Comet Lake: Core i9-10900 ES abgelichtet

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Comet Lake: Core i9-10900 ES abgelichtet (1)
Quelle: Xfastest

Im Internet ist ein Bild des Core i9-10900 ES aufgetaucht. Das ist Intels 10-Kerner, der in ein Fenster von 65 Watt passen muss - bei 14 nm (+++).

Nachdem es mittlerweile einige technische Eckdaten und Benchmark-Werte zum neuen Mainstream-Flaggschiff Core i9-10900K von Intel gab, taucht nun dessen kleine Schwester ohne offenen Multiplikator als Engineering Sample auf. Aber auch das Non-K-Modell ist recht spannend, da hier 10 Kerne in eine TDP von 65 Watt verpackt werden. Kein Problem, denkt man in Hinblick auf AMD, doch Intel ist nach wie vor im 14-nm-Prozess unterwegs, wenngleich der mittlerweile optimiert sein sollte wie ein Rochen in Tropengewässern.

Der Basistakt der CPU soll bei 2,8 GHz liegen - anders als auf dem Engineering Sample angegeben. Wie die Vergangenheit bereits zeigte, laufen die aus der Generation Comet Lake S bevorzugt mit 2,5 GHz. Leider gibt es sonst nichts Neues zu berichten und es bleibt bei dem, was man schon weiß. Comet Lake S wird mit dem Sockel LGA1200 an den Start gehen, offiziell Dual-Channel-RAM bis DDR4-2666 unterstützen und kein PCI Express 4.0 haben - da gab es wohl Probleme. Dafür scheint Intel auch ohne 7 nm keine Scheu beim Takt zu haben - Spitzenmodelle boosten auf einem oder zwei Kernen bis 5,3 GHz und die Haltezeiten für Boosts wurden verlängert - was unter anderem zur Anforderung von 125 Watt TDP führt.

Ganz interessant ist aber im Vergleichsbild in der Galerie, wie auf der Unterseite das Layout doch deutlich zwischen Comet Lake und Coffee Lake abweicht. Die SMDs zwischen den Kontakten sind in zwei Gruppen angeordnet worden.

Ein Core i9-10900K ist bereits im 3D Mark aufgetaucht. Da war der 15,8 Prozent schneller als ein Core i9-9900K im Timespy Extreme. Gegen den Konkurrenten von AMD sieht er aber so kein Land, denn es fehlen schlichtweg zwei Kerne, um oben mitschwimmen zu können. Es laufen für einen Ryzen 9 3900X (12C/24T; 3,8 GHz/4,6 GHz; 4 x 8 GiB DDR4-2400[!]) 6.570 Punkte auf. Der Core i9-10900K (10C/20T; 3,7 GHz/5,1 GHz; 4 x 16 GiB DDR4-2666) schafft 6.124 Punkte. Mit Referenz-RAM wäre der Ryzen wohl noch schneller als die 24,2 Prozent Überschuss zum 9900K. Und dann hat AMD ja noch den Ryzen 9-3950X, wenn man so richtig auf Feindfahrt gehen will.

Man vermutet fürs Erste schon, dass auch bei Comet Lake S die typische Intel-Stärke in Spielen noch einmal in Messwerten durchschlagen wird. Ob es dann spielerisch einen Unterschied macht, 125 Fps oder 130 Fps zu haben, ist die Frage. Das Thema ist eigentlich nur für Indexwerte spannend. Wer die beste CPU zum Zocken sucht, dem bleiben normalerweise nur zwei Modelle aus dem gesamten Line-Up - das Effizienzwunder und der Sweetspot aus Takt und Kernen.

Quelle: XFastest,

Bildergalerie

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    • Kommentare (32)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        Ich denke der 10600KF könnte ein Verkaufsschlager werden. 200 Tacken für die OC Freunde die
        Spaß drann haben, wenn die den auf 5,3 GHZ Allcore schrauben.
        10700/10800 muss erst mal zeigen, dass die CPU ihr Geld werd ist.
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        Ich denke der 10600KF könnte ein Verkaufsschlager werden. 200 Tacken für die OC Freunde die
        Spaß drann haben, wenn die den auf 5,3 GHZ Allcore schrauben.
        10700/10800 muss erst mal zeigen, dass die CPU ihr Geld werd ist.
      • Von sandworm Software-Overclocker(in)
        Da kommt mir nur Steinzeit-Technik in den Sinn.
        Das wird ein Fest wenn er in ein paar Monaten von einem 4600er bei Spielen platt gemacht wird.
        Notabene bei einem Bruchteil des Preises, Stromverbrauch.

        Ich schaue gerade in meine Kristallkugel und sehe für den 10900, kristallklarer geht's nicht ein episches Preis-Leistungs-Desaster am Horizont auf dieses Ungetüm zukommen.
        Der wird voraussichtlich wie Blei in den Regalen liegen bleiben und selbst der eingefleischtesten Hochfrequenz-Gamer/Anwender der sich dieses Relikt vergangener Tage wirklich antun sollte, wird sich spätestens sobald sich die ersten Symptome einer Bleivergiftung: unter anderem eine Geschmacksstörung verbunden mit einem metallischem Geschmack im Mund.
        Diesen dann spätestens beim Eintreffen der ersten 4600 - 4950 wieder in weitem Bogen ausspucken wollen.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Eventuell hätte man zum Vergleich einen AMD übertakten müssen um zu sehen, daß übertakten in dem Spiel kaum was bringt. So sieht das eben einseitig aus.
      • Von Hannesjooo BIOS-Overclocker(in)
        Und wenn man die FPS in den Bereich runterschraubt, auf Werte in denen des Spiel sauber läuft, spart man am meisten.
        Zitat von Wolfgang75
        Mit erscheinen von Sandybridge hatte ich nur K-CPU´s mit OC incl. RAM,die GPU wurde auch immer übertaktet.Warum soll man den Krempel nicht ausfahren wenn er bezahlt ist?
        Weil es komplett für den @rsch ist, wenn ein Spiel auch mit 50 FPS Rund läuft.
        Aber man brauch ja Zwingend 3 Stellige FPS...
        Is okay wenn du dat brauchst, ich Optimiere lieber.
        Macht auch mir mehr Spaß.
        Zitat von DaHell63
        Das die CPU beim zocken weit weniger braucht als das was von den Wattfetischisten gerne mit Prime Ergebnissen untermauert rumposaunt wird, sollte eh klar sein.
        Also laut letztem Test muss man schon den 9900K schon Prügeln damit der an dem 3950
        vorbeizieht. Zombie Army 4:
        [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]
        Ich hab den 3600X + 2080S verbaut und auch ich hab Spaß am OC.
        GK und CPU sind unter Wasser, muss aber nicht immer auf Anschlag stehen.
        Vll um ein bisschen zu Prollen, wenn ma Lan ist.
        Aber wirklich OCn braucht man den 9900K nicht für das Game, wäre aber nice
        den Sweetspot von dem Titel auszuloten, schätze so im Bereich 67-70 FPS.
        Leise und Langlebig war mein Grundgedanke bei meinem aktuellen Rechner.
      • Von DaHell63 Volt-Modder(in)
        Das die CPU beim zocken weit weniger braucht als das was von den Wattfetischisten gerne mit Prime Ergebnissen untermauert rumposaunt wird, sollte eh klar sein.
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