Comet Lake: PCI Express 4.0 angeblich vorgesehen und wegen Problemen gestrichen
Comet Lake bekommt einen neuen Sockel mit 1.200 Pins. Der soll nicht nur eine bessere Spannungsversorgung und DDR4-2933 bieten, sondern laut Bericht ursprünglich auch PCI Express 4.0. Doch das wurde laut Insider-Informationen wegen Problemen wieder gestrichen.
AMD hat derzeit nicht nur den kleineren Fertigungsprozess und mehr Kerne gegen Intel im Angebot, sondern auch PCI Express 4.0. Nun mag der Nutzen aktuell noch einigermaßen überschaubar sein, aber Ryzen ist damit zukunftssicherer und es gibt bereits einige SSDs für die Schnittstelle. Bei Intel indes steht PCI Express 4.0 kurzfristig nicht auf dem Fahrplan und laut einem Bericht hat Intel bei PCIE 4.0 wohl auch die eine oder andere Herausforderung entdeckt.
"Die Umstellung auf 10 nm scheint nicht Intels einziges Problem", schreibt Toms Hardware und verweist auf mehrere auf der CES 2020 angesprochene Quellen, dass der Sockelwechsel auf LGA1200 nicht nur dazu diente, mal die Pin-Zahl zu ändern. Viele der kommenden Mainboards sollen bereits fit für PCI Express 4.0 sein. Doch es soll zu Problemen bei der Integration des neuen Standards gekommen sein und so habe man das Thema wieder zu den Akten gelegt - zumindest für die Ausgabe Comet Lake. Es wäre nicht die erste Meldung um Probleme.
Toms Hardware analysiert, dass der nun bereits lange genutzte Prozess von 14 nm Intel auch beim technologischen Fortschritt bremst und neue Techniken nicht mehr so schnell übernommen werden, während man vor Jahren teils führend bei der Einführung war.
Es dürfte jedenfalls interessant werden, wenn Comet Lake auf den Markt kommt, wie viele Mainboards-Designs die ganze zusätzliche Infrastruktur für PCI Express 4.0 aufweisen. Bleibt zu hoffen, dass die Mainboardhersteller aus ihren bereits angefangenen Designs für den neuen Sockel etwas zaubern können, das nicht in der Kostenfalle endet. Aufgrund der Änderungen in der Spannungsversorgung dürfte man ohnehin leicht steigende Produktionskosten haben. Die Boards müssen nun bis 127 Watt PL1 und 250 Watt PL2 abdecken. PL2 muss zudem 56 statt 28 Sekunden gehalten werden. Alles auch Maßnahmen, um die 10 Kerne von Comet Lake in 14 nm zügig takten zu können. Toms Hardware vermutet daher auch, dass die kommende Generation an Intel-Mainboards bei den Low-End-Platinen nicht zwingend Top-Prozessoren verträgt, weil die Hersteller Kosten senken wollen. Eine Maßnahme wäre, PL2 bei 28 Sekunden zu halten.
Auch lesenswert: Intel Ice Lake: Gerüchte über weitere Verzögerung wegen PCI Express 4.0
Welche Probleme Intel mit PCI Express 4.0 hat, bleibt derweil unklar. Es soll sich im Bereich des I/O-Hubs abspielen. Die Probleme sollen auch dazu geführt haben, dass Comet Lake nicht auf der CES 2020 gezeigt wurde. Der nächste Anlauf wäre dann Rocket Lake in etwa einem Jahr.

.
Antwort: Die ti, die fehlenden Rechenwerke macht sie durch mehr Takt dank höherem Powerlimit weg.
Zumindest diese Generation.
Ich werde zwar ganz gut bezahlt, aber für 2 Titans ist es dann doch etwas knapp.
Aber genug mit dem Offtopic.
Von etwaigem "Rumgehacke" meinerseits auf AMD kann da nicht die Rede sein, ebenso wenig wie auf Intel oder nVidia. So ein spätpubertäres Verhalten überlasse ich anderen.
Wenn ich mal die "Kontra-Position" in einem Thread belege, dann eher, weil sich in einem solchen ein extremer Bias breit macht und viele gerne dazu neigen, passende Gegenargumente zu verzerren oder gar komplett auszublenden. Dass das dem einen oder anderen dann als "Rumhacken" auf ihrem jeweiligen Liebling vorkommt, mag sein, ist mir aber auch relativ egal.
wirt bestimmt goil