Coffee Lake-S: Intel eröffnet neues Werk in China zur Erhöhung der Produktion
Intel hat vergangene Woche ein neues Werk eröffnet, um darin Coffee Lake-S Prozessoren mit mehr als vier Kernen zu produzieren. Die neue Zweigstelle in China soll die Verfügbarkeit der entsprechenden Modelle erhöhen.
Um die Verfügbarkeit der Coffee Lake-S-Prozessoren zu verbessern hat Intel am 27ten April ein weiteres Werk in China eröffnet. Dieses soll eingehende Chips auf Funktion testen und mit dem Package verbinden.
Laut Intel wird das neue Werk für die Prozessoren i5 8400, i5 8500, i5 8600, i5 8600K, i7 8700 und i7 8700K eingesetzt werden. Für einen Teil der genannten Prozessoren ist das neue Werk anscheinend das erste in China, bisher kamen entsprechende Modelle aus Malaysia oder Vietnam. Das geht zumindest aus Intels Product Change Notification hervor: "Due to this change, the "Made in Country" on the Box Label will now include China."
Das steht in Kontrast zu einem früheren Dokument, das die Eröffnung eines Werkes für die Prozessoren mit den Nummern 8400, 8600K, 8700 und 8700K behandelt.
Bei dem neuen Werk handelt es sich dabei wirklich nur um eine Anlage zum testen und verbauen der DIEs. Die Belichtung derselben findet auch weiterhin in der Fab 24 in Irland beziehungsweise der Fab D1X in Oregon statt. Die DIEs werden anschließend an das jeweilige Assembly-Werk verschickt. Die neue Produktionsstätte soll den bisherigen dabei in nichts nachstehen, sondern eine gleichbleibende Qualität liefern.
Nach dem Launch im Oktober hatten Intels Coffee Lake-S Modelle mit mehr als vier Kernen große Probleme mit der Verfügbarkeit, was unter anderem in sehr hohen Preisen resultierte. Inzwischen hat sich die Verfügbarkeit hingegen normalisiert.
Die Erhöhung der Produktionskapazitäten kommt zum aktuellen Zeitpunkt etwas überraschend, da AMD erst vor einer Woche mit den Ryzen 2000-Prozessoren (Pinnacle Ridge) neue Modelle vorgestellt hat, die die Nachfrage nach Intels Prozessoren verschlechtern könnten.

Und was willst du mir nun mit deinen Rohstoffpreisen sagen?
Am Ende zählt, was das Endprodukt, incl. aller Herstell-, Selbst-, sowie Vertriebs- und Verwaltungskosten wirklich kostet, und zu welchem Preis man verkaufen kann.
Wenn die Transportkosten im Verhältnis zum Verkaufspreis, bzw. dem Wert der Ware unerheblich ist, dann werden die CPUs auch 3x um den Globus geschippert, wenn am Ende ein "Minus" bei den Kosten steht...das ist freie Ökonomie, die Ökologie ist dabei völlig egal...
mfg
Ich frag mich nur warum neu bauen wenn sich noch eine Firma in den USA befindet die nicht genutzt wird.
Und was willst du mir nun mit deinen Rohstoffpreisen sagen?
Da kommt noch viel Investition auf amerikanische Firmen wenn jetzt alles mit zöllen belegt wird. Deswegen macht man ja wo einen Wirbel darum.
China, EU, USA und andere erheben schon immer Einfuhrzölle nur eben ist die Höhe für diese durch die WHO (Welthandelsorganisation) geregelt und kann nicht einfach geändert werden.