalität aber noch nicht bei Comet Lake-S zur Verfügung steht. Bei Rocket Lake-S könnte sich das ändern.

In der Tat gab es schon Berichte, wonach Intel der letzten CPU-Inkarnation auf Basis seines 14-nm-Prozesses PCI-Express 4.0 spendiert. Außerdem kursierten Gerüchte zur Lebenszeit der Mainboards. Z490, zusammen mit dem Sockel-1200 als Neuerung für Comet Lake-S eingeführt, soll auch die für 2021 geplanten Rocket Lake-S-Prozessoren unterstützen.

Angeblich war PCIe 4.0 vorgesehen

Die Unterstützung könnte von Seiten der CPU erfolgen. Nach der Einführung der Ryzen-3000-Serie unternahmen verschiedene Mainboard-Hersteller bereits solche Gehversuche mittels Beta-BIOS. Ältere Platinen mit B450- und X470-Chip sollten PCIe 4.0 über die von der CPU bereitgestellten Lanes ermöglichen, sofern die Signalqualität der Motherboards dafür ausreicht. AMD schob solchen Versuchen, vermutlich auch wegen des großen Wirrwarrs, jedoch gleich den Riegel vor.

Mehr zum Thema: Comet Lake: PCI Express 4.0 angeblich vorgesehen und wegen Problemen gestrichen

Das könnte bei den Intel-Platinen 2021 anders sein. Bei Comet Lake-S soll PCI-Express 4.0 einem Bericht nach eingeplant und erst kurzfristig wegen Problemen gestrichen worden sein. Viele Boards wie auch der neue Sockel seien daher fit für PCI Express 4.0. Wenn die Mainboards also tatsächlich die für PCIe 4.0 erforderliche Signalqualität aufweisen, können sie diese Funktionalität in Kombination mit Rocket Lake-S theoretisch auch bereitstellen. Wie sich die Unterstützung tatsächlich entwickelt, bleibt natürlich abzuwarten. Aktuell ist die Nummer noch hochspekulativ.

Quelle: Videocardz

Empfohlener redaktioneller Inhalt [EMBED_URL] An dieser Stelle finden Sie externe Inhalte von [PLATTFORM]. Zum Schutz Ihrer persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn Sie dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigen: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Externe Inhalte Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
17
    • Kommentare (17)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wieso "anfangen"? Es gibt mehr als genug LGA-1151-Platinen mit 8+8.
        Das sind aber immer die High End Teile. Meins hat einen Standard 8 Pin.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Zitat von PCGH_Torsten
        Wieso "anfangen"? Es gibt mehr als genug LGA-1151-Platinen mit 8+8.
        Das sind aber immer die High End Teile. Meins hat einen Standard 8 Pin.
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Wieso "anfangen"? Es gibt mehr als genug LGA-1151-Platinen mit 8+8.
      • Von Threshold Großmeister(in) des Flüssigheliums
        Interessant ist ja, dass jetzt Intel auch mit dem extra 4 Pin CPU Stromstecker anfängt. Scheinen nun alle Mainboards zu besitzen. Wasn quatsch.
      • Von DARPA Volt-Modder(in)
        Jap, damit tritt wohl ein was ich neulich schon vermutet hab.
        Da kaufste dir nen neuen System und kannst nicht den nativen NVMe Port nutzen, weil die CPU keine Ressourcen dafür hat. Bzw. wenn man den Slot nutzen will, muss man später ne neue CPU kaufen.

        Aber hey, endlich lohnt sich bei Intel wieder aufrüsten
      • Von PCGH_Torsten Kokü-Junkie (m/w)
        Es gab ein Gerücht zu RKL mit vier Lanes extra. In dem Fall könnte man die entsprechenden Kontakte im Sockel schon heute mit einem Endpunkt verknüpfen, der wäre dann mit CML halt einfach tot. Bisherige Intel-Mainstream-Plattformen hatten jedenfalls gar keine Lanes für NVME im Sockel, kann man auch nichts in einer späteren Generation umleiten, sondern allenfalls hinzufügen.

        P.S.: ****ing Leaker.
      Direkt zum Diskussionsende
  • Print / Abo
    Apps
    PCGH Magazin 08/2026 PC Games 08/2026 play5 08/2026 N-Zone 08/2026 Linux Magazin 08/2026 LinuxUser 08/2026 Raspberry Pi Geek 09/2026
    PC Games Hardware PC Games Linux Magazin Raspberry Pi Geek Computec Kiosk