Intel Coffee Lake-S: Sechskerner werden deutlich teurer [Update]

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Intel Coffee Lake-S: Sechskerner werden deutlich teurer
Quelle: PC Games Hardware

Intels Sechskern-Prozessoren der Coffee-Lake-S-Familie, allen voran der Core i7-8700K, sind in den vergangenen Monaten spürbar teurer geworden. Das Mainstream-Topmodell kostet wieder rund 360 Euro - im Frühjahr lag er mal knapp über der 300-Euro-Marke. Verantwortlich könnten Lieferschwierigkeiten seitens Intel sein.

Update vom 11.09.18:

War der Core i7-8700K vor dem Wochenende noch ab 360 Euro erhältlich, klettert der Preis inzwischen steil auf die 400er-Marke zu. Wenige Händler rufen noch knapp 370 bis 380 Euro für den Sechskerner auf. Der Core i7-8700 ist vereinzelt für 310 bis 330 Euro erhältlich und kostet bei vielen schon über 350 Euro.

Bei unserer Aufzählung der Gründe, warum Intels 14-nm-Kapazitäten knapp werden könnten, vergaßen wir, dass inzwischen auch die Plattform Controller Hubs (PCHs) der 300er-Serie (mit Ausnahme des Z370) in 14 nm produziert wird. Die Dies mögen klein sein, summieren sich aber schnell auf. Eigentlich wollte Intel schon längst CPUs in 10 nm produzieren, sodass das kein Problem dargestellt hätte, wegen der Verzögerungen soll der Chiphersteller jedoch darüber nachdenken, seine PCH-Produktion zu TSMC auszulagern.


Originalartikel vom 07.09.18:

Durch die Konkurrenz von AMDs Ryzen-Prozessoren für den Sockel AM4 sanken zunächst die Preise von Intels Kaby-Lake-S-Prozessoren vergangenes Jahr. Die Coffee-Lake-S -Nachfolger mit sechs Kernen übernahmen die Preise trotz UVP-Erhöhungen im Falle der K-Modelle, sodass das neue Topmodell, der Core i7-8700K, bei knapp über 300 Euro im Frühjahr landete. Der Einstieg in die Welt der Intel-Sechskerner, der Core i5-8400, kostet zwischenzeitlich nur noch knapp über 150 Euro.

Intels Core i7-8700K kostet wieder 360 Euro

In den vergangenen Monaten hat sich die - für den Endkunden durchaus positive Entwicklung - wieder umgekehrt. Der Core i7-8700K kostet wieder 360 Euro, also fast 20 Prozent mehr als noch im März. Der kleine Bruder ohne K-Suffix lag mal deutlich unter der 300er-Marke, überschreitet diese jetzt aber wieder. Für den Core i5-8400 werden zurzeit mindestens 180 Euro fällig. Auf der anderen Seite bewegen sich AMDs Pinnacle-Ridge-Prozessoren konstant zwischen den offiziellen UVPs und guten fünf Prozent darunter. Der Ryzen 7 2700X kostet aktuell gut 315 Euro - die unverbindliche Preisempfehlung beläuft sich auf 319 Euro, der günstigste Preis lag bei gut 300 Euro.

Mehr zum Thema: AMDs Ryzen 7 2700X im Test gegen Intels Core i7-8700K

Die häufig gut informierte, taiwanische Webseite digitimes.com berichtete kürzlich über Lieferschwierigkeiten seitens Intel bei den 14-nm-Prozessoren, die im zweiten Halbjahr 2018 auch die Notebook-Hersteller betreffen sollen. Gründe dafür werden keine genannt. Tomshardware.com spricht von Lieferausfällen in den USA. Allerdings hat Intel in fast allen Leistungsbereichen die Rechenkerne aufgestockt: Whiskey Lake-U (Ultrabooks) nutzt vier statt zwei, Coffee Lake-H (größere Notebooks) sechs statt vier und im Desktop gab es mit Coffee Lake-S zunächst eine Erhöhung von vier auf sechs, eine weitere auf acht wird mit dem Refresh in Form des Core i9-9900K und Core i7-9700K folgen. Sämtliche Siliziumchips werden damit größer, sodass weniger CPUs pro Wafer gefertigt werden können.

Preisentwicklung Intel Core i7-8700K

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    • Kommentare (200)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Wäre halt mein Notfallplan oder einen gebrauchten 8700K für 300€. Hätte dann 110€ Gewinn. Hab im Kopf ein max Limit von 550€, mal schauen was man dafür bekommt demnächst. Könnte auch mein Board verkaufen und auf nen Ryzen 2600 switchen. Zocke ja wenn dan @4k und bin so gut wie nie im CPU Limit. Denke bei 410€ Verkaufspreis hab ich nicht sonderlich groß was falsch gemacht, immerhin hatte ich die CPU schon etwas länger im Einsatz. Bin aber guter Dinge, denke das klappt mit dem 9900K oder auch 9700K. Hatte beim 8700K HT aus, denke mit 2 weiteren starken Kernen des 9700k ist man auch gut aufgestellt gegenüber den 12 Threads des 8700k. Bin wie man sieht noch sehr unentschlossen, erstmal die Tests abwarten und schauen wie es preislich aussieht.
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Wäre halt mein Notfallplan oder einen gebrauchten 8700K für 300€. Hätte dann 110€ Gewinn. Hab im Kopf ein max Limit von 550€, mal schauen was man dafür bekommt demnächst. Könnte auch mein Board verkaufen und auf nen Ryzen 2600 switchen. Zocke ja wenn dan @4k und bin so gut wie nie im CPU Limit. Denke bei 410€ Verkaufspreis hab ich nicht sonderlich groß was falsch gemacht, immerhin hatte ich die CPU schon etwas länger im Einsatz. Bin aber guter Dinge, denke das klappt mit dem 9900K oder auch 9700K. Hatte beim 8700K HT aus, denke mit 2 weiteren starken Kernen des 9700k ist man auch gut aufgestellt gegenüber den 12 Threads des 8700k. Bin wie man sieht noch sehr unentschlossen, erstmal die Tests abwarten und schauen wie es preislich aussieht.
      • Von Korn86 Software-Overclocker(in)
        Zitat von Duvar
        Wenn die zu teuer sind kauf ich direkt gebrauchten 8086K und fertig.
        Das hat es ja dann voll gebracht den Core i7 8700K zu verkaufen...
      • Von Duvar Kokü-Junkie (m/w)
        Wenn die zu teuer sind kauf ich direkt gebrauchten 8086K und fertig.
      • Von Don-71 Lötkolbengott/-göttin
        Ich glaube eher nicht, wenn es den nicht lieferbar oder nicht unter 700€ gibt und es sieht nicht gut aus, sowohl mit der Lieferbarkeit als auch Preisentwicklung.
      • Von gaussmath
        Zitat von Duvar
        Endlich release date vom 9900k YouTube
        Duvars feuchte Träume werden wahr....
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